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26 Beiträge mit Schlagwort 'Stahlbaron'

Meiwei heisst: köstlich

Gute Leute haben gute Ideen: Wirtin Jinmei Liu und Chefkoch Guoan Li

Gute Leute haben gute Ideen: Wirtin Jinmei Liu und Chefkoch Guoan Li

Wir sind ganz aufgeregt, denn zu einem panasiatischen Soft Opening waren wir noch nie eingeladen. Meiwei heißt das neue Restraurant in der Münzstraße, das vor dem offiziellen Start gute Freunde, Lieferanten und Handwerker zum Probelauf empfängt. Und wir mischen uns diskret unter die fröhlichen Gäste, um streng subjektive Fakten für unsere Leser zu sammeln.

Hell, frisch und modern lächeln uns die top durchgestylten Räumlichkeiten an. Im vorderen Raum gratulieren die Gäste dem verantwortlichen Designer Marcus Langer (rechts im Bild) zu seinem großen Wurf. Im hinteren Raum ist noch Platz für ständig neu anrollende Gratulaten. Wirtin Jinmei Liu kann sich vor Segenswünschen und Blumengeschenken kaum retten. Auch Wirtskollegen sind angereist, um ihr Glück zu wünschen, wie Francesco Calamita vom Rosenhof (hier mit Domenico di Leo). Gastro-Legende Graham (mit Frau Teresa & Birgit Zeiss) will beim Anblick der Bar nicht glauben, dass er sich noch in Bielefeld befindet. Aus der Nachbarschaft sind Michael Fredebeul und Dirk Ukena anwesend und freuen sich mit uns über die eleganten Pilsgläser. Aber es gibt auch asiatisches Flaschenbier, wie wir gern von Servierengel Enit Fusét Cordóva erfahren. Dass wir zu später Stunde in der feiernden Meute Alfred Scholten als top Fachmann exotischer Rum-Genüsse kennenlernen dürfen, spricht sehr für die Getränkekompetenz der Meiwei-Bar.

Doch nun haben wir Hunger, genauer gesagt: panasiatischen Crossover-Hunger. Hausgemachte Nudeln, erlesen Süppchen, endlose Sushi-Variantionen – so sieht das asiatische Schlaraffenland aus. Da staunt selbst der Herr Doktor mit seiner Mary. Und unser lieber Stahlbaron zelebriert die kleine Portion als Fortsetzungsgeschichte. Am Ende schmeckt uns sogar die vegane Variante, so dass wir begreifen: Meiwei heißt auf Deutsch “köstlich”. Nach vielen schönen Stunden legt sich eine sehr späte Nacht über die Stadt, und nun geht auch bald das Meiwei schlafen. Danke für das schöne Fest. Und alles Gute für eine wohlverdiente erfolgreiche Zukunft!

—> Meiwei, Münzstraße 5 (Ecke Viktoriastraße), 33602 Bielefeld

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Teutoburger Bergparadies Rosenhof

Kulinarischen Hüter des Rosenhofes: Dei Brüder Francesco und Antonio Calamita

Kulinarischen Hüter des Rosenhofes: Dei Brüder Francesco und Antonio Calamita

Heute weht uns der Abendhunger hinaus nach Dornberg. Als wir am schönen Rosenhof eintreffen, verabschiedet sich eine ambitionierte Abendsonne mit großer Geste von Bielefeld. Sofort drängt sich uns die Frage auf: Kann es auf dieser Welt einen schöneren Teutoburger Terrassenausblick geben? Verständlich, dass sich hier halb Bielefeld versammelt hat, um das Nachtmahl einzunehmen.

Wir starten mit einem goldenen Pizzadreisprung. Zuerst eine Pizza Romana (Flaneur-Gutachten: “Großartig!”), gefolgt von der Pizza Italia (Flaneur-Gutachten: “Wunderbar!”), und dann die Pizza Capri (Flaneur-Gutachten: “Gelungen!”). Unser Pizzatest wird abgerundet durch eine leckere Calzone, die sogar unseren lieben Stahlbaron zu sättigen vermag. Natürlich beachten wir auch, was der Backofen hergibt. Der Lachsauflauf mit hausgemachter Pasta erhält beste Noten. Zum großen Finale munden uns göttliche Schweinefiletmedaillons in exelenter Pilzsauce dazu liebe Kroketten und ein gemischter Salat von seltener Güte. Das Abendmahl erhält die Gesamtnote: 1a mit Sternchen.

Heute haben wir übrigens die Ehre, Bielefelds freundlichsten Pizzataxifahrer als Gast in unserer Runde begrüßen zu dürfen. Ioannis Koukotsikas hat sich extra frei genommen, um uns begleiten zu können. Natürlich lässt er es sich nicht nehmen, mit Wirt Francesco Calamita über die Geheimnisse der Gastrowelt zu philosophieren. Und mit unserem lieben Henner tauscht er sich erfolgreich über Fragen aktiven Grappa-Genusses aus. In hohen Tönen lobpreisen sie, was Chefkellner Bedri Cakar serviert hat. Im Gespräch mit den Brüdern Calamita erfahren wir, dass die Familie aus der apulischen Stadt Bitonto stammt. Doch schon seit 1986 verwöhnt sie mit ihrem Rosenhof Bielefelder Gaumen. Mit herzlichem Gläserklang bedanken wir uns am Ende eines langen Abends für die vorbildliche Gastfreundschaft.

—> Rosenhof, Wiegandweg 49, 33619 Bielefeld

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Unsere Imbissengel Lisa & Lisa

Große Freude: Flaneur-Lehrling Leonard überreicht Lisa & Lisa unser Prüfsiegel

Große Freude: Flaneur-Lehrling Leonard überreicht Lisa & Lisa unser Prüfsiegel

Ab sofort kümmern wir uns um den Nachwuchs: Flanieren als Lehrstelle – der Traum eines jeden jungen Burschen von Format. Nach ausführlichem Bewerbungsverfahren haben wir uns für Flaneur-Lehrling Leonard entschieden. Seine Ausbildung starten wir mit einem Besuch im Imbiss Fritz und sogleich ist unser Stift mit großer Freude bei der Sache. Flaneur-Lehrling Leonard serviert uns nicht nur auftragsgewmäß die Speisen, sondern beweist auch als Bierbeibringer echtes Naturtalent.

Hinter der Theke haben die hochsympathischen Imbissengel Lisa & Lisa derweil ernorm viel zu tun. Es ist ein ständiges Kommen (graue Gesichter) und Gehen (frohe Gesichter). Kein Wunder, dass Imbiss Fritz so stark heimgesucht wird, denn wohin man schaut, erblickt man solide Ware. Zum Beispiel Currywurst und Pommes mit der extra satten Portion Mayo (die Mayo wird, so verraten uns Lisa & Lisa, von der Chefin in Heimarbeit veredelt). Außerdem gibt es hier, zur großen Freude unseres lieben Stahlbarons, hausgemachte Frikadellen. Mit Applaus honorieren wir die Tatsache, dass Imbiss Fritz den guten alten Brathahn in Ehren hält. Ausdrücklich weisen wir Sie, verehrte Leser, auf die Tatsache hin, dass alle 15 Fritz-Salate hausgemacht sind. Von der Chefin persönlich. Nach alten überlieferten Fritz-Rezepturen. Wenn man, wie wir es sind, besonders lieb ist, geben Lisa & Lisa Probeprotionen aus, damit man sich von der Köstlichkeit aller Salate überzeugen kann.

Klar ist, dass wir noch einmal wiederkommen müssen, allein schon, um die arg verlockend angepriesenen Zigeunerschnitzel zu erleben. Unser vorbildlicher Flaneur-Lehrling räumt nun die Tische ab und bekommt als Lohn ein Tütchen Capri-Sonne extra. Dann fahren wir heim, um die Abendruhe zu genießen. Nur Lehrling Leonard hat noch zu tun, er muss das Berichtsheft führen. Und das kann dauern, denn viel hat er heute von uns gelernt.

—> Imbiss Fritz, Sudbrackstraße 98, 33611 Bielefeld

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Prof. Brinkmann wohnt in Gellershagen (inzwischen Geschichte)

Prof. Brinkmanns beste Leute: Wirt Frank Guionnet und Serviererin Ilona Wick

Prof. Brinkmanns beste Leute: Wirt Frank Guionnet und Serviererin Ilona Wick

Wo die Schlosshofstraße an die Voltmannstraße stößt (also in Gellershagen), da wohnt die Gaststätte Prof. Brinkmann mit dem vorbildlichen Wachhund Drops. Viel Herzblut hat Wirt Frank Guionnet in die kreative Raumausstattung investiert, daher finden wir hier ein erstaunliches Multifunktionstier oder die internationale Uhrengalerie sowie eine heilige Dame mit Kräuterlikör und vieles mehr. Doch nun wird unsere Schau beendet, denn nun lässt es Serviererin Ilona Wick krachen. Unserem lieben Stahlbaron lacht das Glück, denn die Küche schickt Sülze mit Bratkartoffeln. Alsdann überrascht uns ein prima Kartoffelsalat zum lieben Kotelett. Bekanntlich ist es immer eine große Sache, wenn zum Jägerschnitzel seriöse Bratkartoffeln geliefert werden. Aber auch zum Heringsstipp machen sich die Bratkartoffeln heute gut. Weil wir feststellen durften, dass Prof. Brinkmann auch den ewigen Klassiker deutscher Wohnzimmerkunst beherbergt (Die Zigeunerin), haben wir ehrend ein Zigeunerschnitzel geordert und dabei erfahren, dass es hier Romaschnitzel heißt.

Ilona Wick überrascht uns nach dem Abendmahl mit dem Aufräumer “Maikäferflugbenzin”, einer hochprozentigen Flüssigkeit aus Bad Wünneberg. Anschließend lassen wir uns von Frank Guionnet durch’s ganze Haus führen und alle selbst gestalteten Kunstwerke erklären. Am Ende erfahren wir, dass Prof. Brinkmann auch noch einen Biergarten mit 100 Plätzen hat – also müssen wir noch einmal zu passender Jahreszeit hier einkehren. Sollten Sie sich zum Besuch von Prof. Brinkmann entschließen, so beachten Sie bitte, dass hier keine Haftung für Knöpfe, Schnallen, Reißverschlüsse und Schaumgummipolster übernommen wird. Aber ansonsten ist hier wirklich alles völlig problemlos.

—> Prof. Brinkmann, Voltmannstraße 138, 33613 Bielefeld

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Oktoberfest – Mitten in Bielefeld???

Unser Lotse Frank Brinkdöpke mit Musikanten der Oktoberfestkapelle Otto Schwarzfischer

Unser Lotse Frank Brinkdöpke mit Musikanten der Oktoberfestkapelle Otto Schwarzfischer

Der Stahlbaron bestellt uns in die Seidensticker-Halle. Hier finde ein Oktoberfest statt, sagt er. Und als er das sagt, leuchten seine Augen vor Glück. Doch wir äußern Zweifel: Oktoberfest in OWL? Geht das überhaupt? Skeptisch machen wir uns auf den Weg, gleichwohl sind wir halbwegs artgerecht gekleidet, mit weißblauen Hemden und Filzhüten. So könnte die Einreise in den Freistaat gelingen. Gegen 19 Uhr betreten wir die ausverkaufte Halle, das Stimmungsbarometer pendelt sich gerade auf “zünftig” ein und wir nehmen Platz am Tisch von Frank Brinkdöpke, den bekannten Oktoberfest-Veteran aus Sennestadt. Der gute Mann ist ganzjährig bayerisch gekleidet und lässt kein Oktoberfest aus. Also soll er uns heute zeigen, wie Oktoberfest geht. Lotse voran!

Die Getränke werden in zwei Größen gereicht und wir wundern uns im Laufe des Abends, wie viel davon in einen durchschnittlichen Flaneur reinpasst. Die Speisen, moniert Frank Brinkdöpke sanft, seien letztes Jahr mundiger gewesen, und unser lieber Henner sekundiert mit dem Gourmetbegriff “Autobahnraststätte”, doch das hören wir nicht mehr, denn just legt die Kapelle wieder so richtig los. Sofort springt Frank Brinkdöpke auf, schnappt sich eine fesche Partnerin und schwingt gekonnt das Tanzbein. Freudig winkt ihm unser Stahlbaron zu, und die Tanzjury vergibt beste Noten. Aber auch die anderen um uns herum bleiben nicht sitzen. Die Musik reißt alle mit. Hochachtung zollen wir der Oktoberfestkapelle Otto Schwarzfischer, denn sie beherrscht diverse musikalischen Spielarten: Von Udo Jürgens über Frank Sinatra bis zu ACDC. (Einen Skandal im Sperrbezirk haben wir bei YouTube für Sie hinterlegt) In einer Spielpause berichtet uns der sympathische Schlagzeuger Walter Noll von 17 Tagen Münchener Oktoberfest mit je 10 Stunden Bühnenpräsenz im Schottenhamel-Zelt, wo stets das erste Anzapfen durch den Oberbürgermeister stattfindet.

Aber nun zieht es unseren Lotsen Frank Brinkdöpke weiter. Quer durch die Halle geht seine Tour. Hier begrüßt er ein fesches Waibsbuid und dort sagt er Starfotograf Willibald Bernert ein frohes Prosit. Auch zeigt er uns den fröhlichen Kuddel und viele andere agile Menschen sowie die alpine Fotowand von Lothar Schröder. Außerdem treffen wir hohe Würdenträger wie den Oktoberfestkönig Willi Isak mit Krone und in royaler Stimmung. Das alles überzeugt uns schließlich: Oktoberfest geht auch in OWL! Aber wir beschließen unseren Abend nicht, ohne die zahlreichen fleißigen Arbeitsleute zu loben. Ob Zapfer oder Serviererin oder Abräumer – alle sind uns bis zum Schluss als freudlich und behände aufgefallen.

—> Seidensticker-Halle, Werner-Bock-Straße 35, 33602 Bielefeld

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