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16. Jun 2015

Endlich wieder in Brake

Erstrahlen manchmal im 8oer-Jahre-Outfit: Die Wirtsleute Aleks und Zeynep Venecani

Erstrahlen manchmal im 8oer-Jahre-Outfit: Die Wirtsleute Aleks und Zeynep Venecani

Hurra, heute reisen wir nach Brake! Dem reizenden Dorf am Bielefelder Rand gehört unser Herz. Start im Hauptbahnhof, wo unser lieber Henner Reiseproviant für alle einkauft. Kaum ist die Wegzehrung aufgebraucht, haben wir unser Ziel auch schon erreicht: das Stellwerk. Sogleich erklingt hier unser Ruf: „Endlich wieder in Brake!„. Dann lassen wir uns fröhliche Vorspeisenteller sowie gaumenfreundliche Bruschetta zuführen. Danach unterbricht uns Premiumkellnerin Jacky Klein mit der ersten Rutsche Apfelkorn und der neuerlichen Zufuhr von frischem Zapfpils. Im zweiten Akt erreichen uns herrliche Schweinemedaillons mit Bratkartoffeln, in Speck gewickelten Buschbohnen und Champignon-Rahmsoße. Außerdem erfreuen wir uns am Schnitzel Rustikal mit lecker Zwiebeln. In der gleichen Liga spielt das Schnitzel Madagaskar mit Bratkartoffeln bzw. das Schnitzel Madagaskar mit Pommes. Dazu gibt es freundliche Salatteller. Abschließend verlangen wir nach 180 Gramm Rindfleisch, Käse, Tomaten, Gurken, Zwiebeln, Remoulade, Ketchup – kurz gesagt: Cheeseburger. Für dieses prächtige Abendmahl danken wir Koch Marco Sechi und seiner Hilfe Hülya. Interessiert lauschen wir Marco Sechis Schilderung aus seinem reichen Berufsleben. Gelernt hat er sein Handwerk einst im Werningshof, später zog es ihn nach Berlin, wo er auch den Bundespräsidenten bekocht hat. Seit 2014 ist er wieder zurück in Bielefeld und hat nun endlich die Flaneure bekochen dürfen.

Wie wir von den umtriebigen Wirtsleuten Aleks und Zeynep Venecani erfahren, haben sie heute DJ Steven Murphy eingeladen, damit er Brake ordentlich einheizt. Zu diesem Zweck hat der Ausnahme-DJ beeindruckende Accessoires aufgefahren. Kein Wunder, dass sich Brake schon nach kurzer Zeit in einen rauschhaften Zustand hineingetanzt hat. An der Theke lernen wir Sven Svanke kennen. Der grundsympathische Mann ist begeisterter Braker und zählt uns mit Sachverstand die gastronomischen Vorzüge seines Heimtdorfes auf. Zu fortgeschrittener Stunde überschlägt unser lieber Stahlbaron, was wir alles gegessen und getrunken haben und macht sich nun Sorgen, dass unsere Ersparnisse nicht ausreichen könnten, die Rechnung zu begleichen. Also macht er sich fürsorglich daran, die Spielautomaten zu melken. Doch als Jacky Klein die Rechnung präsentiert, bestellen wir sofort noch eine Runde. Zum Glück gibt’s einen Nachtzug von Brake nach Bielefeld.

—> Stellwerk, Naggertstraße 52, 33729 Bielefeld

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