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10. Okt 2017

Die unendliche Wedding-Geschichte

Bringen Griechenland nach Heepen: Köchin Marsela Dojce und Wirt Evangelos Binas

Bringen Griechenland nach Heepen: Köchin Marsela Dojce und Wirt Evangelos Binas

Heepen am Abend. Das alte Gasthaus Wedding leuchtet einladend. Hier ist ein neuer Wirt eingezogen, ein guter Grund zur Visite. Innen ist alles frisch renoviert und hell gestaltet. Die Speisekarte zitiert Italien, etwa mit einer wohlschmeckenden Salami-Pizza mit extra pikanter Wurst und Paprika. Aber sie bietet auch Griechenland, wie die gelungenen Hackfleischknubbel, gefüllt mit Schafskäse plus hausgemachten Kartoffeln, Tsatsiki und Salat. Egal ob Italien oder Griechenland – alle Speisen loben wir gern.

Wirt Evangelos Binas legt Wert auf die Geschichte seines Gasthauses und hat daher allerlei historische Fotos aufgehängt, die von der Geschichte des Hauses berichten. Wie ein Foto aus dem Anfang des letzten Jahrhunderts, als noch Kutschen im Betrieb waren, aber auch schon Motorräder rollten. Dazu passt, dass er bei der Renovierung freigelegtes Mauerwerk und Holzträger sichtbar bleiben ließ. Weiterhin vorhanden ist der großzügige Biergarten. Nach der Führung durch sein Gasthaus berichtet uns Wirt Evangelos Binas, dass er lange Jahre Gastronom im griechischen Igoumenitsa gewesen sei. Durch deutsche Touristen habe er dort schon Deutsch gelernt, bevor er 2011 nach Deutschland kam. Anschließend überrascht er uns als freundlicher Ouzoservierer, so dass er weitere Pluspunkte bei uns sammelt. Mit verständlicher Freude weist Stammgast Stefan Brüntrup auf die Eröffnung eines Wedding-eigenen Sparvereins hin. Merke: Gute Gasthäuser wertschätzen Sparvereine. Wir wünschen dem Haus viel Glück, auf dass auch das neue Kapitel in der unendlichen Wedding-Geschichte erfolgreich sein wird.

—> Gasthof Wedding, Vogteistraße 2, 33719 Bielefeld

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