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19 Beiträge mit Schlagwort 'Gyros'

Die Akropolis steht in Bielefeld

Im Innern der Akropolis: Wirt Spiros Paschalis mit Servicemann Georgios

Im Innern der Akropolis: Wirt Spiros Paschalis mit Servicemann Georgios Pogoniotis

Und wir dachten immer, die Akropolis sei eine alte Tempelburg in Athen – weit gefehlt! Die Akropolis ist ein schnuckeliger Grill in Bielefeld. Schon seit 2002 brutzelt hier Spiros Paschalis fleischige Köstlichkeiten nach griechischem Leckerheitsgebot. Kopilotin ist dabei seine Frau Evdoxia Gogolou, doch die hat heute frei, wird aber bestens von Servicemann Georgios Pogoniotis vertreten. Die Gaststube empfängt uns solide bestuhlt und ist – typisch Akropolis – mit griechischem Wandschmuck ausgestattet. Hier fühlen wir uns wohl.

Mit von der Partie ist heute Dirk Pannhorst. Der gute Mann ist extra aus Helpup angereist und freut sich nun mit uns über die Invasion der Fleischteller. Wollüstig fallen wir über die feine Leber her, zerbeißen astreines Souvlaki und naschen vom Gyros mit Tsatsiki. Dazu werden schmackhafte Pommes mit Salben gereicht, so dass es uns an nichts fehlt. Synchron zu unseren Kauvorgängen erweist sich Wirt Spiros Paschalis als ausgezeichneter Bierbeibringer und als ein ebensolcher Ouzobeibringer. Nach wunderbaren Stunden der Völlerei sind wir schließlich satt & glücklich und zum Dank widmen wir Spiros Paschalis & Georgios Pogoniotis ein extra fröhliches Prosit. Verständlich also, dass wir auf unserem Heimweg mit Inbrunst ein altes, wohlbekanntes Lied anstimmen: Akropolis adieu, / ich muss gehen. / Die weißen Rosen sind verblüht, / was ich geschehen? / Ich wär so gern geblieben, / Akropolis adieu!

—> Grill Akropolis, Otto-Brenner-Straße 110, 33607 Bielefeld

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Bielefelder Pizzataxi-Test

Mit Rückenwind bis in die 9. Etage: Pizzataxifahrer Ioannis Koukotsikas ist durchtrainiert

Mit Rückenwind bis in die 9. Etage: Pizzataxifahrer Ioannis Koukotsikas ist durchtrainiert

Heute machen wir den großen Bielefelder Pizzataxi-Test (1. Folge). Wir wählen die Telefonnummer 61217. Es begrüßt uns eine sympathische Frauenstimme, die alle unsere Wünsche schnörkellos entgegennimmt. Kaum haben wir den Hörer aufgelegt, parkt auch schon Pizzataxifahrer Ioannis Koukotsikas sein Transportfahrzeug vor unserem Haus. In Windeseile bringt uns der durchtrainierte Mann die Nahrung ins 9. Stockwerk (ohne Aufzug). Zufrieden stellen wir fest, dass die Lieferung exakt unserer Bestellung entpricht. Schöne Geste: Gratis erhalten wir einen Liter Cola extra.

Nun widmen wir uns den Nahrungsmitteln. Astrein: Gyros mit Pommes und Salat. Auch lecker: Gyros mit Zwiebeln und Brot. Als große Nummer entpuppt sich außerdem die Pizza mit Spinat, Schafskäse und Zwiebeln. Möglicherweise schmeckt sie durch den Transport noch besser als üblich, denn der hauchdünne Boden ist ganz sanft angesuppt, so dass unsere Geschmacksnerven einen noch besseren Zugriff auf das schöne Ding haben. Zum Abschied schenken wir Ioannis Koukotsikas dankbar unseren schönen Aufkleber. Motto: Flaneur-geprüftes Pizzataxi – nur echt mit dem Aufkleber!

Übrigens hat kürzlich unsere Lokalpresse über die Köchin dieser guten Speisen berichtet: Anna Strymponi im Westfalen-Blatt

—> Pizzataxi Grill Olympia, Tel.: 0521 – 61217

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Unsere Imbissengel Lisa & Lisa

Große Freude: Flaneur-Lehrling Leonard überreicht Lisa & Lisa unser Prüfsiegel

Große Freude: Flaneur-Lehrling Leonard überreicht Lisa & Lisa unser Prüfsiegel

Ab sofort kümmern wir uns um den Nachwuchs: Flanieren als Lehrstelle – der Traum eines jeden jungen Burschen von Format. Nach ausführlichem Bewerbungsverfahren haben wir uns für Flaneur-Lehrling Leonard entschieden. Seine Ausbildung starten wir mit einem Besuch im Imbiss Fritz und sogleich ist unser Stift mit großer Freude bei der Sache. Flaneur-Lehrling Leonard serviert uns nicht nur auftragsgewmäß die Speisen, sondern beweist auch als Bierbeibringer echtes Naturtalent.

Hinter der Theke haben die hochsympathischen Imbissengel Lisa & Lisa derweil ernorm viel zu tun. Es ist ein ständiges Kommen (graue Gesichter) und Gehen (frohe Gesichter). Kein Wunder, dass Imbiss Fritz so stark heimgesucht wird, denn wohin man schaut, erblickt man solide Ware. Zum Beispiel Currywurst und Pommes mit der extra satten Portion Mayo (die Mayo wird, so verraten uns Lisa & Lisa, von der Chefin in Heimarbeit veredelt). Außerdem gibt es hier, zur großen Freude unseres lieben Stahlbarons, hausgemachte Frikadellen. Mit Applaus honorieren wir die Tatsache, dass Imbiss Fritz den guten alten Brathahn in Ehren hält. Ausdrücklich weisen wir Sie, verehrte Leser, auf die Tatsache hin, dass alle 15 Fritz-Salate hausgemacht sind. Von der Chefin persönlich. Nach alten überlieferten Fritz-Rezepturen. Wenn man, wie wir es sind, besonders lieb ist, geben Lisa & Lisa Probeprotionen aus, damit man sich von der Köstlichkeit aller Salate überzeugen kann.

Klar ist, dass wir noch einmal wiederkommen müssen, allein schon, um die arg verlockend angepriesenen Zigeunerschnitzel zu erleben. Unser vorbildlicher Flaneur-Lehrling räumt nun die Tische ab und bekommt als Lohn ein Tütchen Capri-Sonne extra. Dann fahren wir heim, um die Abendruhe zu genießen. Nur Lehrling Leonard hat noch zu tun, er muss das Berichtsheft führen. Und das kann dauern, denn viel hat er heute von uns gelernt.

—> Imbiss Fritz, Sudbrackstraße 98, 33611 Bielefeld

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Flaneure testen Traditionsfutterkrippe

Machen Bielefeld lecker satt: Küchenknecht Yilmaz Polat und Wirt Mahir Polat

Machen Bielefeld lecker satt: Küchenknecht Yilmaz Polat und Wirt Mahir Polat

Höchte Zeit, dass wir endlich Alt-Athen einen prüfenden Besuch abstatten, denn dieser Grill gehört zu den frühen Futterkrippen der Innenstadt. Natürlich hat inzwischen der Wirt gewechselt, aber Mahir Polat (Inhaber seit 2005) versteht es ausgezeichnet, der alten Tradition lukullisch treu zu bleiben. Schön ist außerdem, dass hier niemand verdursten muss. Zuverlässig hält Alt-Athen die wichtigsten Durstlöscher auf Vorrat. Und wer mag, kann hier auch ohne Alkohol den Durst besiegen.

Unser lieber Henner rät heute zu guten Pommes mit lieblichem Efes. Das können wir gut verstehen, denn dies Ensemble mundet hier astrein. Besonder saftig und 1a bissfertig verpackt wird uns die Gyros Pita serviert. Und sie erhält sogleich gute Noten. Als ebenso raumgreifend wie preisgünstig beeindrucken uns die mit Schafskäse gefüllten Bifteki. Zu allem Überfluss schmeckt dieses Fleisch-Pommes-Tsatsiki-Gebinde auch noch super lecker. Einen bleibenden Eindruck hinterlässt aber auch der fesche Gurkensalat von Yilmaz Polat. Wir können bezeugen: Die Traditionsfutterkrippe Alt-Athen befindet sich nicht nur in freundlichen, sondern auch in guten Händen. Abschlusstipp: Im Alt-Athen immer den ganz großen Hunger mitbringen!

—> Alt-Athen, Oberntorwall 18a, 33602 Bielefeld

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Vom Sterben der Speisen

Sorglos scherzte man bis tief in die 1980er Jahre hinein, der Deutschen liebstes Haustier sei das halbe Hähnchen. Das galt natürlich auch für Bielefeld. Mit dem Kosenamen Gummiadler wurde der Brathahn verehrt, was ahnen lässt, wie groß die Liebe zu dem nahrhaften Imbisstier gewesen sein muss. Niemand konnte sich damals vorstellen, dass der schmackhafte Grillvogel einmal die Rote Liste der vom Aussterben bedrohten Imbissgerichte anführen würde. Doch heute fristet er ein Nieschendasein in den letzten tapferen Enklaven alter Hähnchengrillkunst.

Noch düsterer sieht es für das Schaschlik aus. Ein Exot, wer auf Anhieb zwei Bielefelder Schaschlik-Quellen nennen kann. Und erinnert sich noch jemand, wie eine Ochsenschwanzsuppe schmeckt? In aller Stille wurde sie von der Gulaschsuppe verdrängt, und inzwischen muss auch diese ernsthaft um ihre Existenz fürchten. Selbst “die gute alte Currywurst” (Rolf Grotegut) hat in der letzten Dekade erheblich an Bielefelder Terrain verloren.

Aussterbende Speisen haben keine Lobby. Zum Glück, denn allen ist eine Zeitspanne beschieden, und wenn die abgelaufen ist, dann heißt es, Abschied nehmen. An ihre Stelle treten neue Gaumenereignisse, die uns mit den Jahren lieb und vertraut werden. So sind Döner, Gyros & Co. wesentliche Säulen unserer zivilisatorischen Sättigungsroutine geworden, ja “unsere guten Freunde” (Sauerland-Karl). Menschen mit offenem Geist und neugierigem Magen freuen sich schon jetzt auf kulinarische Innovationen, die uns die Zukunft servieren wird. Allerdings stellen wir nicht ohne gewisse Erleichterung fest, dass sich frittierte Taranteln und gefüllte Kakerlaken als Neuerung nicht so richtig durchsetzen können. Ist es der Preis (100 Taler pro Tier), der den Appetit ausbremst? Großes Vergnügen hätten wir hingegen an einer kleinen Retrowelle, sie könnte zum Beispiel die Wiedergeburt der Ochsenschwanzsuppe als coole In-Speise inszenieren. Da würde die Jugend staunen, wovon sich ihre Vorfahren einst voller Wonne ernährt haben. Ochsenschwanzsuppe, Schweinskopfsülze, Lungenhaschee – allein die Namen sind doch schon goldig!

In diesem Sinne: Mahlzeit!

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Die Bielefelder Flaneure freuen sich über die Hilfe von:


netzperfekt, Internetagentur in Bielefeld


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