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75 Beiträge mit Schlagwort 'Schnitzel'

Und mittags zu Hebestadt

Ihr haben wir unser Prüfsiegel gern überreicht: Ingrid Graupeter vor dem Grillwagen

Ihr haben wir unser Prüfsiegel gern überreicht: Ingrid Graupeter vor dem Grillwagen

Wo gibt es ein richtig schönes Mittags-Schaschlik? Natürlich in der Spindelstraße bei Michael Hebestadt. So hat man es uns jedenfalls erzählt. Also machen wir uns in der Mittagspause lüstern auf den Weg. Auf der einen Straßenseite finden wir Michael Hebestadts stadtbekanntes Fleischerfachgeschäft. Und auf der anderen Seite lockt sein Grill, behütet von einer prächtigen Kastanie. In dem überdachten Minibiergarten empfängt uns eine Riege zufriedener Gäste. Mit Glück in den Augen berichten uns die fröhlichen Damen, dass sie gleich um die Ecke wohnen und hier täglich einkehren. Aha, hier trifft sich also die Nachbarschaft. Das lässt Gutes ahnen.

Und nun begeben wir uns vertrauensvoll in die Obhut von Ingrid Graupeter. Ohne Umschweife nimmt sie unsere Bestellung entgegen und verschwindet dann über die Straße im Metzgerladen. Zackzack kommt die nette Dame mit allerlei Tellern zurück und werkelt hernach im Grillwagen. Aber schon bald steht wunderschönes Schaschlik vor uns. Ein Knaller! Beste Fleischstücke, tapfer gegart, sanft im Anbiss, und zwischen den Fleischwürfeln finden wir, wie es sich gehört, Zwiebel- bzw. Paprikaüberraschungen. Wunderbar, dass wir sowas erleben dürfen! Aber wir beißen uns nicht allein am Schaschlik fest. Ebenfalls köstlich, fleischig und top sättigend ist das Zigeunerschnitzel. Die Pommes sind übrigens von gaumenfreundlicher Konsistenz und astrein durchgewürzt. Zauberhaft ergänzt durch flauschige Mayo.

Nun wollen wir uns beim Chef bedanken und treffen Metzgermeister Michael Hebestadt vor seiner Fleischerei an. Er lädt uns in seinen Verkaufsraum ein und verrät uns sein Erfolgsgeheimnis: “Hier läuft die Ware nicht vom Band …” – jawoll, das erklärt alles.

—> Spindelgrill, Spindelstraße 70, 33604 Bielefeld

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Auf vielfachen Wunsch

Nach sieben Jahren: Das Remake in ganz neuem Gewand

Nach sieben Jahren: Das Remake in ganz neuem Gewand

Bereits 2007 erschien unsere erste Flaneur-Karte. Genau dieses Motiv erfährt nun eine Neuauflage. Damit erfüllen wir vielen Bielefeldern einen oft geäußerten Herzenswunsch. Wie Sie sich erinnern, war die Karte von 2007 grafisch stark reduziert. Sie konzentrierte sich auf ein Bonmot, das wir bei einem beliebten Bielefelder Grill-Spezialisten aufgeschnappt hatten. Beim Remake haben wir uns nun für ein fröhliches Handwerkermotiv entschieden. Vielleicht gibt es in weiteren sieben Jahren eine dritte Variante?

—> Zu Bielefelds 800. Geburtstag gibt’s jeden Monat eine neue Flaneur-Karte in den beliebten City-Card-Aufstellern

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Das Herz von Ubbedissen

Lebt hier in 13. Generation: Wirt Gustav Frormann vor seinem Stammbaum

Lebt hier in 13. Generation: Wirt Gustav Frormann vor seinem Stammbaum

Sehr weit nach Osten führt uns die Detmolder Straße. Kurz vor der lippischen Staatsgrenze erreichen wir Ubbedissen. Hier leben gut 6.000 Menschen, die auf nichts verzichten müssen: Sportverein, Kirche, Friedhof – alles da. Und die Gastätte Frormann ist das Dorfzentrum. Genau hier kehren wir ein und werden von beherztem Gesang empfangen: “Freude, schöner Götterfunken!” Voller Inbrunst übt hier ein gemischter Chor mit dem traditionsreichen Namen “Liedertafel 03 Ubbedissen”. Nach erfolgreicher Gesangsübung versammeln sich die Durstigen unter den Aktivisten in der Gaststube und prosten uns fröhlich zu. Sehr gastfreundlich, dieses Ubbedissen!

Unseren Beschluss, dass heute Schnitzeltag sein soll, leitet Wirt Gustav Frormann mit einem lieben Vorsüppchen ein. Dergestalt gut eingestimmt fallen wir anschließend über die üppigen Schnitzelvarianten mit Leckerbeilagen her. Dazu gibt es köstliche Bratkartoffeln. Wirtin Renate Frormann hat solide Arbeit geleistet. Nach vollbrachter Sättigung überredet uns Wirt Gustav Frormann zu einem Kräuterlikörchen: “Alter Dessauer” aus dem Kreis Gütersloh – ein feiner Tropfen, an dem man sich prima festtrinken kann.

Ein Jubiläumsgeschenk der Herforder Brauerei berichtet von der langen Geschichte des Hauses. Kein Wunder, dass hier sogar mal ein Pferd vor der Theke gestanden hat, schwört jedenfalls Gustav Frormann. Er ist hier Wirt in fünfter Generation und lebt in 13. Generation auf diesem Grund und Boden. Noch immer hat sein Haus viel Zuspruch, doch früher, so weiß er zu berichten, war deutlich mehr los. Da fand im Gasthaus nach jedem Fußballspiel die dritte Halbzeit des heimschen Vereins statt. Ein alter Trinkspruch an der Wand lässt ahnen, was darunter zu verstehen ist. Freundlich führen uns die Eheleute Frormann durch’s Haus. Die hintere Gaststube ist modern renoviert und der geräumige Biergarten ist zugleich Renate Frormanns Kräutergarten: z.B. Zitronenmelisse wächst hier. Obwohl sie hier viel Arbeit hat, pflegt sie noch ein Hobby – Marmelade kochen. Zum Abschied schenkt uns Gustav Frormann eine etwa 30 Jahre alte Ansichtskarte. Super, die bekommt einen Sonderplatz in unserer Sammlung gastronomischer Ansichtskarten.

—> Gastätte Frormann, Detmolder Straße 687, 33699 Bielefeld-Ubbedissen

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Der Sommer im Osten

Bekämpfen erfolgreich Hunger & Durst: Lena Baumann & Taufik Houro

Bekämpfen erfolgreich Hunger & Durst: Lena Baumann & Taufik Houro

Der Bielefelder Osten ist gesegnet mit entzückenden Biergärten. Hierzu zählt selbstredend auch der Biergarten vom Siekerfelde – geräumig, beschaulich, gemütlich. Damit Papa & Mama hier in Ruhe was wegschlucken können, gibt es für die kleinsten Gäste ein feines Sandbiotop (nein, kein Hundeklo). Kaum haben wir einen Tisch belegt, tritt auch schon Lena Baumann in unser Leben, mit Schwung & Freundlichkeit sowie mit Bier & Schnaps. Auf unseren Wunsch hin wiederholt sie diesen gekonnten Auftritt den ganzen Abend, und zwar in angemessen kurzen Intervallen und ohne auch nur einmal zu schwächeln. Vorbildlich.

Dann widmen wir uns den Hauptgerichten. Sind Siekerfeldes Schnitzel & Co in der Lage, unseren Mordshunger niederzuringen? Ja, sie sind es. Sowohl in der Schnitzelklasse als auch in der Burgerklasse werden wir bestens abgefüllt. Gut, dass Lena Baumann hernach sogleich mit einem Getränketablett zur Stelle ist. Das Futter will schwimmen. Am Nebentisch prosten uns fröhliche Menschen zu. Mindestens einer davon kommt uns bekannt vor. Aber klar, das ist doch André Schulz, Bielefelds Eiskönig. Der gute Mann hat Feierabend und vereint nun Biergartengeselligkeit mit Brauereiprodukten. Ja, so schön kann Bielefelds Sommer im Osten sein.

—> Zum Siekerfelde, Ehlentruper Weg 30, 33604 Bielefeld

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Nie vergessen wir Antep III

Schmieden schöne Grillplatten: Die Wirtsleute Gülten und Memet Türkan

Schmieden schöne Grillplatten: Die Wirtsleute Gülten und Memet Türkan

Die Flaneure sind hungrig, und dunkel ist die Heeper Straße, doch voller Verheißung leuchtet das Öz Antep in die Bielefelder Nacht. Es empfängt uns eine umfangreiche Gaststube mit erstaunlichem Wandschmuck. Nach Durchsicht der gehaltvollen Speisekarte entscheiden wir uns zum Start mit Antep III, dem Koloss unter den Grilltellern. Dazu eine Portion Pommes Schranke für Erwachsene und ein fetter Salatteller. Diese Kombi schafft gute Stimmung am Tisch. Dann greifen wir zum Iskender Kebab, das ebenfalls überraschend wohlschmeckend ist. Dazu ein kleiner Salatteller und das Ding ist rund. Den allerletzten Resthunger kämpft dann das üppige Zigeunerschnitzel nieder. Im Rausch der Völlerei nuckeln wir versehentlich die kompletten Efes-Bestände weg. Am Ende verabschiedet uns Wirt Memet Türkan ganz lieb mit tiefgekühltem Wodka. Das nennen wir vorbildliche Gastfreundschaft.

—> Öz Antep, Heeper Straße 181, 33607 Bielefeld

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Die Bielefelder Flaneure freuen sich über die Hilfe von:


netzperfekt, Internetagentur in Bielefeld


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