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19 Beiträge mit Schlagwort 'Kesselbrink'

Central Park Kesselbrink

Fügt sich gut ein: Der Wochenmarkt ist auf den Kesselbrink zurückgekehrt

Fügt sich gut ein: Der Wochenmarkt ist auf den Kesselbrink zurückgekehrt

Ab jetzt ist Schluss mit den feixenden Zweifeln, ob Bielefeld wirklich eine Großstadt ist, denn ab jetzt gibt es den Neuen Kesselbrink. Um sein modernes Großstadtflair zu kapieren, reicht es nicht aus, den Platz von ferne zu umrunden. Man muss sich das Innestadtwunder mit möglichst viel Zeit erwandern. “Das Schmuckstück” (Westfalen-Blatt) ist viel größer als Sie denken, und an jeder Stelle entdecken Sie etwas anderes. Wenn das Wetter lacht, laden die Rasenflächen zum Relaxen ein. Vor Glück kreischend toben die Kinder im Wasserspiel, und aus Steinhagen sind fröhliche junge Männer zum entspannten Boule-Spiel angereist. “Das neue Herz der Großstadt” (Neue Westfälische) beherbergt außerdem Europas größten innerstädtischen Bike- & Skatepark. Eine beeindruckende Anlage, deren Akrobaten uns in den Bann ziehen. Alle freuen sich über den wunderbaren Zauberplatz. Zur Rückkehr des Wochenmarktes auf den Kesselbrink spielen fröhliche Musikanten auf. Und Café Möller erfindet die Kessi-Stange, die wir uns sofort von Kerstin Tisch und Tina Möller präsentieren lassen. Zum Ausklang eines bewegenden Kesselbrink-Tages tauchen wir unter in der Party bei der Kneipe “GEGENÜBER” und resümieren: Modern, urban, Bielefeld – geht doch!

Der Neue Kesselbrink in beeindruckenden Zahlen: 25.000 m² Gesamtfläche, 2.750 m² Skatefläche, 2.700 m² Rollrasen, 110 m² Wasserspiel, 162 Bäume, 40.000 Stauden und Blumenzwiebeln sowie 150% Begeisterung der Bielefelder Flaneure. Und hier ist die Kesselbrink-Webcam.

—> Ganz viele Kesselbrink-Fotos

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Unser lieber Wochenmarkt auf dem Kesselbrink

Nur noch bis Ende Mai wohnt der beliebte Wochenmarkt auf dem Kesselbrink, dann muss er  
während der Neugestaltung des Platzes samstags auf den eingemauerten Neumarkt ausweichen. 
Ein guter Anlass, dem Goldstück am Kesselbrink eine recht zufällige Fotohommage zu widmen.  

Fischfreunde aus Wilhelmshaven schwören auf den Bielefeld-Fisch
Sind extra aus Wilhelmshaven angereist: Sachkundige Fans des guten Kesselbrink-Bratfischs
Sie betonen: “Schmeckt besser als bei uns in Wilhelmshaven! Dafür kommen wir gern wieder.” 

Die Frau mit den großen Broten: Elke Imrecke
Ist extra aus Melle angereist: Elke Imrecke, die freundliche Dame mit den dicken Biobroten.  
Glücklicherweise verkauft sie ihre Biobackwaren auch an Personen ohne Birkenstock-Sandalen. 

Wurst und Fleisch: Rudi Mödebeck mit Martina (links) und Maryann
Sind extra aus Hilter angereist: Traditionsfleischer Rudi Mödebeck mit Martina und Maryann.  
Sie verwöhnen mit wunderbaren Köstlichkeiten, wie dem stets bezaubernden Schwartemagen.  

Bleibt immer auf dem Teppich: Ronald Lange
Ist extra aus Münster angereist: Ronald Lange mit seinem geheimnisvollen Teppichreiniger. 
Seine Produktpräsentation ist wunderbare Old School, die leider vom Aussterben bedroht ist. 

Die Rossfreunde Thomas Ortmann und Günther Mecke-Raabe
Sorgen für den Erhalt einer Bielefelder Tradition: Thomas Ortmann und Frank Mecke-Raabe. 
Ein Marktbesuch ohne ihre köstlichen Rossfleischprodukte ist wie Ostern ohne dicke Eier. 

Garantieren frischen Fisch: Sohn Anuraja und Vater Somasunderam Thevaraja
Bringen liebe Fische von der Heeper Straße mit: Sohn Anuraja & Vater Somasunderam Thevaraja. 
Wochentags betreibt der Vater ein Fischlokal und der Sohn studiert Wirtschaftsinformatik.  

Hat den würzigen Käse: Kurt Rixe
Ist extra aus Leopoldshöhe angereist: Kurt Rixe, der Wochenendfachmann für alle Käsefragen. 
Er hat die heimischen und die internationalen sowie die sanften und die würzigen Käsesorten. 

Versorgt Bielefeld mit Gemüse: Mehmet Gel mit Tomaten, Paprika und Pilzen
Ein Bielefelder versorgt Bielefeld mit Gemüse: Mehmet Gel ist normalerweise immer in Aktion
An seinem Stand kriegen wir alles: die dicken Melonen, die kleinen Tomaten, die zarten Pilze. 

Der Mann mit dem total grünen Daumen: Antonius Lohmann
Ist extra aus Langenberg angereist: Antonius Lohmann, der Mann mit dem grünen Daumen. 
Bei ihm finden wir stets ein paar feine Schnittblumen für unsere reizenden Gattinnen. 

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In der Werkstatt von Petra Dimitriadou

Zuverlässigkeit und gute Arbeit: Petra Dimitriadou in ihrer Änderungsschneiderei

Zuverlässigkeit und gute Arbeit: Petra Dimitriadou in ihrer Änderungsschneiderei

Die Jacke klemmt? Der Rock ist zu lang? Die Hose zu eng? Zum Glück wohnt eine gute Fee zwischen Ostmannturm und Kesselbrink. Sie heißt Petra Dimitriadou und betreibt seit 10 Jahren eine Änderungsschneiderei an der August-Bebel-Straße. Das Schneidern hat sie schon als junge Frau in Griechenland gelernt, wie ein Diplom an der Wand in ihrer Werkstatt verrät. Damals arbeitete sie in einer Fabrik, die für namhafte deutsche Marken tätig war. Als die dann aber in der Türkei abwanderte, weil dort die Löhne noch niedriger waren, wurden plötzlich hunderte Frauen in ihrer Stadt arbeitslos. Daher machte sich Petra Dimitriadou auf die Suche nach Arbeit, und so kam sie nach Bielefeld. Heute betreibt sie hier nicht nur die erfolgreiche Änderungsschneiderei, sondern arbeitet außerdem seit 10 Jahren mit Begeisterung drei Abende pro Woche als Köchin in „Ferdis Pizzapinte“. Petra Dimitriadou ist Großmutter und findet trotz der vielen Arbeit noch Zeit für die Enkel. Aber das ist für sie selbstverständlich. Ebenso selbstverständlich ist für die fleißige Frau, dass sie unsere Änderungswünsche termingenau ausgeführt hat. Die Hosen passen jetzt wieder, Petra Dimitriadou sei Dank!

—> Änderungsschneiderei Petra, August-Bebel-Straße 80, 33602 Bielefeld

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Frau Özden wartet auf den Oberbürgermeister (inzwischen Geschichte)

Eiscafé Costa Paradiso

Yildiz Özden umrahmt von den Gästen Gülistan Kraman & Horst Buntin

Hilfesuchend hatte sich Yildiz Özden letzte Woche an Oberbürgermeister Peter Clausen gewandt. Ihr Eiscafé Costa Paradiso, so hatten ihr städtische Mitarbeiter erklärt, müsse am 1. September geschlossen werden. Der Umbau des Kesselbrinks mache das notwendig. Was Frau Özden aber nicht verstand: Warum jetzt schon schließen, wenn bis zum Beginn des Umbaus noch diverse Monate vergehen sollen??? Mit den Unterschriften von 140 zufriedenen Kunden (“Für den Erhalt des Eiscafés!”) war die wackere Frau letzte Woche unangemeldet beim OB erschienen und hatte ihn um einen Aufschub des Rauswurfs gebeten. Clausen bekundet Verständnis und versprach, sich bis heute (31.08.) zu melden. Tja, leider ist nichts daraus geworden. Daher wartet Yildiz Özdem immer noch – und wird ihr Eiscafé weiterhin geöffnet halten. Das freut die zahlreichen Stammgäste, die das Eiscafé gern nutzen. Und Frau Özden muss nicht zum Arbeitsamt gehen.

P.S.: Wir mögen dies Eiscafé allein schon deshalb, weil wir hier seinerzeit eine prima Pressekonferenz abgehalten haben.
Sie werden sich gewiss an den Anlass erinnern: Wir vermittelten damals ein Bielefelder Speibecken in die Schweiz.

—> Eiscafé Costa Paradiso, Friedrich-Verleger-Straße 11, 33602 Bielefeld (Kesselbrink, am Taxistand)

Update, 01.09.: Die Ungewissheit hat Yildiz Özden fast die ganze Nacht nicht schlafen lassen. Wenn ihr nicht alle Stammgäste gut zugeredet hätten, auch heute das Eiscafé wieder zu öffnen, hätte sie vielleicht nicht die Kraft dazu gehabt. Und heute am frühen Morgen kam dann der Anruf eines Sachbearbeiters aus dem Rathaus: Fristverlängerung bis zum 19.09.

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Wo Bielefeld zu sich selbst findet: Unser Kesselbrink

Kesselbrink3
Glück & Glanz unserer Stadt begrüßen den Fremden stets vorbildlich am lieben Kesselbrink

Das Wahrzeichen Bielefelds ist zweifellos der eindrucksvolle Kesselbrink. Doch heute wollen wir uns der Sparrenburg zuwenden. Dieses Gebäude ist schon sehr alt, dennoch blieb es bis heute – toi, toi, toi! – von Abbruchplänen verschont. Stets ist die Sparrenburg ein besonders rühriger Ort des Bielefelder Familienlebens gewesen. Niemand weiß, wie viele Hochzeiten hier schon gefeiert wurden (Speisetafel im blauen Saal), wie viele Kinder hier gezeugt wurden (Buschwerk an den Burgmauern) und wie viele Ehestreitigkeiten hier ein jähes Ende fanden (37 m hoher Turm). Seit Jahrhunderten ist es Hauptaufgabe der Sparrenburg, dafür zu sorgen, dass die Bielefelder als Höhepunkt des Sonntagspaziergangs ein lecker’ Eis schlecken können. Das kauft man sich am Burgbüdchen und lässt dann den meditativen Eisesserblick über die Stadt gleiten. Natürlich gern in dem Bewusstsein, dass Bielefeld (Grundfläche: stolze 257,8 km²) größer ist als Paris (magere 105,4 km²). Eine Tatsache, die immer noch von vielen Parisern bezweifelt wird – quo vadis deutsch-französische Aussöhnung? An jedem letzten Aprilwochenende ist die Sparrenburg manischer Zielpunkt einer Schar von Hyperaktiven. Fluchtartig verlassen sie Detmold, verzichten dabei auf PKW oder ÖPNV und kennen nur ein Ziel: Die Sparrenburg sehen und sterben! Dazu gibt es sogar einen Roman, Titel: Tödlicher Hermannslauf. Er hat viel Freude ausgelöst, denn Hermannsläufer sind stets fröhliche Menschen. Schelmische Sportfunktionäre hatten sich sogar den Spaß ausgedacht, das Buch verbieten zu lassen. Aber sie zogen ihre Klage wieder zurück – am 1. April. Besonders gern erinnert man sich im Burg-Restaurant an das Glanzlicht der gesamten Burgexistenz. Im April 2008 versammelten sich hier die Verehrer von Donald Duck zum Donaldisten-Kongress. Die Donaldisten-Hymne hallt noch heute im Gestühl der Burg wider und gibt Bielefeld Kraft bei den Bemühungen um eine Städtepartnerschaft mit Entenhausen.

—> Quellennachweis: Das prächtige Kesselbrink-Foto verdanken wir unserer Touristinformation, hier wird das Foto für kleines Geld als Ansichtskarte verkauft

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Die Bielefelder Flaneure freuen sich über die Hilfe von:


netzperfekt, Internetagentur in Bielefeld


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