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17 Beiträge mit Schlagwort 'Ouzo'

Geschichtsträchtiges Dornberg

Hüten einen historischen Ort: Servierfee Nadine Iwer und Wirt Zafer Atmaca

Hüten einen historischen Ort: Servierfee Nadine Iwer und Wirt Zafer Atmaca

Als er noch neckisch “Zappelkrug” genannt wurde, pilgerte die studentische Jugend aus ganz Bielefeld hierher. Bloß keine Pappelkrug-Disco verpassen, lautete eine Grundregel der 1980er und 90er Jahre. Aber auch mit Live-Musik und Kleinkunst wurde hier die Stadt verwöhnt. Entsprechend viele schöne Erinnerungen keimen in uns auf, als wir nach vielen Jahren endlich wieder vor der Tür stehen – und die scheint fast unverändert zu sein. Doch die Geschichte des Hauses reicht noch viel weiter zurück. 1894 erhielt Louis Pleitner die amtliche Schankkonzession für seinen Pappelkrug. Allerdings unter der Bedingung, so ist überliefert, dass hier weder Unsittlichkeit noch Völlerei gefördert würden. Die Shariah Police lässt grüßen. Nachdem ein Großbrand 1917 ganze Arbeit geleistet hatte, ließ Wirt Heinrich Bokermann das Haus neu erblühen, mit doppeltem Schankraum, Saal, Veranda und einem feinen Biergarten. Kein Wunder also, dass daraus ein beliebter Ausflugsort entstand.

Heute kommen zwar auch Ausflügler, die sich über den prächtigen Biergarten freuen, aber viele Gäste stammen aus der weitläufigen Nachbarschaft, verrät uns Zafer Atmaca, der erst nach dem Studium des Sportmanagements zum Pappelkrug-Wirt heranwuchs. Mit Fleiß und Freundlichkeit sowie einem breiten Kulturprogramm, das den alten Zeiten seine Referenz erweist, hält er den Pappelkrug auf der Erfolgsspur. Erfolg bescheinigen wir auch seinen Schnitzeln, die nicht nur wohlschmecken, sondern durch eine Besonderheit auffallen – die Soße ist unten: ob beim schmackhaften Zigeunerschnitzel oder beim würzigen Schnitzel “Pappelkrug”. Auch erweist sich die Küche als flexibel. Auf Wunsch wird das Schnitzel “Pappelkrug” ebenfalls in der Salat-mit-Reis-Variante geliefert. Als wir zu später Stunde mit Wirt Zafer Atmaca plaudern und Servierfee Nadine Iwer eiskalten Ouzo anliefert, wissen wir, dass sich zu der bemerkenswerten Tradition des Hauses eine ebensolche Zukunft gesellen wird.

—> Pappelkrug, Werther Straße 311, 3319 Bielefeld

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Der kleine Griechenland-Urlaub

Haben ein griechisches Kleinod erschaffen: Die Wirtsleute Bea und Leon

Haben ein griechisches Kleinod erschaffen: Die Wirtsleute Bea und Leon

Goldene Neuigkeiten für Bielefeld: Die Taverne Resalto in der oberen August-Bebel-Straße hat endlich ihre Küche angeworfen. Und wir gehören zu den Ersten, die das erleben dürfen. Herzlich nehmen uns die Wirtsleute Bea und Leon in ihrer orginellen Taverne auf. Frisch renoviert und schmuck eingerichtet präsentiert sich die mehr als 100 Jahre alte Gaststube.

An der Theke beobachten wir Stammgast Frank. Mit herrlicher Glücksmiene empfängt der gute Mann seinen Vorspeisenteller. Sowas wollen wir auch haben! Und tatsächlich, diese Vorspeisen sind zum Niederknien köstlich. Bevor wir in Streit geraten, welche der Speisen noch leckerer als die andere ist, lenkt uns Wirtin Bea geschickt mit exzellenten Schweinefilets ab. Wir applaudieren stehend. Dazu reicht sie entzückende hausgemachte Pommes. Selbst das weiß die brave Bea noch zu steigern, sie liefert hausgemachte Pommes mit Schafskäsestreusel. Doch noch ist unsere Glücksträhne nicht zu Ende, denn es folgt der nächste Volltreffer, entzückendes Souvlaki. Als wir schließlich zur Krönung wohlschmeckende Lammkoteletts mit Oliven vorgesetzt bekommen, sind wir endgültig im 7. Schlemmerhimmel angekommen.

Ebenso dankbar wie pappsatt lobpreisen wir die Resalto-Köstlichkeiten, doch Bea serviert fleißig weiter, und zwar Nachtisch Nr. 1: lecker Obst mit Zimt und Honig und Nachtisch Nr. 2: lecker Gemüse, fein abgeschmeckt mit Mildessig. Parallel dazu bleibt Leon ein astreiner Bierbeibringer. Es ist ja erst halbelf – da haben wir noch genug Zeit für ein weiteres Lecker-Bier aus Franken sowie feinen Ouzo in historischen Fürst-Bismarck-Gläsern. Und am Ende eines extra langen Abends beschließen wir: Ein Besuch im Resalto ist wie ein kleiner Urlaub in Griechenland. Dafür ein dickes Dankeschön an unsere sympathischen Reiseleiter Bea & Leon.

—> Resalto, August-Bebel-Straße 207, 33602 Bielefeld

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Die Akropolis steht in Bielefeld

Im Innern der Akropolis: Wirt Spiros Paschalis mit Servicemann Georgios

Im Innern der Akropolis: Wirt Spiros Paschalis mit Servicemann Georgios Pogoniotis

Und wir dachten immer, die Akropolis sei eine alte Tempelburg in Athen – weit gefehlt! Die Akropolis ist ein schnuckeliger Grill in Bielefeld. Schon seit 2002 brutzelt hier Spiros Paschalis fleischige Köstlichkeiten nach griechischem Leckerheitsgebot. Kopilotin ist dabei seine Frau Evdoxia Gogolou, doch die hat heute frei, wird aber bestens von Servicemann Georgios Pogoniotis vertreten. Die Gaststube empfängt uns solide bestuhlt und ist – typisch Akropolis – mit griechischem Wandschmuck ausgestattet. Hier fühlen wir uns wohl.

Mit von der Partie ist heute Dirk Pannhorst. Der gute Mann ist extra aus Helpup angereist und freut sich nun mit uns über die Invasion der Fleischteller. Wollüstig fallen wir über die feine Leber her, zerbeißen astreines Souvlaki und naschen vom Gyros mit Tsatsiki. Dazu werden schmackhafte Pommes mit Salben gereicht, so dass es uns an nichts fehlt. Synchron zu unseren Kauvorgängen erweist sich Wirt Spiros Paschalis als ausgezeichneter Bierbeibringer und als ein ebensolcher Ouzobeibringer. Nach wunderbaren Stunden der Völlerei sind wir schließlich satt & glücklich und zum Dank widmen wir Spiros Paschalis & Georgios Pogoniotis ein extra fröhliches Prosit. Verständlich also, dass wir auf unserem Heimweg mit Inbrunst ein altes, wohlbekanntes Lied anstimmen: Akropolis adieu, / ich muss gehen. / Die weißen Rosen sind verblüht, / was ich geschehen? / Ich wär so gern geblieben, / Akropolis adieu!

—> Grill Akropolis, Otto-Brenner-Straße 110, 33607 Bielefeld

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Da tut sich was

Schenken uns echte griechische Gastfreundschaft: Die Wirtsleute Bea und Leon

Schenken uns echte griechische Gastfreundschaft: Die Wirtsleute Bea und Leon

“In der August-Bebel-Straße, da tut sich was”, steckt uns Sauerland-Karl einen Tipp zu. Dort entstehe eine griechische Taverne namens Resalto. Jedoch fehlten, weiß der stadtbekannte Connaisseur zu präzisieren, noch letzte Genehmigungen, so dass die Resalto-Küche leider vorerst kalt bliebe. Aber trotzdem könne man sich schon jetzt bei Bier und Wein und gelegentlicher Live-Musik ein vortreffliches Bild von dem neuen Kleinod machen. “Versäumt nicht”, mahnt er mit verträumten Augen, “das erfreulich malzige Trinkbier aus Franken zu kosten!” Spätestens jetzt machen wir uns auf den Weg.

Tatsächlich, hier ist es wirklich nett. Fröhliche Menschen befüllen den Raum und stoßen mit Bier und Wein auf den schönen Abend an. Herzlich begrüßen uns die Wirtsleute Bea und Leon und führen uns durch ihr neues Gasthaus. Sie berichten von den Mühen der Renovierung, bei der sie historische Artefakte freilegten, die auf die 100-jährige Geschichte des Hauses verweisen. Frisch renoviert und schmuck eingerichtet präsentiert sich nun die Gaststube. Darauf stoßen wir gern mit dem von Sauerland-Karl gelobte Franken-Bier an, und zwar im Duett mit Ouzo. Am Nebentisch lernen wir drei nette Gäste kennen. Ekaterini und Harry entpuppen sich als wahre Griechenland-Profis. Und ihre Freundin Justine berichtet, wie sie unsere Flaneur-Karte vom Januar erfolgreich an befreundete Vegetarier in Berlin verschickt hat. Hut ab vor einer Gaststube, die solche Gäste hat. Für uns ist klar, hier werden wir öfter einkehren. Und wenn dann noch die Resalto-Küche eröffnet wird – schöne Aussichten für Bielefeld!

—> Resalto, August-Bebel-Straße 207, 33602 Bielefeld

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Mausimama weist uns den Weg

Mag Kulturveranstaltungen: Bielsteineck-Wirt Klimi Kyriakides

Mag Kulturveranstaltungen: Bielsteineck-Wirt Klimi Kyriakides

Schon 2011 postete “4-fache Mausimama” im Internet über das Bielsteineck: “Ich kann das wirklich jeden nur gern Empfehlen auch das man es gut zu Fuß erreichen kann.” Das klingt natürlich verlockend. Da wir heute Abend wieder zu Fuß unterwegs sind, nehmen wir Mausimamas Rat ernst und kehren im Bielsteineck ein. In der zweckmäßig eingerichteten Gaststube versorgt uns Wirt Klimi Kyriakides sogleich väterlich mit Pilsbier und Eisouzo und erzählt Interessantes aus seinem langen Wirtsleben. Ebenfalls interessant: Wenn ein Radfahrer die Gaststube betritt, lassen ihn die anderen Gäste sogleich hochleben. Sowieso schauen alle Gäste zufrieden drein, vor allem, wenn sie feststellen, dass man die Zeche im Bielsteineck mit wenig Talern entrichten kann. Beim Abschied müssen wir Wirt Klimi Kyriakides versprechen, auf keinen Fall seine nächste Kulturveranstaltung zu versäumen. Aber klar doch, griechische Folklore (siehe oben) ist immer gut.

—> Bielsteineck, Rohrteichstraße 54, 33602 Bielefeld

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