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31 Beiträge mit Schlagwort 'weltweit'

Unsere Reise nach Vietnam

Wissen auch Rémy Martin bestens zu servieren: Die Wirtsleute Duong

Wissen auch Rémy Martin bestens zu servieren: Die Wirtsleute Duong

Sie sind Chinesen und stammen aus Vietnam. Vor Jahrzehnten schon sind sie nach Deutschland gekommen. Kieunga und Thuong Nhi Duong heißen die Wirtsleute, die uns heute herzlich zum vietnamesichen Abendschmaus begrüßen. Sanfte Klänge schweben durch die große Gaststube als wir vietnamesische Frühlingsrollen kennenlernen. Sie sind nicht nur ganz was anderes als die uns bisher bekannten Frühlingsrollen, nein, sie müssen außerdem getunkt werden. Allerdings, so lernen wir willig, im Salat- und Minzblattmantel. Die Dinger sind lecker, und das Tunken gefällt uns. Bald schon erscheint Wirt Duong Thuong Nhi erneut an unserem großen Rundtisch und serviert Huhnfleischspieße. Prima, dass die mundige Erdnusssoße auch so schmeckt wie sie ausschaut. Als letztes exotisches Abenteuer im Vorspeisenreigen begegnet uns schließlich ein köstlicher vietnamesischer Salat.

Nun schnallen wir die Gürtel weiter, denn nun folgen die Hauptspeisen. Wieder treffen wir auf Unbekanntes und Wohlschmeckendes. Uns fehlen die Worte, daher lassen wir ein stilles Beweisfoto von unserem Glück erzählen. Wichtig ist dabei, so betont Duong Kieunga, dass in der Küche kein Glutamat zum Einsatz kommt. Beim Versuch, die Köstlichkeiten mittels Stäbchen zu verzehren, bekennt unser heutiger lieber Gast Matthias, dass er zum ersten Mal im Leben dazu veranlasst worden sei, langsam zu essen. Zum Ende der großen Schlemmerei serviert uns Wirt Duong Thuong Nhi schöne Schnäpse. Sofort bedanken wir uns mit einem kleinen Kulturprogramm, indem wir die Fotos unserer alten Führerscheine herzeigen und damit große Freude auslösen. Anschließend präsentiert Matthias erstaunliche Weisen auf einer vietnamesischen Maultrommel.

Als wir gegen Mitternacht das gastliche Haus verlassen, schwebt eine Wolke der Zufriedenheit über uns. Freundlich lächelt das Zen-Chi-Schild. Wir halten inne, denn es spricht zu uns. “Hier ist der Grenzübergang ins gastfreundliche Vietnam”, ist es laut und deutlich zu vernehmen. Aber wer einmal dort war, wird es nie vergessen.

—> Zen Chi, Otto-Brenner-Straße 112, 3307 Bielefeld

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Netzaktivisten zu Gast in Bielefeld

Abgetaucht ins Bielefelder Nachtleben: Das Bloggertreffen per Foto von Jörg Dieckmann

Abgetaucht ins Bielefelder Nachtleben: Das Bloggertreffen per Foto von Jörg Dieckmann

Das Internet trennt die Menschen? Es fördert die Isolation? Unfug! Das Gegenteil ist der Fall – beweist das Internationale Bloggertreffen (IBT) in Bielefeld. Lange schon stand fest: Am letzten März-Wochenende werden Bloggerinnen und Blogger aus dem deutschsprachigen Raum in Bielefeld zusammenströmen. Mit Stolz & Freude erfüllt uns dabei der Beschluss des Vorbereitungskommitees, die Bielefelder Flaneure mit der freizeitstrategischen Planung des Samstagabends zu beauftragen. Freitagabend und Samstag waren angefüllt mit Gesprächen über Web-Zukunft, Philosophie und Existenzielles (“Wer möchte noch einen Mai Tai haben?”) und wurden gekrönt mit einem Besuch der Sparrenburg. Alsdann fallen die Tagungsteilnehmer entsprechend hungrig zum Abendmal im Kronenstübchen ein. Dabei erhalten wir Besuch von der Weltpresse, vertreten durch die sympathische Cigdem Özdemir. Möglicherweise hat die gute Frau noch nie so viele unterschiedliche Informationen auf einmal erhalten, denn Blogger sind vielseitig: Inwiefern kann ein zweihändiger Klavierauszug der Beethoven-Symphonien mit einer musikalischen Masturbation in Wien in Zusammenhang gebracht werden? Oder: Wie kommt Blindenschrift auf eine Gefängnismauer in Baden-Württemberg? Parallel sorgen Wirt Kosta und seine Familie bestens für uns, so dass die Blogger-Gemeinschaft sehr zufrieden ist. Ein Abschiedsfoto mit den Wirtsleuten versteht sich am Ende von selbst. Und dann folgt ein Streifzug durch die Bielefelder Nacht mit Einkehr in jeder Trinkstube, die sich uns in den Weg stellt. Start bei Taki, gefolgt von Zum Bären und auch die Kleine Kneipe wird heimgesucht. Foursquare hatte seine helle Freude. Unterwegs wird die Staatsmacht bei der Amtsausübung bewundert und ein Spielautomat bezwungen. Also ein aufregender Abend, typisch Bielefeld. Am Ende dieser langen Nacht überreichen wir den auswärtigen Gästen unser Geschenk: das Siegel Flaneur-geprüfter Blogger respektive für die Damen in weiblicher Form. Beschluss: Beim nächsten IBT reisen wir an, egal wo es stattfindet. Wir freuen uns jetzt schon drauf.

Update: Am Tag drauf berichtet die Neue Westfälische über das Bloggertreffen

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Schafft Bielefeld Berlin-Niveau?

Streetart in Bielefeld: Ist das schon Kommunikation auf  Hauptstadt-Niveau?

Streetart in Bielefeld: Ist das schon Kommunikation auf Hauptstadt-Niveau?

Wir unterbrechen unsere Berichterstattung für eine wichtige Buchempfehlung

In Berlin wird alles, was auf ein Blatt Papier passt, mitgeteilt – den Passanten: “Bitte hier nicht pissen. Läuft ins Haus und stinkt wochenlang”, den Nachbarn: “Wir bitten um Verständnis, wenn es bisschen laut wird, da ein Sterbefall in der Familie vorliegt” oder den Einbrechern: “Wer hier einbricht, muss mit Faustkampf rechnen!” Ein Füllhorn solcher Mitteilungen ergießt sich über die Hauptstadt, und der Kulturwissenschaftler Joab Nist hat die Aufgabe übernommen, sie zu dokumentieren. Jeden Tag fügt er seinem Weblog neue Stilblüten hinzu, und sein Buch, in dem er die besten Botschaften versammelt, erlebt soeben die 3. Auflage. Wuchtiger Real-Titel: “Wellensittich entflogen – Farbe egal”.

Nun hat uns der Autor ein Exemplar seines Buches zugesteckt, damit wir das Berliner Treiben nach Bielefeld-Relevanz durchforsten. Schnell wird klar, dass uns Berlin viel voraus hat, was Katzenliebe betrifft oder den Umgang mit Schwangeren. Auch greift Berlin schwungvoll zu ungewöhlichen Kommunikationsmaterialien, was durchaus kraftvoll wirken kann. Joab Nists reiche Sammlung wirft wichtige Fragen auf: Was ist den Menschen wirklich wichtig? Wie viel Zivilisation steckt eigentlich in Berlin? Und vor allem: Werden wir eines Tages auch alles volltexten – und somit Berlin-Niveau erreichen? Um sich hierzu eine fundierte Meinung bilden zu können, raten wir, Joab Nists Weblog Notes of Berlin im Auge zu behalten. Sein daraus extrahiertes Buch eignet sich astrein als Geburtstagsgeschenk für gute Freunde und gehört sowieso in jeden gebildeten Haushalt. Dass es die Bibliothek der Uni Bielefeld im Bestand hat, setzen wir als gegeben voraus. So wichtiges Grundlagenmaterial wird sich die Fakultät für Psychologie wohl kaum entgehen lassen.

—> “Wellensittch entflogen. Farbe egal”, Ullstein Buchverlage, 9,99 Euro

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Bielefeld feiert Christian Y. Schmidt

Hat sich das Siegel "Flaneur-geprüfter Schmidt" redlich verdient: Herr Sch. nach der Arbeit

Hat sich das Siegel “Flaneur-geprüfter Schmidt” redlich verdient: Herr Sch. nach der Arbeit

Gestern im wunderschönen Kaiserpalast: Unsere Lese-Speisung mit Christian Y. Schmidt ist natürlich ausverkauft. Mit kollektivem Schmatzen bereitet sich Bielefeld auf den Auftritt des Mannes vor, der unserer Einladung gefolgt ist, um von Peking in seine Heimatstadt zurückzukehren. Jedenfalls für einen schönen langen Abend. Nach dem schmackhaften Hasendrachen-Menü legt Herr Schmidt los. Gekonnt berichtet er aus seiner neuen Heimat und lässt uns staunen, lachen und begeistert applaudieren. Am Ende teilt die bezaubernde Kaiserpalast-Chefin Jinmei Liu Bambusschnaps aus, so dass unsere astreine China-Fortbildung in einem anderen Aggregatzustand fortgesetzt werden kann. Vom Campusradio Hertz 87.9 ist Evgenia Muravyeva gekommen, um Herrn Schmidt nach allen Regeln der Interviewkunst auszuhorchen. Und Heidi Hagen-Pekdemir von der Neuen Westfälischen entlockt ihm sogar die Geheimnisse seines Ypsilons.

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Auf Einladung der Bielefelder Flaneure

Aufgepasst: Jeder Besucher erhält ein wertvolles Sammelbild der Serie Bielefelder Helden!
Und leckeres chinesischen Essen ist natürlich im Preis inbegriffen.

—> Kaiserpalast, Niederwall 12, 33602 Bielefeld

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Die Bielefelder Flaneure freuen sich über die Hilfe von:


netzperfekt, Internetagentur in Bielefeld


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