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7 Beiträge mit Schlagwort 'Titanic'

In Bielefeld kann es im Juni noch schneien

Hat die guten Bücher: Anne-Christin Radeke vom Buchladen Eulenspiegel

Hat die guten Bücher: Anne-Christin Radeke vom Buchladen Eulenspiegel

Einer der letzten Buchläden Deutschlands, der sich noch Buchladen nennen darf, ist Bielefelds Buchladen Eulenspiegel. Hier lauern keine Nippestische oder Esoterikregale, sondern ein erstaunlich breites Buchsortiment erwartet den lesefähigen Kunden. Selbstverständlich finden wir hier auch das neue Buch von Stefan Gärtner. “Deutschlandmeise” lautet der Titel, und der Titanic-Essayist und große Menschenfreund berichtet darin von einer diagnostischen Reise durch Deutschland. Im letzten Kapitel – wo sonst? – wird Bielefeld final begutachtet. Und weil wir Bielefelder uns immer freuen, wenn Bielefeld irgendwo erwähnt wird, kauft sich inzwischen die ganze Stadt erwartungsfroh Gärtners Buch und liest zuerst das letzte Kapitel.

Auf die Frage “Wie verrückt ist Bielefeld?” gibt der Autor zu Protokoll: “Wahrscheinlich gar nicht, habe ich da geantwortet, das sei ja gerade das Schöne.” Dieser Befund leuchtet vor allem dann ein, wenn man Gärtners Erlebnisse studiert, in denen Bielefelder “Wert auf die Botschaft legen, nicht klüger als ihr Hund zu sein.” Mit Kennerblick mutmaßt Gärtner, dass die Öffnungszeiten der Änderungsschneider das Verrückteste an Bielefeld seien, denn sie entsprächen ziemlich genau denen von Arztpraxen. Und ganz wichtig: “Im groben Unterschied zu Frankfurt funktionieren z.B. die Rolltreppen in Bielefeld stets tadellos.” Aber Gärtner steigert selbst das: “In Bielefeld kann es im Juni noch schneien”, notiert er sachkundig und lässt uns mit all dem zufrieden die Buchdeckel wieder schließen.

—> Stefan Gärtner, Deutschlandmeise, Atrium Verlag, 192 Seiten, Engl. Broschur, 16,95 Euro
—> vorrätig im
Buchladen Eulenspiegel, Hagenbruchstraße 7, 33602 Bielefeld

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Die Wahrheit über die Titanic Boygroup in Bielefeld

Wissen, wo in Bielefeld das Bier schmeckt: Thomas Gsella, Stefan Gärtner, Martin Sonneborn

Wissen, wo in Bielefeld das Bier schmeckt: Thomas Gsella, Stefan Gärtner, Martin Sonneborn

Das Theater am Alten Markt ist ausverkauft. Gespannt erwarten alle den Auftritt der Titanic Boygroup. Endlich Start der Begrüßungsmusik. Und schon nach 3,5 Sekunden der Ruf aus dem Publikum: “LEISER!” Willkommen in Bielefeld. Gut zwei Stunden lang rächt sich die Titanic Boygroup für diesen Empfang. Oliver Maria Schmitt präsentiert alte Titanic-Titel, Martin Sonneborn zeigt gebrauchte Videoclips seiner “heute show”-Beiträge, und Thomas Gsella liest das Bielefeld-Gedicht vor, das er uns schon vor 18 Monaten geschenkt hat. Ergebnis: Das Publikum rast vor Glück und erzwingt die geplante Zugabe. Ein rundum gelungener Abend.

Und dann geht’s zur Aftershow Party in die Extra Blues-Bar. Unser Liveticker für Sie: Viele trinken Bier, manche essen Erdnüsse, nur Oliver Maria Schmitt trinkt mit Erfolg Weißwein. Gelegentlich steht man sogar zum Rauchen auf, denn es gilt, Loki Schmidt zu gedenken. Frau Tanja verrät Martin Sonneborn alle Bielefelder Geheimnisse, und Thomas Gsella spielt sich mit einem furiosen Klavierkonzert in die Herzen des anspruchsvollen Extra-Publikums. Weil es hier so schön ist, wird Stefan Gärtner von seinen Kollegen bedrängt, seinen Lebensmittelpunkt nach Bielefeld zu verlegen. Schließlich sagt der kluge Mann zu und verspricht, Bielefeld zu seiner Herzenssache zu machen.

—>Titanic Boygroup

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Titanic-Leser

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1a Weltpremiere: Thomas Gsella bereimt Bielefeld

Thomas_Gsella
“Nennt mich Gott”: Unser Reimegott Thomas Gsella hat Bielefeld gestern reich beschenkt

Gestern mit viel Herzblut gedichtet und sogleich in liebevollem Tonfall einem begeisterten
Publikum im Miner’s Coffee vorgetragen. Hier erstmals für den Rest der Welt veröffentlicht:

Vor vielen hundert Jahren schon,
da sprach ein Mann zu seinem Sohn:
„Ich hab das Leben, ach! so satt;
wohlan, wir gründen eine Stadt!“

Der Sohn war wie der Vater toll
vor Menschenhass und Lebensgroll
und sprach: „Sie soll auf Erden
ganz einzigartig werden!“

So bauten sie. Bald war vollbracht,
was Ekel, Zorn und Wut erdacht.
Und also kam auf diese Welt
der Teufel namens Bielefeld.

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Flaneure greifen Prämie ab / Bieterschlacht bei eBay eröffnet

Sieger
Im Juni rief die Zeitschrift Titanic ihre Leser auf, ein Piktogramm zu zeichnen, was der Welt bisher gefehlt hat.
Kurzerhand haben wir unser beliebtes Logo vorübergehend neu interpretiert, und so entstand ein Piktogramm
für die beliebte Volksweisheit: “Wer ficken will, muss freundlich sein”. Zielsicher hat es die kluge Titanic-
Jury zum Sieger des Wettbewerbs erklärt. Prämie: Ein handschriftliches Gedicht des Titanic-Chefredakteurs
Thomas Gsella auf einem 5-Euro-Schein. Eine Sensation, nicht nur in Fachkreisen!

Und jetzt kommt die Pointe: Zur Anschaffung des dringend notwendigen Bielefelder Ich-Denkmals versteigern
wir dieses wunderbare Unikat nun selbstlos. Alle Menschen von Format sind aufgerufen, in die Bieterschlacht
bei eBay einzusteigen – für einen guten Zweck: für das Bielefelder Ich-Denkmal!

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Die Bielefelder Flaneure freuen sich über die Hilfe von:


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