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15 Beiträge mit Schlagwort 'Ouzo'

Die Akropolis steht in Bielefeld

Im Innern der Akropolis: Wirt Spiros Paschalis mit Servicemann Georgios

Im Innern der Akropolis: Wirt Spiros Paschalis mit Servicemann Georgios Pogoniotis

Und wir dachten immer, die Akropolis sei eine alte Tempelburg in Athen – weit gefehlt! Die Akropolis ist ein schnuckeliger Grill in Bielefeld. Schon seit 2002 brutzelt hier Spiros Paschalis fleischige Köstlichkeiten nach griechischem Leckerheitsgebot. Kopilotin ist dabei seine Frau Evdoxia Gogolou, doch die hat heute frei, wird aber bestens von Servicemann Georgios Pogoniotis vertreten. Die Gaststube empfängt uns solide bestuhlt und ist – typisch Akropolis – mit griechischem Wandschmuck ausgestattet. Hier fühlen wir uns wohl.

Mit von der Partie ist heute Dirk Pannhorst. Der gute Mann ist extra aus Helpup angereist und freut sich nun mit uns über die Invasion der Fleischteller. Wollüstig fallen wir über die feine Leber her, zerbeißen astreines Souvlaki und naschen vom Gyros mit Tsatsiki. Dazu werden schmackhafte Pommes mit Salben gereicht, so dass es uns an nichts fehlt. Synchron zu unseren Kauvorgängen erweist sich Wirt Spiros Paschalis als ausgezeichneter Bierbeibringer und als ein ebensolcher Ouzobeibringer. Nach wunderbaren Stunden der Völlerei sind wir schließlich satt & glücklich und zum Dank widmen wir Spiros Paschalis & Georgios Pogoniotis ein extra fröhliches Prosit. Verständlich also, dass wir auf unserem Heimweg mit Inbrunst ein altes, wohlbekanntes Lied anstimmen: Akropolis adieu, / ich muss gehen. / Die weißen Rosen sind verblüht, / was ich geschehen? / Ich wär so gern geblieben, / Akropolis adieu!

—> Grill Akropolis, Otto-Brenner-Straße 110, 33607 Bielefeld

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Da tut sich was

Schenken uns echte griechische Gastfreundschaft: Die Wirtsleute Bea und Leon

Schenken uns echte griechische Gastfreundschaft: Die Wirtsleute Bea und Leon

“In der August-Bebel-Straße, da tut sich was”, steckt uns Sauerland-Karl einen Tipp zu. Dort entstehe eine griechische Taverne namens Resalto. Jedoch fehlten, weiß der stadtbekannte Connaisseur zu präzisieren, noch letzte Genehmigungen, so dass die Resalto-Küche leider vorerst kalt bliebe. Aber trotzdem könne man sich schon jetzt bei Bier und Wein und gelegentlicher Live-Musik ein vortreffliches Bild von dem neuen Kleinod machen. “Versäumt nicht”, mahnt er mit verträumten Augen, “das erfreulich malzige Trinkbier aus Franken zu kosten!” Spätestens jetzt machen wir uns auf den Weg.

Tatsächlich, hier ist es wirklich nett. Fröhliche Menschen befüllen den Raum und stoßen mit Bier und Wein auf den schönen Abend an. Herzlich begrüßen uns die Wirtsleute Bea und Leon und führen uns durch ihr neues Gasthaus. Sie berichten von den Mühen der Renovierung, bei der sie historische Artefakte freilegten, die auf die 100-jährige Geschichte des Hauses verweisen. Frisch renoviert und schmuck eingerichtet präsentiert sich nun die Gaststube. Darauf stoßen wir gern mit dem von Sauerland-Karl gelobte Franken-Bier an, und zwar im Duett mit Ouzo. Am Nebentisch lernen wir drei nette Gäste kennen. Ekaterini und Harry entpuppen sich als wahre Griechenland-Profis. Und ihre Freundin Justine berichtet, wie sie unsere Flaneur-Karte vom Januar erfolgreich an befreundete Vegetarier in Berlin verschickt hat. Hut ab vor einer Gaststube, die solche Gäste hat. Für uns ist klar, hier werden wir öfter einkehren. Und wenn dann noch die Resalto-Küche eröffnet wird – schöne Aussichten für Bielefeld!

—> Resalto, August-Bebel-Straße 207, 33602 Bielefeld

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Mausimama weist uns den Weg

Mag Kulturveranstaltungen: Bielsteineck-Wirt Klimi Kyriakides

Mag Kulturveranstaltungen: Bielsteineck-Wirt Klimi Kyriakides

Schon 2011 postete “4-fache Mausimama” im Internet über das Bielsteineck: “Ich kann das wirklich jeden nur gern Empfehlen auch das man es gut zu Fuß erreichen kann.” Das klingt natürlich verlockend. Da wir heute Abend wieder zu Fuß unterwegs sind, nehmen wir Mausimamas Rat ernst und kehren im Bielsteineck ein. In der zweckmäßig eingerichteten Gaststube versorgt uns Wirt Klimi Kyriakides sogleich väterlich mit Pilsbier und Eisouzo und erzählt Interessantes aus seinem langen Wirtsleben. Ebenfalls interessant: Wenn ein Radfahrer die Gaststube betritt, lassen ihn die anderen Gäste sogleich hochleben. Sowieso schauen alle Gäste zufrieden drein, vor allem, wenn sie feststellen, dass man die Zeche im Bielsteineck mit wenig Talern entrichten kann. Beim Abschied müssen wir Wirt Klimi Kyriakides versprechen, auf keinen Fall seine nächste Kulturveranstaltung zu versäumen. Aber klar doch, griechische Folklore (siehe oben) ist immer gut.

—> Bielsteineck, Rohrteichstraße 54, 33602 Bielefeld

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Picknick am Wegesrand

Ein hervorragender Bierrausbringer: Krümel-Wirt Vasili Kalabatos

Ein hervorragender Bierrausbringer: Krümel-Wirt Vasili Kalabatos

Zu Bielefelds Schmuckstücken zählt bekanntlich die Ravensberger Straße. Wo sie die geschäftige August-Bebel-Straße touchiert, da wohnt Krümel, die kleinste Kneipe der Welt. Bequeme Stühle und freundliche Tische laden ein, den Abend im Krümel-Biergarten zu verbringen. Während wir hier entspannt das Leben genießen dürfen, ist Wirt Vasili Kalabatos in seinem Krümel fleißig und bastelt uns in sanfter Folge ein Pils-Tablett nach dem anderen. Als akustisch kraftvoll fällt uns alsbald ein gediegener Nachbarschaftsservice auf. Das Ravensberger Musikhaus (ein spontan von uns verliehener Ehrentitel) beschallt kompetent die halbe Straße. Und als sich die Abendsonne endgültig verkriecht, erstrahlt pünktlich das elektrische Abendlicht. Geht’s noch besser? Wohl kaum.

Das Einzige, was uns jetzt noch fehlt, sind prall gefüllte Teller mit Leckereien, doch die gibt es im Krümel natürlich nicht. Da wir uns hier so schön festgetrunken haben, möchten wir den gastlichen Ort nicht verlassen, also zetteln wir gastronomische Synergieeffekte dieses wunderbaren Stadtviertels an. Gleich um die Ecke wohnt nämlich der Flaneur-geprüfte Larissa-Grill, hier ordern wir hübsche Fleischteller mit prima Sättigungsbeilagen. Ruckzuck bringt uns der fleißige Sirvan Ari Teller mit gefüllten Steaks (ja, da lacht das Herz) sowie pralle Grillteller (und da lacht der Magen). Dazu gibt es Salatteller der Spitzenklasse. Wir sind begeistert, der Tisch ist gefüllt, das Bankett kann beginnen.

Wohlig und ohne Eile schlagen wir uns die Bäuche voll bis unser Tisch fachkundig leergefuttert ist. Als danach Vasili Kalabatos frisches Pils und eine feine Runde Verdauungsbranntwein liefert, überrascht uns zusätzlich ein schönes Ouzo-Tablett vom Larissa-Grill, so dass wir zum Abschluss einen prima Drei-Getränke-Tisch haben, der uns jubeln lässt: Bielefelder Abendgemütlichkeit hat einen Namen – Krümel in der Ravensberger Straße.

—> Krümel, Ravensberger Straße 46, 33602 Bielefeld

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Bielefeld im Glück: Larissa 2.0

Haben viele treue Stammgäste: Die sympathischen Wirtsleute Azis und Maki Ari

Haben viele treue Stammgäste: Die sympathischen Wirtsleute Azis und Maki Ari

Ein Raunen geht durch Bielefeld: “Larissa hat wieder eröffnet”, so mailt uns voller Freude Larissa-Fan Burkhard Schweighöfer. Bekanntlich hatte der beliebte Grill 2009 durch eine schwere Gebäudeinsuffizienz Totalschaden erlitten. Aber die fleißigen Wirtsleute Ari haben in jahrelanger Klein- und Heimarbeit alles wieder instandgesetzt, so dass wir heute dankbar Herrn Schweighöfers Tipp folgen und Larissa 2.0 begutachten werden.

Herr und Frau Ari haben sich gar nicht verändert, nur die beiden Söhne sind groß geworden und packen schon fleißig mit an. Brav. Nun lassen wir unsere Blicke schweifen. Alles ist fein hergerichtet, alles erstrahlt frisch renoviert. Je länger wir schauen, desto philosopischer wird uns zumute. Kein Wunder, denn an den Wänden finden sich 3-D-Sinnbilder der Topografie klassischer europäischer Philosophie. Scherzbolde behaupten, es handele sich dabei um Allegorien des Larissa-Unfalls, aber das ist natürlich Quatsch.

Aaah, unsere schönen Beilagensalate sind angerichtet! Dann wird es also langsam ernst. Der Getränkeschrank beherbergt erfreulich viele Sorten Erfrischungsgetränke. Wir entscheiden uns schnell für das liebliche Efes und sind nun aufgeregt wie sonstwas, ob die Speisen noch so schmackhaft sind wie damals. Und sie sind es. Wir starten mit dem Hausteller, den wir dankbar loben. Als unverändert klasse stellen sich auch die gefüllten Steaks dar. Astrein ist die Riesenfrikadelle, saftig gefüllt mit Schafskäse. Erfreut notieren wir, dass auch die Larissa-Pizza weiterhin prima mundet. Wie zum Beipspiel die Pizza Olympia. Aber auch im Kleinen erfahren wir viel Freude. So ist unser verehrter Herr Sölter von der seltenen Güte der Larissa-Mayonnaise begeistert und lässt sich daher gern eine Extraportion Mayo zuführen. Und das alles weiterhin zu Preisen, die erschreckend niedrig sind. Die ganze Zeit sorgt Wirtin Maki Ari wie eine Mutter für uns. Am Ende lässt uns nur gehen, wenn wir eine schöne Rutsche Abschlussouzo genossen haben. Damit stoßen wir gern auf das Glück des neuen Grill Larissa an: Hipp, hipp, hurra! Auf einen guten Neustart!

Übrigens: Die Interviews unseres ersten Flaneur-Films wurden 2007 im Larissa aufgezeichnet.

—> Larissa, August-Bebel-Straße 130, 33602 Bielefeld

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