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25 Beiträge mit Schlagwort 'Kesselbrink'

Suppenglück mit Anstifter Thomas

Großer Moment: Thomas Niekamp überreicht Phom Thi Nguyet unser Siegel

Großer Moment: Thomas Niekamp überreicht Phom Thi Nguyet unser Siegel

Heute wollen wir uns vietnamesich ernähren. Als lukullischer Anstifter fungiert dabei Thomas Niekamp. Der grundsympathische Mann ist ein stadtbekannter Gerneesser und routinierter Selbstkocher, so dass wir ihm bedenklos folgen. Auf halber Strecke zwischen Jahnplatz und Kesselbrink dirigiert er uns ins Asia Wok Ngoc Thao. Freundlich empfängt uns Servicefee Phom Thi Nguyet und erklärt uns den Unterschied zwischen Frühlingsrollen und Sommerrollen – die wir sogleich mit Freude verspeisen. Anstifter Thomas nickt zufrieden. Dann erhalten wir üppige Reisnudelsuppen mit Huhnfleisch und asiatischen Kräutern, Suppenname: Pho ga. Parallel erhalten wir ebenso umfangreiche Reisnudelsuppen mit Rindfleisch, Rindfleischknubbeln und asiatischen Kräutern, Suppenname: Pho bo chin. Begeistert schmatzen wir die Suppen in uns hinein, bekleckern dabei engagiert unsere Hemden und lauschen konzentriert den gutachterlichen Ausführungen von Anstifter Thomas: “… kräftig, aber nicht überwürzt. Alles kommt zum Tragen …” Er schwelgt im Suppenglück.

Außerdem lassen wir uns von gegrilltem Schweinefleisch mit Reisnudeln, Kräutern und Fischsoße auf Oktopusbasis verwöhnen. Nicht minder froh stimmt das Rindfleisch. Die konstant angenehme Würze spült man am besten mit dem chinesischen Bierklassiker Tsingtao hinunter. Auffallend viele Asiaten befinden sich unter den zahlreichen Gästen. Wir werten dies als Ausweis einer authentischen Küche. Als erfahrener Gastronom erweist sich Wirt Boa Toan Nguen. Noch in den alten Kesselbrink-Pavillions war er schon mit seiner Frau Le Thuy tätig. Seit 2010 residieren sie nun hier und wir sind uns sicher, dass ihre Gaststube weiterhin erfolgreich sein wird.

—> Asia Wok Ngoc Thao, Wilhelmstraße 4, 33602 Bielefeld

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Die Perle am Kesselbrink

Freut sich zu Recht über unser Flaneur-Siegel: Wirtin Gökben Yüksel

Freut sich zu Recht über unser Flaneur-Siegel: Wirtin Gökben Yüksel

Wo sich Kesselbrink und Wilhelmstraße zart berühren, fällt uns eine zierliche Futterkrippe auf. Pizza Perla lautet ihr lieblicher Name. Als wir vor dem Eingang stehen, verlässt ein Gast das Perla. Sogleich spricht er uns aufmunternd an. Wir sollten nicht zögern, erklärt er mit freundlichem Lächeln, das Perla backe besonders leckere Pizza. Wer solche Gäste hat, braucht keine teure Werbung. Wir betreten eine sympathische kleine Gaststube, die angefüllt ist mit wohligem Pizzaaroma. Gleichzeitig schwebt eine bemerkenswerte musikalische Zeitreise durch den Raum: “Mr. Tambourine Man” (1965), “Ein Bett im Kornfeld” (1976), “All Right Now” (1970), “Schickeria” (1982) – vor lauter Titelraterei vergessen wir fast, warum wir hier sind. Aber nicht so Wirtin Gökben Yüksel. Die nette Person stellt uns bezaubernde Pizzateller auf den Tisch, und zwar: eine Pizza Don Camillo, eine Pizza Quattro Stagioni, eine Pizza Thunfisch, eine Pizza Bolognese sowie, in der kleinen Variante, eine Pizza Ananas. Jede Pizza schmeckt so wie sie ausschaut: astrein. Bier gibt es zum Beispiel aus Paderborn in Form der beiden Klassiker Export und Pilsener, jedoch nur für den Außerhaus-Verkauf (wegen Alk). Für den akuten Durst bietet der Kühlvorrat Alkoholfreies für den stationären Genuss in der Gaststube. Sozusagen als Nachtisch ist uns Wirtin Gökben Yüksel eine sehr angenehme Gesprächspartnerin. Da kommt man doch gern wieder.

—> Pizza Perla, Wilhelmstraße 14, 33602 Bielefeld

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Hoher Besuch aus Mallorca

Mallorcas Meisterkoch Blas Soto hat schon die spanische Königsfamilie bekocht. Nun sind er und seine Frau Coloma zu Gast in Bielefeld. Besuch im Café Mallorca: Koch Fernando Calderon wird sehr gelobt und Wirtin Jesica Picornell freut sich, endlich wieder Mallorquinisch zu sprechen.

Wochenmarkt auf dem Kesselbrink. Blas Soto besucht alle Stände und studiert das breite Angebot. Immer wieder äußert er sich sehr zufrieden. Am Ende entdeckt er Grünkohl. Sowas gibt es auf Mallorca nicht – alles klar: Zum Abendmahl bereiten wir ihm und seiner Frau deftigen Grünkohl.


Auf der Suche nach dem besten Sushi landen Blas Soto und seine Frau Coloma im Meiwei. Sushi-Künstler Guoan Li und Wirtin Jinmei Liu freuen sich über Blas Sotos Laudatio und erweisen sich auch nach 23 Uhr als vorbildliche Gastgeber (12 Jahre alter japanischer Single-Malt-Whisky).


Kein Bielefeld-Besuch ohne Pickert-Diplom! Also auf zum Seekrug, wo Pickert-Professorin Marianne Heppner und Wirt Christian Schulz alle Geheimnisse dieser seltenen Speiseart enthüllen. Blas Soto staunt über Pickert mit Butter, Leberwurst und Rübenkraut – und verlangt nach mehr.


Zum Abschluss des Besuchs in Bielefeld verbreiten herzliche Schnitzel nach Jägerart sowie goldene Bratkartoffeln große Glücksgefühle. Blas Soto teilt Bestnoten aus. Chefkellner David Wittau und Wirtin Susanne Bartsch freuen sich über den mallorquinischen Besuch im Restaurant Bartsch.

—> Meisterkoch Blas Soto in der Villa Lorenzo, Calle de Magallanes 11, 07659 Cala Figuera – Santanyi, Mallorca, España

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Schätze der türkischen Küche

Vorbildliche Kellner: Die netten Brüder Wassim und Bassam Ziad Khudaida

Vorbildliche Kellner: Die netten Brüder Wassim und Bassam Ziad Khudaida

Wir haben Pansensuppe gegessen. Wenn auch nur eine Probe. Aber sie hat – ehrlich! – köstlich geschmeckt. Kein Wunder, denn für Köstliches ist das Urfa Kebab am Kesselbrink zuständig. Die elegant eingerichtete Gaststube besitzt breite Fensterfronten mit Blick auf den feschen Großstadtplatz. Wenn der Sommer regiert, umrankt eine vitale Außengastronomie das Haus. Aber was das Wichtigste ist: Der Koch leistet Großes. Auch über die Pansensuppe hinaus. Selbstlos testen wir für Sie: Karisik Kizartma, ein Grillgemüsegedicht mit Joghurt, das so schmeckt wie es ausschaut. Dazu wird eine Fladenbrotvariante gereicht, die uns bisher unbekannt war, aber auf Anhieb unser Herz gewinnt. Interessiert lassen wir uns demonstrieren, wie das Fladenbrot im hauseigenen Kesselofen täglich frisch gebacken wird. Großartig auch die Lammfleischwürfel mit Tomaten, Zwiebeln, Paprika, Peperoni plus Bulgur, genannt Saç Kavurma. Dazu wird ein erfrischender Salat gereicht. Alsdann lassen wir uns herrliche Spinatschiffchen mit Schafskäsebröcken zuführen, Arbeitstitel: Ispanakli Pide. Ein weiterer Höhepunkt sind die Dönersegmente, veredelt mit Wundersoße und Leckerjoghurt, Name: Döner Beyti. Unser abschließendes Urteil: Der Koch ist ein großer Künstler – hoch lebe Ömer Yolcu!

Zu diesem paradiesischen Abendmahl passt natürlich am besten eine Riege kühles Efes. Außerdem machen wir die Entdeckung, dass niemand in Bielefeld den Raki derart elegant kühlt wie das Urfa Kebab. Im eigens dafür in der Türkei gefertigten Kühlbehältern aus Messing verschwinden die 4-cl-Raki-Langgläser fast vollständig im Eismantel. Wer mag, schwämmt die edle Spirituose mit Wasser auf und nippt dann versonnen am dauerhaft gekühlten Getränk. Genusskultur auf hohem Niveau. Selbstredend hat Chefkellner Bassam Ziad Khudaida ein multiples Raki-Sortiment im Angebot, so dass es uns hier an rein gar nichts mangelt. Auch nicht am Duftwässerchen nach dem Abendmahl.

Urfa Kebab, Friedrich-Ebert-Straße 7, 33602 Bielefeld

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Schöne Bierschwemme am Kesselbrink

Haben uns vor dem Verdursten gerettet: Eva und Julian

Haben uns vor dem Verdursten gerettet: Eva und Julian

Der Nachtwind weht uns Richtung Kesselbrink. Mit einer Punktlandung schlagen wir schließlich im Potemkin auf. Sofort erinnern wir uns an die Vergangenheit dieser interessanten Trinkstube. Viele Jahre residierte hier eine schwule Nachtbar, die selbst werktags – einer Großstadt würdig – erst um 23 Uhr öffnete. Damals lautete ihr Name Rolandseck, und noch heute ist der so manchem Taxifahrer bekannt. Nach einem kurzen Intermezzo unter dem neuen Namen Potemkin folgte ein ewig langer Leerstand. Doch jetzt herrscht hier neues Leben in einer durchrenovierten Gaststube.

Wir trinken möglichst viel Zapfpils, doch eine bunte Trinkstimmung an der Theke macht uns neugierig. Hier gibt es Kurze in fröhlichen Farben. Im Selbstversuch stellen wir fest, dass sie gut schmecken. Auch tragen sie überzeugende Namen wie “Kettenöl” oder “Panzerkreuzer“. Für wichtige Kulturhinweise hält das Potemkin eine schöne Plakatwand bereit. Daneben entdecken wir einen astreinen Spielautomaten, der offenbar aus Star Wars IV stammt. Ansonsten laden prima Sitznischen zum Plaudern ein, und draußen überrascht ein gemütlicher Biergarten. Großes Plus: Das Potemkin bietet eigene Kulturveranstaltungen an. Dazu gibt es eine kleine Bühne, die regelmäßig für sympathische Kapellen freigeräumt wird. Also beschließen wir, unbedingt noch einmal wiederzukommen.

—> Potemkin, Heeper Straße 28, Bielefeld

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