<
 
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)

21 Beiträge mit Schlagwort 'Fisch'

Zu Besuch im Bielefelder Grüngürtel (inzwischen Geschichte)

Der Neue im Heeper Felde: Gartenklausen-Wirt Mario

Der Neue im Heeper Felde: Gartenklausen-Wirt Mario

Die Sonne lockt, da schreiten wir gern aus ins heimische Grün. Wohlwollend durchwandern wir Schrebergärten, mit denen Bielefeld glücklicherweise reich gesegnet ist. Heute treibt uns ein Tipp von Sauerland-Karl zum Kleingärtnerverein “Im Heeper Felde e.V.”, hier habe, so wusste der stadtbekannte Gerneesser zu berichten, ein neuer Wirt die Regie in der Gartenklause übernommen. Und der serviere gediegene Vorspeisenteller. Die Gartenklause hat einen Biergarten, und ihre Gaststube bietet ausreichend Platz für Vereinssitzungen. Einige Gäste sind anwesend und empfangen uns mit fröhlichen Gesichtern. Zweifellos fühlen sie sich hier wohl.

Vorspeisenteller gibt es heute leider nicht. Also freuen wir uns über hübsche Salatteller und zwei schöne Lammkoteletts mit erfrischendem Salat. Alsdann lächelt freundlich die Dorade, in der wir uns akribisch voranessen, bis wir wissen, wie eine Dorade von innen ausschaut. Unser heutiger Gast ist übrigens Sven Halfter, Bielefelds gefragter Frisör für ausgewählte Männerköpfe. Vom Anblick seiner Pizza Gorgonzola zeigt sich der sympathische Figaro entzückt. Ebenfalls mit bestem Sättigungspotential ausgestattet ist die Pizza Tonno. Und die Pizza Margherita sowieso.

Nach dem Abendmahl freuen wir uns auf einen prima Zerhacker. Wirt Mario kann Grappa, aber auf Wunsch auch durchaus Vecchia Romagna, eine Flüssigkeit, die seit 1820 in Bologna destilliert wird und bestens geeignet ist, so dürfen wir feststellen, beschwingt den Heimweg anzutreten.

—> Im Heeper Felde, beschilderter Zugang von der Heeper Straße, Höhe Radrennbahn, 33607 Bielefeld

Einen Kommentar schreiben

Wenn’s mal richtig gut sein soll

Wirt und Koch Khalifa Abdelhag (Mitte) mit seiner Crew Michael Schöneberg und Erdal Gül

Wirt und Koch Khalifa Abdelhag (Mitte) mit seiner Crew Michael Schöneberg und Erdal Gül

Ein Restaurant am Klosterplatz? Das ist immer ein Wagnis, also genau das richtige Ziel für uns. Die Gaststube ist nicht groß, aber auch nicht klein. Die Einrichtung ist modern und Schnickschnack-frei. Uns begrüßt Erdal Gül, der seinen Job als Chef de rang souverän versieht. Soeben verabschiedet sich ein Gast, aber statt mit freundlichem Gruß zu gehen, muss er Erdal Gül noch eben ungefragt seine gesamte Weltsicht darlegen. Kellner haben es nicht immmer leicht.

Aber nun werden unsere Biere serviert und kurz darauf erhalten wir einen Vorspeisenteller der Extraklasse. Hausgemachte Kleinigkeiten, die wir komplett wegputzen. Ein feiner Starter! Jetzt noch ein Bierchen, dann kommt auch schon das herrliche Zanderfilet in Zitronensauce. Ebenso köstlich ist der Wolfsbarsch in Zitronensauce. Zu beiden lieben Tierchen erhalten wir frisches Gemüse, schmackhaft angebraten wurde. Gute Sache. Nicht minder froh stimmen uns die Penne rigate mit Tomatenpesto und gebratenen Rinderfiletstreifen. Selbstredend verzichten wir auch nicht auf den Pizzatest. Eine Pizza Rucola mit Bürffelmozzarella und frischen Kirschtomaten bekommt beste Noten von uns.

Nach dieser edlen Vollsättigung lässt uns Erdal Gül Grappa testen. In diesen schönen Vorgang schaltet sich auch Wirt Khalifa Abdelhag ein und rät uns zu seiner Lieblingsgrappa – mmh, auf Proseccobasis! Dabei ist gut plaudern, und so berichtet uns Khalifa Abdelhag von seinen Jahren in Italien, wo er viele seiner gastronomischen Kunststücke erlent hat. Als uns Erdal Gül schließlich wohltuenden Espresso serviert, beratschlagen wir erneut unsere Eingangsfrage: Ein Restaurant am Klosterplatz? Das ist immer ein Wagnis. Man braucht Mut, Fachwissen und eine gute Portion Glück. Offensichtlich erfüllt Khalifa Abdelhag die ersten beiden Voraussetzungen. Und für das Glück wünschen wir ihm und seiner Truppe alles Gute!

—> Capriccio, Mauerstraße 46, 33602 Bielefeld

Einen Kommentar schreiben

Abschied einer Bielefelder Institution

Herber Verlust: Ursula und Constantin Schöne  verlassen die Bielefelder Gastronomie

Herber Verlust: Ursula und Constantin Schöne verlassen die Bielefelder Gastronomie

Heute machen wir einen Abschiedsbesuch. Die Bielefelder Traditionsfischküche Kleine Plötze wird am 30. April 2013 ihren Dienst einstellen. Danach ist unwiderruflich Schluss. Wir kehren schon heute dort ein, um ein letztes Mal Ursula und Constantin Schöne zu begrüßen. Um ein letztes Mal Störfilet mit Krabbensoße auf Mangold und andere Fischlichkeiten zu verspeisen. Und um ein letztes Mal mit Constantin Schöne ein feines Fläschen Sauwohl zu leeren.

So. Und nun kommt die gute Nachricht. Constantin Schöne hat uns in die Hand versprochen, Sauwohl, den ebenso wohltuenden wie exklusiven Kräuter-Halbbitter, der in Lemgo für die Plötze erschaffen wird, weiterhin zu vertreiben. Das ist Artenschutz, der unsere ganze Sympathie verdient. Daher rufen wir dazu auf, einmal die Woche eine Plötze-Gedenkminute einzulegen und dabei ein feines Gläschen Sauwohl zu genießen. Dürfen auch zwei sein. Aber immer auf das Wohl von Ursula und Constantin Schöne. In diesem Sinne: Adieu und alles Gute!

—> Kleine Plötze, Langenhagen 26, 33617 Bielefeld

Einen Kommentar schreiben

Der Bielefelder Jämmerling

Präzision am Tresen: Die Vermessung des Jämmerlings

Präzision am Tresen: Die Vermessung des Jämmerlings

Der Bielefelder Jämmerling ist ein kleiner Fisch aus der Familie der Sardellen. Sein Lebensraum ist ein mit Korn gefülltes Schnapsglas. Wahlweise auch Aquavit oder Linie. Bisher wurde sein Vorkommen nur im Heimathafen an der Stapenhorststraße nachgewiesen. Seine norddeutschen Verwandten bevölkern in Schwärmen die Gasthäuser an Nord- und Ostsee.

Kontaktaufnahme: Das Fischchen mit der Zunge in den Mund saugen, anschließend genussvoll kauen. Alsdann den Korn laaangsam nachfließen lassen. Sofort gehen Mineralien, Eiweißkorpuskel und Ölpartikel eine erstaunliche Geschmackssymbiose mit dem kühlen Branntwein ein. Für manche Landratten eine echte Herausforderung, für Bielefelder Flaneure eine der schönsten Varianten Fisch zu essen.

Wir danken Rouven Westmann Ridder für seinen wertvollen Hinweis.

—> Jämmerling im Heimathafen, Stapenhorststraße 78, 33615 Bielefeld

Einen Kommentar schreiben

England – mitten in Bielefeld

Lord Nelsons Zapfanlage lässt deutsches, aber auch englisches Bier sprudeln

Lord Nelsons Zapfanlage lässt deutsches, aber auch englisches Bier sprudeln

Detmolder Straße, Ecke Fröbelstraße, hier wohnte für ewige Jahre das Bremer Eck. Inzwischen ist Lord Nelson hier eingezogen und lässt die englische Küche in Bielefeld erblühen. Wer die Gaststube betritt, wird von Lord Nelson persönlich begrüßt. Dann entdecken wir eine Kanone – ist das Lord Nelsons Lieblingskanone? Wirt Don erzählt uns die wahre Geschichte der Kanone. Wenn Sie sie auch wissen wollen, müssen Sie ihn schon selbst fragen. Sympathisch: Die formschöne Zapfanlage lässt auf Wunsch deutsches und englisches Bier sprudeln. Wir entscheiden uns mehrheitlich für englisches Bier.

Aber nun wenden wir uns dem Abendmahl zu. Ein Hinweis auf die berühmteste Speise der englischen Küche ist nicht nötig, selbstredend ordern wir Fish & Chips. Die Chips sind hausgemacht und werden von liebem Erbsenpüree begleitet. Die schönen Portionen sättigen uns nicht nur erfolgreich, sondern schmecken auch astrein. Motto: Gerne wieder! Desweiteren kommt das Schnitzel Hawaii mit Pommes und einem kleinen Abendsalat gut an. In der gleichen Liga spielt ein großherziges Omelett mit reichlich Pilzen, aber extra wenig Pommes. Zu den Pommes, respektive Chips, erhalten wir natürlich nicht nur Mayo und Ketchup, sondern auch eine Flasche Essig, denn nur so werden die Chips richtig englisch. Schließlich füllt uns ein Kabeljau mit Bratkartoffeln final ab.

Zu vorgerückter Stunde lädt uns Don zu fünfmal Saint Brendan’s Irish Cream Liqueur ein und erzählt uns dabei alles, was wir wissen wollen. Dass er aus London stammt und einst The Fish Fryers Association angehörte. Dass im Lord Nelson oft Live Musik ertönt, denn Don ist Musiker und lädt gern Kollegen ein. Als wir am Ende Sir Peter Ustinov zitieren: “Die englische Küche ist ganz einfach: Wenn es kalt ist, ist es Suppe. Wenn es warm ist, ist es Bier.” verrät uns Don, dass da was dran ist, denn sein Bier packt er stets für wenige Sekunden in die Mikrowelle – damit sich der Geschmack besser entfaltet. Interessant. Das probieren wir auch mal aus. Wenn wir nächstes Mal bei Lord Nelson an Bord gehen. Bis dahin ein dreifaches herzliches Ahoi!

—> Lord Nelson, Detmolder Straße 123, 33604 Bielefeld

Einen Kommentar schreiben

Die Bielefelder Flaneure freuen sich über die Hilfe von:


 π