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33 Beiträge mit Schlagwort 'Branntwein'

Schöne Bierschwemme am Kesselbrink

Haben uns vor dem Verdursten gerettet: Eva und Julian

Haben uns vor dem Verdursten gerettet: Eva und Julian

Der Nachtwind weht uns Richtung Kesselbrink. Mit einer Punktlandung schlagen wir schließlich im Potemkin auf. Sofort erinnern wir uns an die Vergangenheit dieser interessanten Trinkstube. Viele Jahre residierte hier eine schwule Nachtbar, die selbst werktags – einer Großstadt würdig – erst um 23 Uhr öffnete. Damals lautete ihr Name Rolandseck, und noch heute ist der so manchem Taxifahrer bekannt. Nach einem kurzen Intermezzo unter dem neuen Namen Potemkin folgte ein ewig langer Leerstand. Doch jetzt herrscht hier neues Leben in einer durchrenovierten Gaststube.

Wir trinken möglichst viel Zapfpils, doch eine bunte Trinkstimmung an der Theke macht uns neugierig. Hier gibt es Kurze in fröhlichen Farben. Im Selbstversuch stellen wir fest, dass sie gut schmecken. Auch tragen sie überzeugende Namen wie “Kettenöl” oder “Panzerkreuzer“. Für wichtige Kulturhinweise hält das Potemkin eine schöne Plakatwand bereit. Daneben entdecken wir einen astreinen Spielautomaten, der offenbar aus Star Wars IV stammt. Ansonsten laden prima Sitznischen zum Plaudern ein, und draußen überrascht ein gemütlicher Biergarten. Großes Plus: Das Potemkin bietet eigene Kulturveranstaltungen an. Dazu gibt es eine kleine Bühne, die regelmäßig für sympathische Kapellen freigeräumt wird. Also beschließen wir, unbedingt noch einmal wiederzukommen.

—> Potemkin, Heeper Straße 28, Bielefeld

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Mallorca – mitten in Bielefeld

Mallorcas Botschafter in Bielefeld: Cesar, Daniel, Fernando und Jesica

Mallorcas Botschafter in Bielefeld: Cesar, Daniel, Fernando und Jesica

Was viele nicht wissen: In Bielefeld gibt es eine diplomatische Vertretung der Insel Mallorca. Chefbotschafter ist Fernando Calderon. Zu seinen konsularischen Aufgaben zählt die Bereitstellung mallorquinischer Reisedokumente, die sämtlich so tadellos sind wie sie ausschauen. Außerdem vermittelt er Wissenswertes über Land und Leute dieser schönen Insel. Achtung, Rätselfrage: Was ist die meistverkaufte Spirituose am Flughafen von Mallorca? Richtig, der hübsche grüne Túnel. Daher fügt Fernando Calderon in seine Mallorca-Unterweisung immer auch ein sanftes Túnel-Training ein. Zum diplomatischen Corps zählen außerdem Fernando Calderons Ehefrau Jesica Picornell, sein Schwager Daniel Vallado sowie Cesar Morosini als Küchenattaché. Noch in der Attachéausbildung befinden sich die Söhne Bruno und Fernando.

Unser erster Eindruck ist zweifellos sehr gut. Auch unsere Befragung unter den Besuchern der Botschaft bestätigt diesen Befund. Besonders großes Lob kommt dabei von den Fachleuten an Tisch zwei. Doch um ganz sicher zu gehen, werden wir unseren Besuch in unregelmäßigen Abständen wiederholen. Allein schon, weil wir so gern mit Botschafterin Jesica Picornell fachsimpeln.

—> Café Mallorca, Hagenbruchstraße 3, 33602 Bielefeld

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Unsere Reise nach Vietnam

Wissen auch Rémy Martin bestens zu servieren: Die Wirtsleute Duong

Wissen auch Rémy Martin bestens zu servieren: Die Wirtsleute Duong

Sie sind Chinesen und stammen aus Vietnam. Vor Jahrzehnten schon sind sie nach Deutschland gekommen. Kieunga und Thuong Nhi Duong heißen die Wirtsleute, die uns heute herzlich zum vietnamesichen Abendschmaus begrüßen. Sanfte Klänge schweben durch die große Gaststube als wir vietnamesische Frühlingsrollen kennenlernen. Sie sind nicht nur ganz was anderes als die uns bisher bekannten Frühlingsrollen, nein, sie müssen außerdem getunkt werden. Allerdings, so lernen wir willig, im Salat- und Minzblattmantel. Die Dinger sind lecker, und das Tunken gefällt uns. Bald schon erscheint Wirt Duong Thuong Nhi erneut an unserem großen Rundtisch und serviert Huhnfleischspieße. Prima, dass die mundige Erdnusssoße auch so schmeckt wie sie ausschaut. Als letztes exotisches Abenteuer im Vorspeisenreigen begegnet uns schließlich ein köstlicher vietnamesischer Salat.

Nun schnallen wir die Gürtel weiter, denn nun folgen die Hauptspeisen. Wieder treffen wir auf Unbekanntes und Wohlschmeckendes. Uns fehlen die Worte, daher lassen wir ein stilles Beweisfoto von unserem Glück erzählen. Wichtig ist dabei, so betont Duong Kieunga, dass in der Küche kein Glutamat zum Einsatz kommt. Beim Versuch, die Köstlichkeiten mittels Stäbchen zu verzehren, bekennt unser heutiger lieber Gast Matthias, dass er zum ersten Mal im Leben dazu veranlasst worden sei, langsam zu essen. Zum Ende der großen Schlemmerei serviert uns Wirt Duong Thuong Nhi schöne Schnäpse. Sofort bedanken wir uns mit einem kleinen Kulturprogramm, indem wir die Fotos unserer alten Führerscheine herzeigen und damit große Freude auslösen. Anschließend präsentiert Matthias erstaunliche Weisen auf einer vietnamesischen Maultrommel.

Als wir gegen Mitternacht das gastliche Haus verlassen, schwebt eine Wolke der Zufriedenheit über uns. Freundlich lächelt das Zen-Chi-Schild. Wir halten inne, denn es spricht zu uns. “Hier ist der Grenzübergang ins gastfreundliche Vietnam”, ist es laut und deutlich zu vernehmen. Aber wer einmal dort war, wird es nie vergessen.

—> Zen Chi, Otto-Brenner-Straße 112, 3307 Bielefeld

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Die Akropolis steht in Bielefeld

Im Innern der Akropolis: Wirt Spiros Paschalis mit Servicemann Georgios

Im Innern der Akropolis: Wirt Spiros Paschalis mit Servicemann Georgios Pogoniotis

Und wir dachten immer, die Akropolis sei eine alte Tempelburg in Athen – weit gefehlt! Die Akropolis ist ein schnuckeliger Grill in Bielefeld. Schon seit 2002 brutzelt hier Spiros Paschalis fleischige Köstlichkeiten nach griechischem Leckerheitsgebot. Kopilotin ist dabei seine Frau Evdoxia Gogolou, doch die hat heute frei, wird aber bestens von Servicemann Georgios Pogoniotis vertreten. Die Gaststube empfängt uns solide bestuhlt und ist – typisch Akropolis – mit griechischem Wandschmuck ausgestattet. Hier fühlen wir uns wohl.

Mit von der Partie ist heute Dirk Pannhorst. Der gute Mann ist extra aus Helpup angereist und freut sich nun mit uns über die Invasion der Fleischteller. Wollüstig fallen wir über die feine Leber her, zerbeißen astreines Souvlaki und naschen vom Gyros mit Tsatsiki. Dazu werden schmackhafte Pommes mit Salben gereicht, so dass es uns an nichts fehlt. Synchron zu unseren Kauvorgängen erweist sich Wirt Spiros Paschalis als ausgezeichneter Bierbeibringer und als ein ebensolcher Ouzobeibringer. Nach wunderbaren Stunden der Völlerei sind wir schließlich satt & glücklich und zum Dank widmen wir Spiros Paschalis & Georgios Pogoniotis ein extra fröhliches Prosit. Verständlich also, dass wir auf unserem Heimweg mit Inbrunst ein altes, wohlbekanntes Lied anstimmen: Akropolis adieu, / ich muss gehen. / Die weißen Rosen sind verblüht, / was ich geschehen? / Ich wär so gern geblieben, / Akropolis adieu!

—> Grill Akropolis, Otto-Brenner-Straße 110, 33607 Bielefeld

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Nie vergessen wir Antep III

Schmieden schöne Grillplatten: Die Wirtsleute Gülten und Memet Türkan

Schmieden schöne Grillplatten: Die Wirtsleute Gülten und Memet Türkan

Die Flaneure sind hungrig, und dunkel ist die Heeper Straße, doch voller Verheißung leuchtet das Öz Antep in die Bielefelder Nacht. Es empfängt uns eine umfangreiche Gaststube mit erstaunlichem Wandschmuck. Nach Durchsicht der gehaltvollen Speisekarte entscheiden wir uns zum Start mit Antep III, dem Koloss unter den Grilltellern. Dazu eine Portion Pommes Schranke für Erwachsene und ein fetter Salatteller. Diese Kombi schafft gute Stimmung am Tisch. Dann greifen wir zum Iskender Kebab, das ebenfalls überraschend wohlschmeckend ist. Dazu ein kleiner Salatteller und das Ding ist rund. Den allerletzten Resthunger kämpft dann das üppige Zigeunerschnitzel nieder. Im Rausch der Völlerei nuckeln wir versehentlich die kompletten Efes-Bestände weg. Am Ende verabschiedet uns Wirt Memet Türkan ganz lieb mit tiefgekühltem Wodka. Das nennen wir vorbildliche Gastfreundschaft.

—> Öz Antep, Heeper Straße 181, 33607 Bielefeld

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netzperfekt, Internetagentur in Bielefeld


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