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49 Beiträge mit Schlagwort 'Pommes'

Die Speisereise zur Tower Bridge

Mitarbeiter des Monats: Emir Hökelek

Mitarbeiter des Monats: Emir Hökelek

Fish & Chips in original britischem Stil gefällig? Dann nix wie hin zur Eckendorfer Straße, denn hier residiert eine schöne Fischbratküche. Der verdiente Mitarbeiter des Monats, Emir Hökelek, berät uns freundlich bei der Auswahl der Speisen. Sie werden hier in allen Formaten gereicht – von mini bis Eimer ist alles möglich. Wir entscheiden uns für mini und erhalten prächtige Seelachsbrocken in wohlschmeckendem Mantel. Dazu gibt es eine prima Remoulade aus dem feinen Sortiment der hausgemachten Dips. Für die Lecker-Pommes stehen – total stilecht – Salz und Essig von der Insel bereit. Nach dem Fisch erfreuen uns prima Huhnteile in feuriger Knusperpanade. In diesem Fall rät Emir Hökelek zur Aioli-Paste. Und tatsächlich, diese Paste korrespondiert 1a mit der würzigen Aura der Panade. Kein Wunder, dass der Laden brummt. Ohne Unterlass kehren Hungrige ein, um sich hier verwöhnen zu lassen. Und anschließend sieht man zufriedene Gesichter, so wie die von Peter und Michelle Dubberke. Der nette Vater lädt seine fröhliche Tochter gelegentlich zu einer kleinen Futterreise bei der Tower Bridge ein. Und dass diese Brücke an der Eckendorfer Straße steht, das wussten wir bisher noch nicht.

—> London Fish & Chicken Station, Eckendorfer Straße 14 e, 33609 Bielefeld

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Und mittags zu Hebestadt

Ihr haben wir unser Prüfsiegel gern überreicht: Ingrid Graupeter vor dem Grillwagen

Ihr haben wir unser Prüfsiegel gern überreicht: Ingrid Graupeter vor dem Grillwagen

Wo gibt es ein richtig schönes Mittags-Schaschlik? Natürlich in der Spindelstraße bei Michael Hebestadt. So hat man es uns jedenfalls erzählt. Also machen wir uns in der Mittagspause lüstern auf den Weg. Auf der einen Straßenseite finden wir Michael Hebestadts stadtbekanntes Fleischerfachgeschäft. Und auf der anderen Seite lockt sein Grill, behütet von einer prächtigen Kastanie. In dem überdachten Minibiergarten empfängt uns eine Riege zufriedener Gäste. Mit Glück in den Augen berichten uns die fröhlichen Damen, dass sie gleich um die Ecke wohnen und hier täglich einkehren. Aha, hier trifft sich also die Nachbarschaft. Das lässt Gutes ahnen.

Und nun begeben wir uns vertrauensvoll in die Obhut von Ingrid Graupeter. Ohne Umschweife nimmt sie unsere Bestellung entgegen und verschwindet dann über die Straße im Metzgerladen. Zackzack kommt die nette Dame mit allerlei Tellern zurück und werkelt hernach im Grillwagen. Aber schon bald steht wunderschönes Schaschlik vor uns. Ein Knaller! Beste Fleischstücke, tapfer gegart, sanft im Anbiss, und zwischen den Fleischwürfeln finden wir, wie es sich gehört, Zwiebel- bzw. Paprikaüberraschungen. Wunderbar, dass wir sowas erleben dürfen! Aber wir beißen uns nicht allein am Schaschlik fest. Ebenfalls köstlich, fleischig und top sättigend ist das Zigeunerschnitzel. Die Pommes sind übrigens von gaumenfreundlicher Konsistenz und astrein durchgewürzt. Zauberhaft ergänzt durch flauschige Mayo.

Nun wollen wir uns beim Chef bedanken und treffen Metzgermeister Michael Hebestadt vor seiner Fleischerei an. Er lädt uns in seinen Verkaufsraum ein und verrät uns sein Erfolgsgeheimnis: “Hier läuft die Ware nicht vom Band …” – jawoll, das erklärt alles.

—> Spindelgrill, Spindelstraße 70, 33604 Bielefeld

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Der kleine Griechenland-Urlaub

Haben ein griechisches Kleinod erschaffen: Die Wirtsleute Bea und Leon

Haben ein griechisches Kleinod erschaffen: Die Wirtsleute Bea und Leon

Goldene Neuigkeiten für Bielefeld: Die Taverne Resalto in der oberen August-Bebel-Straße hat endlich ihre Küche angeworfen. Und wir gehören zu den Ersten, die das erleben dürfen. Herzlich nehmen uns die Wirtsleute Bea und Leon in ihrer orginellen Taverne auf. Frisch renoviert und schmuck eingerichtet präsentiert sich die mehr als 100 Jahre alte Gaststube.

An der Theke beobachten wir Stammgast Frank. Mit herrlicher Glücksmiene empfängt der gute Mann seinen Vorspeisenteller. Sowas wollen wir auch haben! Und tatsächlich, diese Vorspeisen sind zum Niederknien köstlich. Bevor wir in Streit geraten, welche der Speisen noch leckerer als die andere ist, lenkt uns Wirtin Bea geschickt mit exzellenten Schweinefilets ab. Wir applaudieren stehend. Dazu reicht sie entzückende hausgemachte Pommes. Selbst das weiß die brave Bea noch zu steigern, sie liefert hausgemachte Pommes mit Schafskäsestreusel. Doch noch ist unsere Glücksträhne nicht zu Ende, denn es folgt der nächste Volltreffer, entzückendes Souvlaki. Als wir schließlich zur Krönung wohlschmeckende Lammkoteletts mit Oliven vorgesetzt bekommen, sind wir endgültig im 7. Schlemmerhimmel angekommen.

Ebenso dankbar wie pappsatt lobpreisen wir die Resalto-Köstlichkeiten, doch Bea serviert fleißig weiter, und zwar Nachtisch Nr. 1: lecker Obst mit Zimt und Honig und Nachtisch Nr. 2: lecker Gemüse, fein abgeschmeckt mit Mildessig. Parallel dazu bleibt Leon ein astreiner Bierbeibringer. Es ist ja erst halbelf – da haben wir noch genug Zeit für ein weiteres Lecker-Bier aus Franken sowie feinen Ouzo in historischen Fürst-Bismarck-Gläsern. Und am Ende eines extra langen Abends beschließen wir: Ein Besuch im Resalto ist wie ein kleiner Urlaub in Griechenland. Dafür ein dickes Dankeschön an unsere sympathischen Reiseleiter Bea & Leon.

—> Resalto, August-Bebel-Straße 207, 33602 Bielefeld

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Am Lagerfeuer in Quelle

Füllen Tradition mit neuem Leben: Evangelia Koukotsika und Antonios Papatriantafyllou

Füllen Tradition mit neuem Leben: Evangelia Koukotsika und Antonios Papatriantafyllou

Seit 1952 ist die Gaststätte Sprungmann eine bedeutende Nahrungsquelle im beliebten Stadtteil Quelle. Verkehrsgünstig gelegen und mit reichlich Parkplätzen ausgestattet, lädt Sprungmann auch Nicht-Queller ein – so wie uns. Als Erstes stellen wir fest, dass aus der Gaststätte Sprungmann die Taverne Sprungmann geworden ist. Die vormaligen Wirtsleute Schulz sind in den verdienten Ruhestand getreten und haben das Koch-Zepter an Evangelia Koukotsika und Antonios Papatriantafyllou übergeben. Und die werden, wie sie uns erklären, die alte Tradition erhalten (Grünkohl, Spargel, Ochsen), jedoch nicht ohne sie durch wesentliche Elemente der griechischen Küche zu bereichern (Lamm, Drehspieß, Bifteki). Unsere Vorfreude wächst.

In wochenlanger Eigenarbeit haben die neuen Wirtsleute ihre Gaststube komplett durchrenoviert. Gern nimmt man hier Platz und wartet auf das Lagerfeuer. Denn die Taverne Sprungmann ist das einzige uns bekannte Gasthaus, in dem ein Lagerfeuer auf dem Tisch entzündet wird. Sorgsam angebratenes Schweinefilet wird hier durch eine fröhliche Flamme von unten befeuert. Ein rustikales Ereignis, das bestens zu uns alten Präriewölfen passt. Das Lagerfeuer ist von Familie Schulz übernommen worden, allerdings wird es heute durch wohlschmeckende griechische Salate ergänzt. Außerdem werden zwei fein abgeschmeckte Soßen gereicht. Als Sättigungsbeilagen kann man zwischen Pommes und Kroketten wählen. Und so sieht dann ein individulell zusammengestellter Lagerfeuer-Teller aus. Köstlich. Ebenfalls köstlich ist der Bifteki-Teller, zum dem ein feiner Salat still lächelt. So wie wir, denn die Taverne Sprungmann macht uns glücklich.

Von der langen Tradition des Gasthauses zeugen die immer noch aktiven Sparschränke. Das Sparen des kleinen Talers hat seine hohe Zeit zwar lange hinter sich, aber in der Taverne Sprungmann lebt die alte Zeit noch weiter. Dafür sorgen die herzlichen Wirtsleute Evangelia Koukotsika und Antonios Papatriantafyllou, und dabei wünschen wir ihnen immer ganz viel Glück.

—> Taverne Sprungmann, Osnabrücker Straße 65, 33649 Bielefeld

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Wo die guten Mantaplatten wohnen

Und am Wochenende züchtet sie goldene Brathähne: Martina Hertig

Und am Wochenende züchtet sie goldene Brathähne: Martina Hertig

Klein, aber fein – so lässt sich die Martina Hertigs Gaststube am besten beschreiben. Zwei moderate Tische stehen den Gästen zur Verfügung. Außerdem ist es angenehm temperiert (Grill-Nähe) und nie langweilig (hohe Gastfrequenz). Wenn das Bielefelder Wetter freundlich ist, laden vor der Tür zusätzlich akkurate Sitzgruppen zum Verweilen ein. Erfreut erhalten wir Pommes mit Salbe und eine doppelt abgewürzte Currywurst. Die Pommes sind knackig im Anbiss sowie schmeichelnd im Abgang, und die Currywurst ist extra dick mit Paprika- und Currypulver bestäubt, was den Gaumen lächeln lässt. Außerdem, so erklärt uns Martina Hertig, werden die Würste auf einem der letzten lebenden Bielefelder Holzkohlegrills gegart, so dass im Hintergrund immer eine rauchige Grillwürze mitschwingt. Weil es so schön ist, genießen wir die Einzelmodule auch als Gebinde, also als Mantaplatte. Hach, welch schöner Anblick!

Am Wochenende erweitert Martina Hertig das Angebot um den guten Brathahn. Ab 19 Uhr ist er fertig, aber schon eine halbe Stunde vorher, so berichtet sie uns nicht ohne Stolz, kehren die ersten Gäste ein, um ihn grillfrisch abzugreifen. Auch muss man früh dran sein, denn das Kontingent ist begrenzt, damit keine Reste zurückbleiben. Der harte Preiskampf am Grillfleisch zwingt Martina Hertig zu solchen Vorsichtsmaßnahmen. Für Ihre Verdienste um den Erhalt des vom Aussterben bedrohten Brahthahnes überreichen wir der sympathischen Grillkönigin unser beliebtes Brathahn-Emblem und versprechen, demnächst auch am Wochenende einzukehren, damit wir die Bratburschen selbst genießen können. Wer wollte sich das entgehen lassen?

—> Tina’s Schlemmerstübchen, Horstheider Weg 20, 33613 Bielefeld

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