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47 Beiträge mit Schlagwort 'Pommes'

Der kleine Griechenland-Urlaub

Haben ein griechisches Kleinod erschaffen: Die Wirtsleute Bea und Leon

Haben ein griechisches Kleinod erschaffen: Die Wirtsleute Bea und Leon

Goldene Neuigkeiten für Bielefeld: Die Taverne Resalto in der oberen August-Bebel-Straße hat endlich ihre Küche angeworfen. Und wir gehören zu den Ersten, die das erleben dürfen. Herzlich nehmen uns die Wirtsleute Bea und Leon in ihrer orginellen Taverne auf. Frisch renoviert und schmuck eingerichtet präsentiert sich die mehr als 100 Jahre alte Gaststube.

An der Theke beobachten wir Stammgast Frank. Mit herrlicher Glücksmiene empfängt der gute Mann seinen Vorspeisenteller. Sowas wollen wir auch haben! Und tatsächlich, diese Vorspeisen sind zum Niederknien köstlich. Bevor wir in Streit geraten, welche der Speisen noch leckerer als die andere ist, lenkt uns Wirtin Bea geschickt mit exzellenten Schweinefilets ab. Wir applaudieren stehend. Dazu reicht sie entzückende hausgemachte Pommes. Selbst das weiß die brave Bea noch zu steigern, sie liefert hausgemachte Pommes mit Schafskäsestreusel. Doch noch ist unsere Glücksträhne nicht zu Ende, denn es folgt der nächste Volltreffer, entzückendes Souvlaki. Als wir schließlich zur Krönung wohlschmeckende Lammkoteletts mit Oliven vorgesetzt bekommen, sind wir endgültig im 7. Schlemmerhimmel angekommen.

Ebenso dankbar wie pappsatt lobpreisen wir die Resalto-Köstlichkeiten, doch Bea serviert fleißig weiter, und zwar Nachtisch Nr. 1: lecker Obst mit Zimt und Honig und Nachtisch Nr. 2: lecker Gemüse, fein abgeschmeckt mit Mildessig. Parallel dazu bleibt Leon ein astreiner Bierbeibringer. Es ist ja erst halbelf – da haben wir noch genug Zeit für ein weiteres Lecker-Bier aus Franken sowie feinen Ouzo in historischen Fürst-Bismarck-Gläsern. Und am Ende eines extra langen Abends beschließen wir: Ein Besuch im Resalto ist wie ein kleiner Urlaub in Griechenland. Dafür ein dickes Dankeschön an unsere sympathischen Reiseleiter Bea & Leon.

—> Resalto, August-Bebel-Straße 207, 33602 Bielefeld

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Am Lagerfeuer in Quelle

Füllen Tradition mit neuem Leben: Evangelia Koukotsika und Antonios Papatriantafyllou

Füllen Tradition mit neuem Leben: Evangelia Koukotsika und Antonios Papatriantafyllou

Seit 1952 ist die Gaststätte Sprungmann eine bedeutende Nahrungsquelle im beliebten Stadtteil Quelle. Verkehrsgünstig gelegen und mit reichlich Parkplätzen ausgestattet, lädt Sprungmann auch Nicht-Queller ein – so wie uns. Als Erstes stellen wir fest, dass aus der Gaststätte Sprungmann die Taverne Sprungmann geworden ist. Die vormaligen Wirtsleute Schulz sind in den verdienten Ruhestand getreten und haben das Koch-Zepter an Evangelia Koukotsika und Antonios Papatriantafyllou übergeben. Und die werden, wie sie uns erklären, die alte Tradition erhalten (Grünkohl, Spargel, Ochsen), jedoch nicht ohne sie durch wesentliche Elemente der griechischen Küche zu bereichern (Lamm, Drehspieß, Bifteki). Unsere Vorfreude wächst.

In wochenlanger Eigenarbeit haben die neuen Wirtsleute ihre Gaststube komplett durchrenoviert. Gern nimmt man hier Platz und wartet auf das Lagerfeuer. Denn die Taverne Sprungmann ist das einzige uns bekannte Gasthaus, in dem ein Lagerfeuer auf dem Tisch entzündet wird. Sorgsam angebratenes Schweinefilet wird hier durch eine fröhliche Flamme von unten befeuert. Ein rustikales Ereignis, das bestens zu uns alten Präriewölfen passt. Das Lagerfeuer ist von Familie Schulz übernommen worden, allerdings wird es heute durch wohlschmeckende griechische Salate ergänzt. Außerdem werden zwei fein abgeschmeckte Soßen gereicht. Als Sättigungsbeilagen kann man zwischen Pommes und Kroketten wählen. Und so sieht dann ein individulell zusammengestellter Lagerfeuer-Teller aus. Köstlich. Ebenfalls köstlich ist der Bifteki-Teller, zum dem ein feiner Salat still lächelt. So wie wir, denn die Taverne Sprungmann macht uns glücklich.

Von der langen Tradition des Gasthauses zeugen die immer noch aktiven Sparschränke. Das Sparen des kleinen Talers hat seine hohe Zeit zwar lange hinter sich, aber in der Taverne Sprungmann lebt die alte Zeit noch weiter. Dafür sorgen die herzlichen Wirtsleute Evangelia Koukotsika und Antonios Papatriantafyllou, und dabei wünschen wir ihnen immer ganz viel Glück.

—> Taverne Sprungmann, Osnabrücker Straße 65, 33649 Bielefeld

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Wo die guten Mantaplatten wohnen

Und am Wochenende züchtet sie goldene Brathähne: Martina Hertig

Und am Wochenende züchtet sie goldene Brathähne: Martina Hertig

Klein, aber fein – so lässt sich die Martina Hertigs Gaststube am besten beschreiben. Zwei moderate Tische stehen den Gästen zur Verfügung. Außerdem ist es angenehm temperiert (Grill-Nähe) und nie langweilig (hohe Gastfrequenz). Wenn das Bielefelder Wetter freundlich ist, laden vor der Tür zusätzlich akkurate Sitzgruppen zum Verweilen ein. Erfreut erhalten wir Pommes mit Salbe und eine doppelt abgewürzte Currywurst. Die Pommes sind knackig im Anbiss sowie schmeichelnd im Abgang, und die Currywurst ist extra dick mit Paprika- und Currypulver bestäubt, was den Gaumen lächeln lässt. Außerdem, so erklärt uns Martina Hertig, werden die Würste auf einem der letzten lebenden Bielefelder Holzkohlegrills gegart, so dass im Hintergrund immer eine rauchige Grillwürze mitschwingt. Weil es so schön ist, genießen wir die Einzelmodule auch als Gebinde, also als Mantaplatte. Hach, welch schöner Anblick!

Am Wochenende erweitert Martina Hertig das Angebot um den guten Brathahn. Ab 19 Uhr ist er fertig, aber schon eine halbe Stunde vorher, so berichtet sie uns nicht ohne Stolz, kehren die ersten Gäste ein, um ihn grillfrisch abzugreifen. Auch muss man früh dran sein, denn das Kontingent ist begrenzt, damit keine Reste zurückbleiben. Der harte Preiskampf am Grillfleisch zwingt Martina Hertig zu solchen Vorsichtsmaßnahmen. Für Ihre Verdienste um den Erhalt des vom Aussterben bedrohten Brahthahnes überreichen wir der sympathischen Grillkönigin unser beliebtes Brathahn-Emblem und versprechen, demnächst auch am Wochenende einzukehren, damit wir die Bratburschen selbst genießen können. Wer wollte sich das entgehen lassen?

—> Tina’s Schlemmerstübchen, Horstheider Weg 20, 33613 Bielefeld

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Die Akropolis steht in Bielefeld

Im Innern der Akropolis: Wirt Spiros Paschalis mit Servicemann Georgios

Im Innern der Akropolis: Wirt Spiros Paschalis mit Servicemann Georgios Pogoniotis

Und wir dachten immer, die Akropolis sei eine alte Tempelburg in Athen – weit gefehlt! Die Akropolis ist ein schnuckeliger Grill in Bielefeld. Schon seit 2002 brutzelt hier Spiros Paschalis fleischige Köstlichkeiten nach griechischem Leckerheitsgebot. Kopilotin ist dabei seine Frau Evdoxia Gogolou, doch die hat heute frei, wird aber bestens von Servicemann Georgios Pogoniotis vertreten. Die Gaststube empfängt uns solide bestuhlt und ist – typisch Akropolis – mit griechischem Wandschmuck ausgestattet. Hier fühlen wir uns wohl.

Mit von der Partie ist heute Dirk Pannhorst. Der gute Mann ist extra aus Helpup angereist und freut sich nun mit uns über die Invasion der Fleischteller. Wollüstig fallen wir über die feine Leber her, zerbeißen astreines Souvlaki und naschen vom Gyros mit Tsatsiki. Dazu werden schmackhafte Pommes mit Salben gereicht, so dass es uns an nichts fehlt. Synchron zu unseren Kauvorgängen erweist sich Wirt Spiros Paschalis als ausgezeichneter Bierbeibringer und als ein ebensolcher Ouzobeibringer. Nach wunderbaren Stunden der Völlerei sind wir schließlich satt & glücklich und zum Dank widmen wir Spiros Paschalis & Georgios Pogoniotis ein extra fröhliches Prosit. Verständlich also, dass wir auf unserem Heimweg mit Inbrunst ein altes, wohlbekanntes Lied anstimmen: Akropolis adieu, / ich muss gehen. / Die weißen Rosen sind verblüht, / was ich geschehen? / Ich wär so gern geblieben, / Akropolis adieu!

—> Grill Akropolis, Otto-Brenner-Straße 110, 33607 Bielefeld

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Nie vergessen wir Antep III

Schmieden schöne Grillplatten: Die Wirtsleute Gülten und Memet Türkan

Schmieden schöne Grillplatten: Die Wirtsleute Gülten und Memet Türkan

Die Flaneure sind hungrig, und dunkel ist die Heeper Straße, doch voller Verheißung leuchtet das Öz Antep in die Bielefelder Nacht. Es empfängt uns eine umfangreiche Gaststube mit erstaunlichem Wandschmuck. Nach Durchsicht der gehaltvollen Speisekarte entscheiden wir uns zum Start mit Antep III, dem Koloss unter den Grilltellern. Dazu eine Portion Pommes Schranke für Erwachsene und ein fetter Salatteller. Diese Kombi schafft gute Stimmung am Tisch. Dann greifen wir zum Iskender Kebab, das ebenfalls überraschend wohlschmeckend ist. Dazu ein kleiner Salatteller und das Ding ist rund. Den allerletzten Resthunger kämpft dann das üppige Zigeunerschnitzel nieder. Im Rausch der Völlerei nuckeln wir versehentlich die kompletten Efes-Bestände weg. Am Ende verabschiedet uns Wirt Memet Türkan ganz lieb mit tiefgekühltem Wodka. Das nennen wir vorbildliche Gastfreundschaft.

—> Öz Antep, Heeper Straße 181, 33607 Bielefeld

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