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6 Beiträge mit Schlagwort 'Kleingärten'

Über sieben Hügel musst du gehn: Zum Pils bei Angie

Angela_Looschelders
Hat ihre Tresen hoch oben über Bielefeld: Sieben Hügel-Wirtin Angela Looschelders

Heute führt uns unsere Exkursion zur Kleingartenanlage Am Berge e.V. Den Tipp dazu hatte uns Tattoomeister Milos Ukena gegeben, denn dort, so der versierte Kneipenkenner, führe die seinerzeitige Extra-Zapferin Angie die sehr solide Gartenklause “Sieben Hügel”. Wir parken unsere Limousine unterhalb der hübschen Gärtchen und starten den Aufstieg quer durch die Anlage. Je mehr Höhe wir gewinnen, desto mehr staunen wir: Eine wahrhaft grandiose Aussicht wird uns geboten! Panoramablick über Alm, Hauptbahnhof, Altstadt – die ganze Stadt liegt uns zu Füßen! Unser Lieblingsgast Henner beschließt sofort, sich gleich morgen um eine der wenigen freien Lauben zu bewerben. Und weiter kraxeln wir und staunen ohne Ende. Natürlich wäre es bequemer gewesen, unser elegantes Fahrzeug direkt vor der Klause zu parken, doch dann wäre uns dieser wunderbare Ausblick entgangen. Aber da lacht uns auch schon ein Hinweisschild: Uff, wir haben es geschafft!

Wirtin Angela “Angie” Looschelders begrüßt uns freundlich und bezeichnet sich als “die sprechende Speisekarte”. Aus ihr wählen wir das Nackensteak mit reichlich Pilzen in würziger Soße sowie herzliche Frikadellen, dazu werden saftige Senfvarianten in Kilogläsern gereicht. Die Frikadellen gibt es erfreulicherweise in den Varianten normal sowie mit eingebackenem Schafskäse. Um rauszukriegen, welche Variante besser ist, ordern wir so lange nach, bis wir Frau Angies Vorräte komplett weggemümmelt haben. Danach überrascht uns die fürsorgliche Wirtin mit einer feinen Verdauungsmedizin, und zwar mit einer schönen Lage Swatten. Frau Angie verrät uns die Quelle: Swatten stammt aus der Apotheke Dreesbeimdieke. Na, da schüttet man doch gern nach.

Übrigens ist reichlich was los hier. Ein Trupp Herren mit bergtauglichen Fahrrädern fällt mit großem Abenddurst ein und lässt sich auch die Frikadellen nicht entgehen. Natürlich tagt hier heute der Vereinsvorstand des Kleingartenvereins und außerdem werden ein paar versprengte Wanderer aufgepeppelt. An der Theke können wir Angie mit sturzzufriedenen Stammgästen fotographisch dokumentieren, denen ein frommer Wandschmuck gewidmet ist, auf den uns Frau Wirtin gern hinweist. Zum Abschied – klarer Fall – hinterlassen wir hier besonders gern unser Qualitätsgraffiti, und zwar direkt am Eingang zu den Hügelstuben. Können Sie gar nicht übersehen, wenn Sie demnächst hier sind.

—> Gartenlokal Sieben Hügel, Dornberger Straße (Einfahrt gegenüber Am Johannisberg), 33619 Bielefeld

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Bei Familie Schlingmann (inzwischen Geschichte)

Familie_Schlingmann
Claudia Schlingmann im Kreise ihrer Lieben: Ehemann Rainer und Kinder Thomas und Eva

Heute streben wir zum Kleingärtnerverein “Am Meierhof” e.V., denn in seiner Mitte wohnt eine ansehnliche Klause. In der Klause agiert mit viel Elan und goldenem Herzen die Familie Schlingmann. Tochter Eva nimmt unsere Bestellung auf, Vater Rainer zapft uns die Biere, Sohn Thomas werkelt irgendwie backstage und Mama Claudia ist unsere Köchin des Tages. Auf Anhieb begeistert sie uns mit wuchtigen Schnitzeln, die durch köstliche Bratkartoffeln und einen kleinen Salat vollendet abegrundet werden. Wir sind grundglücklich mit diesem Speisesortiment, nur unser lieber Stahlbaron schert aus der Schnitzelparade aus und lässt sich ein kraftvolles Kotelett zuführen, was er sogleich ausdauernd und in großen Tönen lobt. Dazu bekommt er sogar ein eigenes Töpfchen Soße gereicht, was ihn endgültig im siebten Speisehimmel ankommen lässt. Anschließend raten uns die lieben Wirtsleute eindringlich zum Verzehr von Wacholder mit Boonekamp. Oha, dies zielstrebige Getränk verschweißt bestens unsere Mägen und streichelt unsere Seelen dergestalt, dass wir diesen Verzehr alsbald wiederholen sollten – meint jedenfalls unser Lieblingsgast Henner. Wer möchte, bekommt allerdings auch parallel zwei Ramazzotti serviert. Verständlich, dass sich an unserem Tisch ruckzuck eine ausgedehnte Zufriedenheit breit macht. Ein identisches Maß an Zufriedenheit können uns auch die Meierhof-Stammgäste Stephan (mit Hefeweizen) und Eva (hinter Pfirsichen) für die Plätze an der Theke bestätigen.

Bemerkenswert: Hier wird Gemüse aus den umliegenden Schrebergärten verarbeitet, berichtet Familie Schlingmann und schwärmt uns dann derart glaubwürdig was von ihren Zucchinipuffern vor, dass sich erneute Hungergefühle bei uns einstellen wollen. Doch jetzt geht’s erst richtig los. Nach einer kurzen Einführung über Qualität und Geschmack ihres neukreierten Wurstangebotes reicht uns Claudia Schlingmann eine Wurstplatte, die uns staunen lässt: Hier liegt ein seltener Fall von wahrhaftiger Qualität vor! Natürlich greift Claudia Schlingmann selbst zu, angenehme Begründung: “Ich verkaufe nichts, was ich nicht auch selbst essen würde.” Die Wurst stammt vom Steinhuder Meer, wo Claudia und Rainer Schlingmann jeden Montag bei einem Bauernladen einkaufen gehen (“Die schlachten jede Woche ein Schwein.”). Auch Sülze, Brot und Kartoffeln bringen sie von dort mit. Wegen der Qualität. Alsdann schreitet die Wirtin zu einer ausgedehnten Weinprobe, die sie mit einleuchtenden Fachkommentaren bereichert: “Bei dem Tropfen pillert einem ein Engel auf die Seele.” Lustvoll probieren wir alle Tropfen mehrfach durch und können daher bezeugen, dass sich hier ein feiner Weinkeller etabliert hat. Besonders der Riesling hat es uns angetan (“Äh, wie schmeckt der da noch mal?”).

Einen wunderschönen Abend mit vielen fröhlichen Gesprächen, köstlichen Speisen und unterschiedlichsten Getränken sowie mit reichlich Überlänge besiegeln wir natürlich besonders gern mit unserer exklusiven Graffitivergabe. Als Lieblingserinnerung an den tollen Abend gilt uns das Foto “Claudia Schlingmann vor unserem Geschenk”, aber unsere Grüße gelten selbstverständlich der ganzen Familie Schlingmann: War klasse bei Euch! Wir kommen wieder zum Grünkohl futtern.

—> Gärtnerklause “Am Meierhof”, Heeper Straße (Höhe Radrennbahn), 33607 Bielefeld

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Die Ruhe der Kleingärten (inzwischen Geschichte)

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Sind glücklich in ihrem neuen Heim nahe Olderdissen: Edgar und Heidrun van der Veken

Heute gehen wir alte Bekannte besuchen. Die Bielefelder Gastrolegenden Heidrun und Edgar van der Veken sind in die Klause der Keingartenanlage Am Steinbrink (nahe Olderdissen) umgezogen. Wir kennen sie natürlich noch aus dem hübschen ehemaligen Ulmen-Garten (der einst das erste öffentliche Bielefelder Urinal gewesen ist) und aus dem gediegenen Bielefelder Tabakskollegium (das einst der erste Bielefelder Raucherclub gewesen ist). Für Innovationen sind die beiden also gut. Mal schauen, was sie uns jetzt zu bieten haben.

Wir stellen fest, dass ihnen einige Stammgäste treu gefolgt sind. Kein Wunder, denn hier ist es wahrhaftig schön und beschaulich. Eine herrliche Flora umsäumt die Gartenklause und lässt uns Städter durchatmen. Flott zapft uns Edgar van der Veken was Erfrischendes, und seine Heidrun hat für ein gutes Abendmahl gesorgt. Wir entscheiden uns für die grundsolide Sülze mit Remoulade und Bratkartoffeln sowie das schmackhafte Rindfleischgemetzel mit Reis.

Wohltuend gesättigt lassen wir uns von Edgar van der Veken weitere Erfrischungsgetränke reichen und lauschen dann seinem Bericht über ein unanständiges Angebot von Günter Jauchs “stern TV”. Die Redakteure waren nämlich dank Google auf unseren Bericht gestoßen, in dem wir veröffentlicht hatten, dass Edgar van der Veken Teilnehmer des legendären Woodstock-Festival gewesen ist (Sie erinnern sich natürlich an unseren Bericht). Oho, dachte sich “stern TV” offenbar, ein Zeitzeuge! Der muss her! Also lud man ihn nach Hamburg ein, damit Jauch ihn ausfragen könnte. Aber – und jetzt kommt’s – außer Fahrtkosten und Hotel wollte man keinen Cent springen lassen. Edgar van der Veken sollte also seine Gartenklause für einen oder zwei Tage verlassen, um gratis für RTL zu arbeiten. Hallo! Geht’s noch?! Gemeinsam zeigen wir einen finalen Vogel Richtung Hamburg und genießen dann die wunderbare Abendruhe der Bielefelder Kleingartenatmosphäre.

—> Gartengaststätte Am Steinbrink, Am Steinbrink 10, 33617 Bielefeld

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Sehr schön: 30 Jahre Gartenklause Klarhorst!

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Prima Bratkartoffeln & lecker Pils für die Kleingärtner: Maria Sladek & Udo Gerber

Weiter geht unsere Tour durch die Bielefelder Kleingärten, heute steuern wir die Kleingartenanlage Klarhorst an. Wir betreten das hübsche Gelände von der Johanneswerkstraße und bestaunen die adretten Gärten. Gern unterbricht ein Gärtner seine Arbeit, um uns den Weg zur Gartenklause zu weisen. Ein paar Feierabendgäste sind schon da und beplaudern den Abend beim Frischgezapften. Wir wählen eins der netten Tischchen nahe dem Blumenschmuck und durchforschen die Speisekarte. “Mmhh, Bratkartoffeln!” stöhnt unser Stahlbaron wolllüstig auf ordert sogleich “eine ganze Lore”. Alsbald durchweht der Duft frisch angebratener Zwiebeln den Biergarten, da wissen wir: Heute haben wir es wieder einmal gut getroffen!

Unser kluger Stahlbaron lässt sich neben den köstlichen Bratkartoffeln ein ein dickes Omlet zuführen, das seinen empfindlichen Gaumen sehr zufrieden stellt. Wir ergehen uns lüstern am Schnitzel mit Spiegelei, vernaschen das Schnitzel mit Bratkartoffeln und begrüßen begeistert das Schnitzel mit Pilzen. Als bezaubernden Gast dürfen wir heute Frau Anke in unserer Runde begrüßen. Sie gönnt sich einen hübschen Salat und bereichert dabei unsere Herrenrunde sehr.

Nach vollzogenem Schmaus lassen wir uns von Wirtin Maria Sladek einige liebe Tässchen Ramazzotti bringen und erfahren dann mit großem Staunen, dass sie seit dem 1. November 1979 hier tätig ist. 30 treue Jahre ist die schmucke Gartenklause also hier schon unter ihrer Regie zu finden. Hut ab!

—> Gartenklause in der Kleingartenanlage Klarhorst, Johanneswerkstraße 69a, 33611 Bielefeld

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In Bielefelds grüner Lunge: Ravensberg Am Venn e.V.

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Im Zentrum der Kleingartenanlage & hinterm Tresen: Heinz und Heidemarie Pilchner

Wer den Kleingärtnerverein Ravensberg Am Venn e.V. mit seiner wunderbaren Anlage nicht kennt, kennt Bielefeld nicht. Hier atmet die grüne Lunge der Stadt, und hier wollen wir uns heute vom Lärm und Staub der Straßenschluchten erholen. Dazu lädt die Vereinsgaststätte bestens mit ihren hübschen Außentischen ein. Als ausgezeichnete Bierbeibringerin dürfen wir sogleich Wirtin Heidemarie Pilchner kennenlernen, keine Sekunde lässt sie den durstigen Gast warten. Na, und dann wird es ernst. Wir haben eine Schnitzelparade geordert – und werden nicht enttäuscht! Ob Schnitzel pur oder Schnitzel mit Spiegelei oder das süffige Zigeunerschnitzel, alles ist bestens angerichtet. Ergänzt wird das Fleischvergnügen durch einen hübschen Salat sowie wunderbare Bratkartoffeln, mit denen man das Schnitzel veredeln kann.

Nach diesem fulminanten Essen überlassen uns die Wirtleute nicht unserem Schicksal, sondern Heinz Pilchner bringt die Medizin des Abends. Das freut unsere Verdauungsapparate. Und was danach fällig ist, ahnen Sie natürlich schon: Unser Graffiti-Einsatz ist erwünscht. Anschließend lassen es sich Stammgast Gerd Gildemeister und Wirt Heinz Pilchner nicht nehmen, für ein Dokumentationsfoto rechts und links davon zu posen. Was wir natürlich sehr gut verstehen. Und so nimmt der Abend noch lange kein Ende, sondern eine süffige Runde folgt auf die andere. Hach, Bielefeld kann ja so gemütlich sein!

Nachbemerkung: Wenn Ihnen Heinz (“Heiner”) Pilchner irgendwie bekannt vorkommt, dann hat das seine Gründe: er ist Frontmann der Rockkapelle Juke Project.

—> Gaststätte Ravensberg Am Venn, Am Venn 1, 33607 Bielefeld

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