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19 Beiträge mit Schlagwort 'Biergarten'

Sechs Richtige im Tapas-Lotto

Servicefee Phuong Duong, Koch George Metaxas und Wirt Nico Ztoupis mit unserem Siegel

Servicefee Phuong Duong, Koch George Metaxas und Wirt Nico Ztoupis mit unserem Siegel

Das Tapas-Restaurant Rioja agiert mit einem ungewöhnlichen Bestellsystem. Auf jedem Tisch befindet sich eine Schiefertafel. Diese wird als Bestellzettel genutzt, indem man die Nummern der gewünschten Speisen auf die Tafel schreibt. Prima, auf diese Weise hat man eine echte Chance auf sechs Richtige im Tapas-Lotto. Kaum haben wir die mit viel Liebe zum Detail gestalteten Flaschenlampen bestaunt, da steht auch schon die überaus freundliche Servicefee Phuong Duong an unserem Tisch und eröffnet unser Abendmahl mit herrlichem Aromakäse sowie einer Portion Knusperbrot mit Knoblauchtunke. Bald danach trifft auch schon ein Lammkarree ein, das uns erfreut. Ebenso lieb ist das Kaninchen im Spinatbett. Dann findet ein Meerestier den Weg an unseren Tisch. Erfreut begrüßen wir den Octopus und loben seinen Wohlgeschmack. Ihm folgen wohlgeratene Muscheln. Würzig und geschmeidig sind die Sardellen im lieben Sud. Zu all dem gibt es wohlschmeckende Kartoffeln mit roter Salbe und ebensolche mit gelber Salbe plus schmackhafte Bohnen mit Schinkenspeck.

Dankbar lassen wir uns alsdann von Servicefee Phuong Duong mit feinen Abendgetränken versorgen. Auch das kann die nette Dame sehr gut. Interessant ist auch die Führung von Wirt Niko Ztoupis durch’s Haus, ins Hinterzimmer (bestens geeigent für Familienfeiern) oder zum Biergarten (klein, aber fein). Dabei erzählt er aus seinem langen Wirtsleben. Schon in Köln oder Soest war er tätig. Doch wir sind sicher, dass Bielefeld seine Krönung wird – worauf wir gemeinsam mit einem kostbaren Tropfen anstoßen.

—> Rioja, Jöllenbecker Straße 141, 33613 Bielefeld

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Farbe wechseln und Essen fassen

War wie eine Mutter zu uns: Wirt Carsten Hübner mit original Flaneur-Siegel

War wie eine Mutter zu uns: Wirt Carsten Hübner mit original Flaneur-Siegel

Das Tagwerk ist vollbracht und wir sind ins Chamäleon eingefahren. Cirka 500 Jahre hieß die Gaststube Tangente, nun hat sie ihren Namen zu Chamäleon gewechselt. Also wollen wir nachprüfen, ob wir hier die Farbe wechseln können. Daher lassen wir uns redliches Zapfpils aus Hamburg zuführen, das den Abend, in Kombination mit Branntwein, wunderbar eröffnet. Wir schauen uns um und sind uns schnell einig, dass Wirt Carsten Hübner viel Arbeit in die Renovierung seiner Gaststube gesteckt hat. Mit Erfolg, denn nun ist alles frisch und bunt. Dann erörtern wir die Frage, ob das Chamäleon eine Trinkstube ist. Immerhin ist Carsten Hübner offensichtlich ein trainierter Blitzzapfer. Oder handelt es sich beim Chamäleon doch eher um eine Futterkrippe? Die Speisekarte bietet jedenfalls Verlockendes an. Da wir mutig sind, lassen wir es auf einen Versuch ankommen und erhalten alsbald Toast Hawaii mit Leckerfaktor. Außerdem Pfefferschnitzel sowie Zigeunerschnitzel im Bündnis mit erfrischenden Salaten. Wer zu den Pommes extra Mayo und Ketchup wünscht, wird reich beschenkt. Auch der Leberkäse mit schönen Bratkartoffeln bzw. die Bratkartoffeln mit Spiegeleiern sind wohltuend. Zufrieden stellen wir fest, dass das Chamäleon auch Mantaplatte kann, was man niemals unterschätzen darf.

Nach diesem schönen Abendmahl freuen wir uns über eine gemischte Getränkelatte, die Carsten Hübner ganz lieb für uns arrangiert hat. Dankbar erklingt unser Prosit auf den Wirt, der übrigens unter dem Pseudonym Nobse zu stadtweitem Bekanntheitsgrad gelangt ist. Wie es sich für eine Gaststube mit Tradition gehört, gibt es hier ein Speibecken, das an den alltäglichen Alkoholmissbrauch vergangener Zeiten erinnert. Ebenfalls selten geworden, ist der liebe Flipper, der hier einen Ehrenplatz hat. Und in gleich zwei Ecken finden wir stolze und spielbereite Dartmaschinen, die, so erklärt Carsten Hübner, regelmäßig von erfolgreichen Mannschaften bespielt werden. Unter den zahlreichen Gästen fällt uns Sabine Klein auf, eine Anhängerin des stark verkabelten elektrischen Nikotingenusses, den sie im Biergarten praktiziert. So fließt der Abend dahin, immer wieder angereichert durch fürsorgliche Überraschungen von Carsten Hübner, wie den entzückenden Trinkblock, so dass wir gern ein Lob auf ihn und sein Chamäleon aussprechen.

—> Chamäleon, Mühlenstraße 2, 33607 Bielefeld

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Bielefeld freut sich

Vor 50 Jahren: Interessante Wolkenformation über der Schönen Aussicht

Vor 50 Jahren: Interessante Wolkenformation über der Schönen Aussicht

Heute ist Softopening an der Promenade. Die Schöne Aussicht, ein Haus mit reicher gastronomischer Tradition, ist aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Wie sehr sich Bielefeld darüber freut, zeigen die vielen Gäste, die mit leuchtenden Augen erzählen, was sie hier früher erlebt haben. Ihr Dank gilt Christina Schneider und Carsten Pistor, die der Schönen Aussicht zu neuem Leben verhalfen. Und weil ein Leserbriefschreiber gemutmaßt hat, dass es dort vorher niemals einen Biergarten gegeben hätte, bieten wir gern Nachhilfe in Heimatkunde an: Unser Foto oben aus den 1960er-Jahren ist wohl aussagekräftig genug. Außerdem fanden hier früher sogar Sonntagskonzerte statt. Tanzfläche inklusive. Sonntagabend endet das Softopening. Richtig los geht es dann in zwei Wochen.

—> Schöne Aussicht, Schubertstraße 10, 33604 Bielefeld

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Besuch in der Hölle

Haben uns höllisch gut verwöhnt: Servierfee Melanie Aberle und Wirtin Karin Engel

Haben uns höllisch gut verwöhnt: Servierfee Melanie Aberle und Wirtin Karin Engel

Etwas bergab geht es, wenn man von der Heeper Straße zur Kleingartenanlage Stauteich 3 gelangen möchte. Mag das der Grund dafür sein, dass das gleichnamige Vereinsgasthaus den Spitznamen „Hölle“ trägt? Wir sind mutig, wir überprüfen das. Beim Betreten der Gaststube bietet sich uns ein zutiefst gemütliches Bild . An der Theke hat sich eine fröhliche Knobelrunde zum konzentrierten Spiel eingefunden und lädt uns gleich ein mitzumachen. Für den kleinen Plausch gibt es hinten links eine aktive Leseecke. Außerdem entdecken wir Dartautomaten, die, wie wir hören, regelmäßig von zwei Mannschaften in der C-Liga bespielt werden. Besonders anzumerken ist, dass hier jede Woche der Eiermann selbstgelegte Eier liefert.

Bei der Suche nach Höllenindizien müssen wir erfahren, dass die Wirtin Karin Engel heißt. Und was das Beste ist, sie heißt nicht nur so, sie ist auch ein Engel, denn sie bekocht uns und bringt uns höchstpersönlich das Abendmahl an den Tisch: köstliche Jägerschnitzel mit astreinen Bratkartoffeln und hausgemachter Pilzsoße. Nicht minder gelungen ist der dazu gereichte liebe Mischsalat. Auch Durst muss man hier nicht erleiden. Da passt Servierfee Melanie Aberle, genannt Melly, auf. Von den Gästen lassen wir uns die Ohren vollschwärmen: Skatturniere, 80er-Partys oder Spezialitätenessen. Ganz zu schweigen von den 22 Sorten Spirituosen. Seit dem 1. April 2012 ist Karin Engel hier die gute Seele. Eigentlich hat sie ja mal Steuerfachgehilfin gelernt, was beim Wirtsberuf durchaus nützlich sein kann, aber in der Gastronomie ist sie mit Herz & Seele tätig. Daher herrscht in ihrer “Hölle” eine spürbare Familienatmosphäre. Also jetzt mal im Ernst – wenn so die Hölle aussieht, dann wollen wir ganz sicher nicht in den Himmel kommen.

—> Stauteich 3, Heeper Straße 230, 33607 Bielefeld

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Idylle im Grünen

Bei ihr fühlen wir uns wohl: Silvia Wenzelmann mit frisch Gezapftem

Bei ihr fühlen wir uns wohl: Silvia Wenzelmann mit frisch Gezapftem

Mit gut geölten Fahrrädern bahnen wir uns den Weg durch’s abendliche Bielefeld. Start in der Kernstadt, und nun rollen wir Richtung Heepen. Immer den Grüngürtel entlang. Plötzlich rät uns ein nettes Schild, die Gaststube des Kleingärtnervereins “Im Heeper Felde” aufzusuchen.

In dem niedlichen Gasthaus sind zwei Tische belegt – ein Esstisch und ein Trinktisch. Mit ruhiger Hand agiert hier Silvia Wenzelmann. Schnell zapft die sympathische Frau das Pils, zügig liefert sie den Schnitzelteller. Alle Gäste sind zufrieden. Offensichtlich kennt sich hier jeder. Aber auch wir werden gastfreundlich aufgenommen und begutachten nun sorgfältig die Speisekarte. Nur solide Ware – ob lecker Pommes mit Salbe oder ein herzhaftes Kotelett mit Sättigungsbeilage oder, für den ganz kleinen Hunger, der kleine Salat extra.

Die Zierde einer jeden guten Gaststube ist bekanntlich ein intakter Sparschrank. Hier ist er vorhanden. Und wenn es draußen kalt und nass ist, dann gibt es hier für die Kleinen sogar eine schöne Kinderecke. Silvia Wenzelmann führt die Gaststube spürbar mit Herzblut. Kein Wunder, immerhin hat sie ihr ganzes Berufsleben in der Gastronomie verbracht. Viele altbekannte Gaststätten zählt sie uns auf, wo sie schon gezapft hat. Dass sie nun hier tätig ist, scheint vom Schicksal vorbestimmt zu sein, denn ihr Vater ist Vorsitzender des Kleingartenvereins und schon als Kind hat sie hier viel erlebt. Nun sorgt sie dafür, dass die Gäste viel erleben. Jeden Tag gibt es eine kleine Überraschung – die Ankündigungstafel verrät es. Kein Wunder, dass hier immer viel los ist. Demnächst steht eine Taufe mit 40 Gästen an und eine Hochzeit mit 60 Gästen. Das große Plus ist hier, betont Silvia Wenzelmann, dass es keine Nachbarn gibt, die man stören könnte. Das nennen wir eine gelungene Idylle im Grünen. Am 30. April wird der Biergarten zünftig mit Live-Musik eröffnet. Um 18 Uhr geht’s los. Das werden wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

—> Im Heeper Felde, beschilderter Zugang von der Heeper Straße, Höhe Radrennbahn, 33607 Bielefeld

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