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6 Beiträge mit Schlagwort 'Kino'

Weisheiten aus der Welt der Flaneure (2)

Warnruf auf der Titelseite der Neue Westfälischen: Die NRW-Brauereien haben 2011 31% weniger Bier produziert als vor zehn Jahren.
Und weiter: “Die Produktion von alkoholfreiem Bier wuchs im selben Zeitraum auf mehr als das Doppelte.” - Quo vadis, Biergenuss?

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Grandiose Weltpremiere der Bielefeld-Verschwörung

Bielefeld-Verschwoerung
Roter Teppich vor dem CinemaxX: Triumphaler Jubel für die Filmcrew

Jawoll, so lieben wir unser Bielefeld! Möglichst viel sinnlose Gewalt in der Uni, abgewichste Coolness in der Altstadt und Schießereien auf der Sparrenburg. Dargeboten von Akteuren, die mit ganz viel Freude und wahrem Herzblut bei der Sache sind. Der Film „Die Bielefeld-Verschwörung“ hatte gestern Weltpremiere und wir verraten gern: Er verzauberte sein Premierenpublikum.

Start für den großen Abend war beim Café Berlin, wo sich Crew und Gäste auf das Ereignis einstimmten. Hierzu wurden kühle Getränke und artige Speisen gereicht und schön geplaudert – bis Falk Diederich erschien. Ohne Falk Diederich wäre die ganze Party gar nicht zur Premiere gekommen, denn er ist Profifahrer des Sparrenmobils und transportierte alle Feierlaunigen mit sicherer Hand zum CinemaxX. Hier war schon der rote Teppich ausgerollt und die Übertragungswagen aufgefahren. Eine fröhliche Meute jubelte den Filmemachern enthusiastisch zu. Festivalstimmung kam auf wie sie besser nicht sein könnte. Das WDR-Fernsehen berichtet live, die Lokalpresse fotografierte zielgerichtet, und wir sind bis heute davon überzeugt, irgendwo in der Masse der Menschen Quentin Tarantino entdeckt zu haben.

Selbstverständlich war Achim Held, der sympathische Ideengeber des Films, aus Kiel angereist und zeigte sich in allerbester Stimmung. Kein Wunder, denn dass seine Internetkreation von 1994 sechzehn Jahre später zu einem abendfüllenden Kinofilm werden würde, ist schon eine nette Sensation. Immerhin hatte seine Idee stets lautstarke Feinde. So verriet noch vor wenigen Jahren Gisela Bockermann, Leiterin des Presseamtes der Stadt, dem ZDF, sie hasse die Bielefeld-Verschwörung “wie die Pest!” Aber am Premierenabend waren die Mauler verstummt, und die gesamte Crew musste nach der Aufführung vor die Leinwand treten, um den Jubel des vollen Saales entgegen zu nehmen. Autor und Produzent Thomas Walden kniete dabei vor dem Publikum nieder, um ihm für den Applaus zu danken. Und wir danken den Filmleuten für 105 Minuten fröhliche Unterhaltung.

—> Der Trailer
—> Die Fahrt mit dem Sparrenmobil

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Heute gehen wir ins Kino: SCHMITTIs Sneak Preview!

Schmitti

Heute gehen wir ins Kino.
In unserem Lieblings-ASTORIA am Klosterplatz
präsentiert Thomas “Schmitti” Milse wieder seine one `n`only Sneak Preview.
Er lockt diesmal mit einem Oscar-Preisträger-getränkten Streifen.
Dabei vergessen wir garantiert nicht,
dass Schmitti vor den Filmen stets ein süffiges Quiz zelebriert,
das vor allem von den Feingeistern unter seinen Fans sehr geschätzt wird.

Und wenn wir schon da sind, dann bringen wir auch was mit.
Und zwar nichts weniger als einen weiteren Preview-Beitrag.
Mehr wird jetzt allerdings nicht verraten. Bis gleich also – im ASTORIA!

—> Dienstag, 4. März, 20 Uhr, ASTORIA-Kino am Klosterplatz

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Die lange Filmnacht im Treibsandkeller (inzwischen Geschichte)

treibsand
Memos Spontan-Gig nur für die Flaneure

Rizgo Seven, kurz Memo, ist ein seltenes Multitalent: Wirt, Sportler, Schauspieler und irgendwie auch Musiker. Als Wirt hat er das „Treibsand“ unter seinem Kommando. Als Sportler ist der Lokalfußball sein Metier. Als Schauspieler – und irgendwie auch Musiker – versteht er es, seine Gäste mit einer spontaner Maskerade zu überraschen, die ihn zum wilden Gitarristen werden lässt. Sein Spontan-Gig, nur für die Bielefelder Flaneure, ehrt uns sehr und begeistert uns noch jetzt.

Mit dem „Treibsand“ führt Memo eine der ältesten Bielefelder Gaststuben. Vor vielen, vielen Jahrzehnten, so erläutert er uns historisch einwandfrei bewandert, befand sich gleich nebenan das vielbesuchte Kino Astoria. Und sein „Treibsand“ fungierte damals als die Astoria-Erfrischungsstube. Das Kino ist inzwischen abgewandert, dafür ist ein pulsierender Gebrauchtwagenhandel gekommen, den Memos „Teibsand“ mit zusätzlicher Leutreklame überstrahlen muss, damit es – in einer Ecke von Brenner und Heeper Straße gelegen – überhaupt noch auffällt.

Gemütlich haben wir uns den Abend um die Ohren geredet, also geben wir Memo das Zeichen für die letzte Runde Leckerpils, nun muss uns nur noch jemand ins Bett schicken. Und da passiert es, dass Memo von dem Keller erzählt, den er unter dem „Treibsand“ entdeckt habe. Hier ständen noch viele alte Sachen aus dem längst verschwundenen Astoria. Wir werden wach: Was?! Alte Filmplakate? Oder gar mehr? Schnell ist Memo überredet, dass er uns seinen Schatz zeigen sollte. Der dreht den Schlüssel am Eingang auf Feierabend, geht dann hinter die Theke und öffnet dort unter Mühen eine Art Falltüre. Wir greifen uns aufgeregt die diversen Kerzen von den Schankraumtischen und steigen vorsichtig eine steile Treppe hinab. Was uns erwartet, ist überwältigend! Stapelweise Filmplakate, diverse Filmrollen, ein 36 mm-Filmvorführgerät – und alles ganz alt! Nun ist der Rest der Nacht verplant. Memo ist schnell bereit, ein kühles Fläschchen Raki und eine Kiste Bierchen in den Kellerraum zu reichen, dann setzen wir uns mit ihm an die hinterste Wand dieser cineastischen Schatzgrube und legen los: Start mit der Wochenschau vom Sommer 1956, dann ein jämmerlicher Vorfilm über Hunde und als Hauptfilm Der Tiger von Eschnapur“. So geht es die ganze liebe lange Nacht weiter.

Als Memos Frau auf der Suche nach Ihrem Mann am nächsten Morgen bei uns reinschaut, wundert sie sich nicht: „Memo, hast Du wieder ein paar Trottel gefunden, die diese alten Schinken mit dir kucken?“ ruft sie kopfschüttelnd. Und dann erfahren wir, dass wir die letzten Bielefelder sind, die von diesem Filmarchiv in dunkler Bielefelder Erde erfahren haben. Trotzdem, es war eine wunderschöne Filmnacht. Danke, Memo!

—> Treibsand, Heeper Straße 204, 33607 Bielefeld

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Zum Abspann-Pils in Warrens Kneipe – Death Proof

deathproof

Lesen Sie heute unsere beliebte Fünf-Punkte-Rezension über den neuen Unterhaltungsfilm des sehr geschätzen Herrn Tarantino, Titel: “Death Proof”

1. Natürlich wird in dem Film wieder enorm viel rumgelabert, aber seltsamerweise sind wir von den Dialogen noch ganz hin & weg – Tarantino-Effekt.
2. Obwohl die Filmmusik nicht zum obersten Segment der kulturellen Menschheitsleistungen zählt, hat sie unser Herz doch wieder sehr erfreut.
3. Die optische & akustische Wiedergabequalität des Films entspricht nicht in allen Punkten den zeitgemäßen Standards: Wir wollen mehr davon!
4. Wir sind stinksauer auf den deutschen Verleih, weil er wichtige Sequenzen herausgeschnitten hat. Die “Thanksgiving”-Vorschau muss auch in die deutschen Kinos!
5. Wir haben soeben den Zoe Bell-Fanclub OWL gegründet.

Puh, nach diesem fulminanten Filmgenuss müssen wir erstmal ein Abspann-Pils zischen. Aber wo macht man das stilgerecht? Natürlich am liebsten unter den prächtigen Filmplakaten in Warrens Kneipe. Da uns aber leider noch die genaue Adresse fehlt, haben wir uns für’s Taki entschieden – und nicht bereut, denn dieser Laden ist offensichtlich auch für cineastische Überraschungen gut. Unser erstes Abspann-Pils steht noch nicht auf dem Tisch, da wird uns auf der telefonzellengroßen Tanzfläche zum legendären Dirty Dancing-Soundtrack aus der Jukebox ein Live Act erster Güte präsentiert! Ein Pärchen, wie für den Tanz geboren, bewegt sich wie ein Gedicht aus Körper, Popmusik und Alkohol. Wir wissen seither: das wahre Dirty Dancing gibt’s nur in Bielefelds Taki.

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Die Bielefelder Flaneure freuen sich über die Hilfe von:


netzperfekt, Internetagentur in Bielefeld


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