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17 Beiträge mit Schlagwort 'Biergarten'

Bielefeld freut sich

Vor 50 Jahren: Interessante Wolkenformation über der Schönen Aussicht

Vor 50 Jahren: Interessante Wolkenformation über der Schönen Aussicht

Heute ist Softopening an der Promenade. Die Schöne Aussicht, ein Haus mit reicher gastronomischer Tradition, ist aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Wie sehr sich Bielefeld darüber freut, zeigen die vielen Gäste, die mit leuchtenden Augen erzählen, was sie hier früher erlebt haben. Ihr Dank gilt Christina Schneider und Carsten Pistor, die der Schönen Aussicht zu neuem Leben verhalfen. Und weil ein Leserbriefschreiber gemutmaßt hat, dass es dort vorher niemals einen Biergarten gegeben hätte, bieten wir gern Nachhilfe in Heimatkunde an: Unser Foto oben aus den 1960er-Jahren ist wohl aussagekräftig genug. Außerdem fanden hier früher sogar Sonntagskonzerte statt. Tanzfläche inklusive. Sonntagabend endet das Softopening. Richtig los geht es dann in zwei Wochen.

—> Schöne Aussicht, Schubertstraße 10, 33604 Bielefeld

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Besuch in der Hölle

Haben uns höllisch gut verwöhnt: Servierfee Melanie Aberle und Wirtin Karin Engel

Haben uns höllisch gut verwöhnt: Servierfee Melanie Aberle und Wirtin Karin Engel

Etwas bergab geht es, wenn man von der Heeper Straße zur Kleingartenanlage Stauteich 3 gelangen möchte. Mag das der Grund dafür sein, dass das gleichnamige Vereinsgasthaus den Spitznamen „Hölle“ trägt? Wir sind mutig, wir überprüfen das. Beim Betreten der Gaststube bietet sich uns ein zutiefst gemütliches Bild . An der Theke hat sich eine fröhliche Knobelrunde zum konzentrierten Spiel eingefunden und lädt uns gleich ein mitzumachen. Für den kleinen Plausch gibt es hinten links eine aktive Leseecke. Außerdem entdecken wir Dartautomaten, die, wie wir hören, regelmäßig von zwei Mannschaften in der C-Liga bespielt werden. Besonders anzumerken ist, dass hier jede Woche der Eiermann selbstgelegte Eier liefert.

Bei der Suche nach Höllenindizien müssen wir erfahren, dass die Wirtin Karin Engel heißt. Und was das Beste ist, sie heißt nicht nur so, sie ist auch ein Engel, denn sie bekocht uns und bringt uns höchstpersönlich das Abendmahl an den Tisch: köstliche Jägerschnitzel mit astreinen Bratkartoffeln und hausgemachter Pilzsoße. Nicht minder gelungen ist der dazu gereichte liebe Mischsalat. Auch Durst muss man hier nicht erleiden. Da passt Servierfee Melanie Aberle, genannt Melly, auf. Von den Gästen lassen wir uns die Ohren vollschwärmen: Skatturniere, 80er-Partys oder Spezialitätenessen. Ganz zu schweigen von den 22 Sorten Spirituosen. Seit dem 1. April 2012 ist Karin Engel hier die gute Seele. Eigentlich hat sie ja mal Steuerfachgehilfin gelernt, was beim Wirtsberuf durchaus nützlich sein kann, aber in der Gastronomie ist sie mit Herz & Seele tätig. Daher herrscht in ihrer “Hölle” eine spürbare Familienatmosphäre. Also jetzt mal im Ernst – wenn so die Hölle aussieht, dann wollen wir ganz sicher nicht in den Himmel kommen.

—> Stauteich 3, Heeper Straße 230, 33607 Bielefeld

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Idylle im Grünen

Bei ihr fühlen wir uns wohl: Silvia Wenzelmann mit frisch Gezapftem

Bei ihr fühlen wir uns wohl: Silvia Wenzelmann mit frisch Gezapftem

Mit gut geölten Fahrrädern bahnen wir uns den Weg durch’s abendliche Bielefeld. Start in der Kernstadt, und nun rollen wir Richtung Heepen. Immer den Grüngürtel entlang. Plötzlich rät uns ein nettes Schild, die Gaststube des Kleingärtnervereins “Im Heeper Felde” aufzusuchen.

In dem niedlichen Gasthaus sind zwei Tische belegt – ein Esstisch und ein Trinktisch. Mit ruhiger Hand agiert hier Silvia Wenzelmann. Schnell zapft die sympathische Frau das Pils, zügig liefert sie den Schnitzelteller. Alle Gäste sind zufrieden. Offensichtlich kennt sich hier jeder. Aber auch wir werden gastfreundlich aufgenommen und begutachten nun sorgfältig die Speisekarte. Nur solide Ware – ob lecker Pommes mit Salbe oder ein herzhaftes Kotelett mit Sättigungsbeilage oder, für den ganz kleinen Hunger, der kleine Salat extra.

Die Zierde einer jeden guten Gaststube ist bekanntlich ein intakter Sparschrank. Hier ist er vorhanden. Und wenn es draußen kalt und nass ist, dann gibt es hier für die Kleinen sogar eine schöne Kinderecke. Silvia Wenzelmann führt die Gaststube spürbar mit Herzblut. Kein Wunder, immerhin hat sie ihr ganzes Berufsleben in der Gastronomie verbracht. Viele altbekannte Gaststätten zählt sie uns auf, wo sie schon gezapft hat. Dass sie nun hier tätig ist, scheint vom Schicksal vorbestimmt zu sein, denn ihr Vater ist Vorsitzender des Kleingartenvereins und schon als Kind hat sie hier viel erlebt. Nun sorgt sie dafür, dass die Gäste viel erleben. Jeden Tag gibt es eine kleine Überraschung – die Ankündigungstafel verrät es. Kein Wunder, dass hier immer viel los ist. Demnächst steht eine Taufe mit 40 Gästen an und eine Hochzeit mit 60 Gästen. Das große Plus ist hier, betont Silvia Wenzelmann, dass es keine Nachbarn gibt, die man stören könnte. Das nennen wir eine gelungene Idylle im Grünen. Am 30. April wird der Biergarten zünftig mit Live-Musik eröffnet. Um 18 Uhr geht’s los. Das werden wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

—> Im Heeper Felde, beschilderter Zugang von der Heeper Straße, Höhe Radrennbahn, 33607 Bielefeld

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Hunger? Muss nicht sein (inzwischen Geschichte)

Machen die ganze Oelmühlenstraße satt: Die Babylon-Geschwister Nur und Mazin

Machen die ganze Oelmühlenstraße satt: Die Babylon-Geschwister Nur und Mazin

Heute besuchen wir Babylon. Dazu müssen wir nicht extra bis zum Euphrat reisen, nein, der Weg bis zur Oelmühlenstraße reicht völlig aus. Gleich beim Betreten punktet der fremde Ort enorm, denn Wirt Mazin ist nicht nur ein fröhlicher Mensch, sondern er verfügt auch über ein vorbildliches Biersortiment. Von Irland über die Türkei bis Bayern sind wichtige Biernationen vertreten. Wir entscheiden uns erstmal für die Türkei und widmen uns dann dem Speiseangebot. Ob ein eleganter Falafel-Teller mit Mischsalat, eine auftrumpfende Thunfisch-Pizza mit Knusperrand oder eine herzliche Dönertasche – alles erweist sich als zuverlässiger Sattmacher. Kein Wunder also, dass hier sehr viele Hungrige einfallen. Sehr schön auch, dass uns Wirt Mazin ungefragt ein Tellerchen seiner Babylon-Soße spendiert. Ob Pizzastück oder Falafelbrocken, die rosafarbene Salbe passt bestens. Sie wird, so betont Wirt Mazin, regelmäßig von einem Kochmeister zusammengerührt, und zwar im Babylon. Freundlich lädt er uns ein, morgen diesem Vorgang beizuwohnen. Zum schönen Abschluss kredenzt uns Wirt Mazin wohlschmeckenden Tee und berichtet uns dabei von seinen innovativen Zukunftsplänen. Die Gaststube will er Schritt für Schritt modernisieren, im Sommer soll vor dem Haus ein hübscher Biergarten die Gäste erfreuen, und gratis WLAN wird sowieso bald verfügbar sein. Da sagen wir nur: Daumen hoch für die Oelmühlenstraße!

—> Babylon, Oelmühlenstraße 48, 33604 Bielefeld

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Endspurt der Biergartenzeit

Unsere Flaneurkarte für diesen Monat: Das deutsche Gastromotto par excellence

Unsere Flaneurkarte für diesen Monat: Das deutsche Gastromotto par excellence

Zum Endspurt der Biergartenzeit erinnern wir an ein altes Wirtshaus-Gesetz. Es gilt als die deutscheste aller Verfahrensnormen im gastronomischen Umgang mit Vor-der-Tür-Trinkern. Ursächlich für diese Regel ist das feine ästhetische Empfinden der Wirtsleute, die wussten: rustikale Biergartentische und das kleine Pils, womöglich mit abgespreitztem kleinen Finger genossen, passen einfach nicht zusammen.

—> Zu Bielefelds 800. Geburtstag gibt’s jeden Monat eine neue Flaneur-Karte in den beliebten City-Card-Aufstellern

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