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Sechs Jahre Bielefelder Flaneure

Extra schön: Unsere diesjährige Geburtstagskarte für Bielefeld

Extra schön: Unsere diesjährige Geburtstagskarte für Bielefeld

Aus Anlass unseres sechsten Dienstjubiläums werden wieder prima Flaneurkarten in Bielefelder Gaststuben verteilt. Natürlich gratis, und mit Informationen ausgestattet, die beweisen: Flaneur-Karten machen klüger.

—> Unser Gruß des Tages gilt dem wunderbaren Movin Verlag und Frau Diana Hildebrandt.

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Pizza, Grappa, Dom Pérignon (inzwischen Geschichte)

Kennt sich aus mit Pizza, Grappa und Dom Pérignon: Giuseppe Dragota

Kennt sich aus mit Pizza, Grappa und Dom Pérignon: Giuseppe Dragota

Frisch renoviert und blumig geschmückt begrüßt uns die Gaststube. Sanft schwebt geschichtsträchtige Unterhaltungsmusik durch den Raum. Links lädt der hauseigene Weinvorrat zum unbeschwerten Genuss, rechts belegen wir eine große Tafel mit ausreichend Platz für ein vorsätzliches Pizzagelage. Schnell stellt sich heraus: Wer Pizzahunger hat, ist hier richtig. Groß und herzhaft: Pizza Sardelle. Groß und fischig: Pizza Tonno. Groß und fleischig: Pizza Schinken. Groß und im Zentrum saftig: Pizza Salami. Während unserer Völlerei entbrennt eine kurze Flaneur-Diskussion über die Frage, ob die Taormina-Pizza in allen Sektoren ausreichend saftig ist oder ob man stattdessen partielle Knuspersegmente loben soll. Am Ende stellen wir mit einem goldenen Schiedsspruch fest, dass wir nicht immer gleicher Meinung sein müssen. Aber schön satt werden wir am Ende alle.

Und dann plaudern wir mit Wirt Giuseppe Dragota. Seit 1975 bekocht er Ostwestfalen. Ob Stukenbrock oder Bielefeld, immer hatte er sich der Pizza- und Pasta-Produktion verschrieben. Plötzlich beschenkt uns der gute Mann reich, denn er serviert eine überraschend weiche Grappa, die wir sehr loben. Das feine Getränk, so hören wir, ist seine Hausmarke und stammt aus einer kleinen italienischen Brennerei. Giuseppe Dragota importiert sie exklusiv. Ein Grund mehr, ihn den guten Tropfen erneut nachschenken zu lassen. Aber dann öffnet Giuseppe Dragota seine bewundernswerte Schatztruhe – und wir staunen nicht schlecht. Echte Kleinodien hat er hier zusammengetragen. Allein seine Vorräte an 30 Jahre alten Dom Pérignon veranlassen uns zur spontanen Bildung der Selbsthilfegruppe Dom Pérignon-Routiniers 2013. So danken wir am Ende dem freundlichen Herrn Dragota für die schöne Plauderei und das Öffnen seiner Schatztruhe. Aber besonders für das Nachschenken seiner herrlichen Grappa.

—> Taormina, Kleine Howe 2 (Eingang Mühlenstraße), 33607 Bielefeld

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Endlich: Ein Stadtfotograf für Bielefeld

Sinnt auf fotografische Großtaten: Stadtfotograf Veit Mette in seiner Werkstatt

Sinnt auf fotografische Großtaten: Stadtfotograf Veit Mette in seiner Werkstatt

Fast 800 Jahre hat es gedauert, aber nun bekommt Bielefeld endlich einen Stadtfotografen. Genauer gesagt: Zu Bielefelds 800. Geburtstag schenkt sich der Fotograf Veit Mette seiner Stadt. Im April 2013 nimmt er seine dokumentarische Arbeit auf. Und im April des Jubiläumsjahres 2014 wird er sein Projekt abschließen – sein Projekt: Bielefeld ein Jahr lang fotografisch begleiten und dokumentieren. Gute Sache, finden wir und unterstützen daher seinen Aufruf zum (Achtung, modernes Wort:) Crowdfunding, also zur Schwarmfinanzierung, um am Ende eine fulminante Fotoshow mit prima elektronischem Soundträck (von Achim Borchers) auf Großleinwand zu den Nachtansichten 2014 entstehen zu lassen. Also ein astreines Riesenfotodokument. Sehr gern werden wir in diesem Zusammenhang Veit Mettes Wunsch entsprechen und ihn demnächst bei der Auswahl bezaubernder gastronomischer Schauplätze beraten.

Obacht: Supporter dieser Aktion werden lieb beschenkt,
schon für kleine Taler gibt es z.B. eine dieser geilen
Plastiskop-Kameras.

—> Veit Mette, Meller Straße 2, 33613 Bielefeld

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Unser schöner Weinabend mit Herrn Sagir

Die Gastfreundschaft in Person: Wirt Zeynel Sagir

Die Gastfreundschaft in Person: Wirt Zeynel Sagir

Als guter alter Traditions-Imbiss ist Sagirs kleines Restaurant bekannt. Seit Jahrhunderten am Eingang der City-Passage gelegen, bietet es zahlreiche Tische & Stühle für alle hungrigen Shoppingopfer der Bahnhofstraße. Und wer sich abends im Cinestar der aktuellen Filmkunst hingeben will, tut gut daran, vorher kurz bei Sagir einzukehren. Hochprofessionelles Personal hilft uns sehr freundlich bei der Auswahl, bis wir uns schließlich entscheiden: “Einmal Tagesgericht für jeden!” Heute heißt das Tagesgericht Mousakas und schmeckt ausgezeichnet. Dazu ein lecker Pils und der Abend ist unser Freund. Aber wir beachten auch die Volksweisheit, dass freundliche Vorspeisen des Abends Zier sind. Danach sind wir pappsatt und bitten Wirt Zeynel Sagir an unseren Tisch, um ihm für das Abendmahl zu danken.

Und dann passiert es: Der gute Mann erweist sich nicht nur als erstaunlicher Gesprächspartner, sondern er praktiziert auch vorbildliche Varianten gehobener Gastfreundschaft. Sanft nötigt er uns zum Genuss herrlicher Primitivo-Weine aus der Puglia, so dass wir – beflügelt von dieser fruchtigen Aura – engagiert über türkische Literatur und alevitische Philosophie plaudern. Anschließend wechselt Zeynel Sagir zu vorzüglichen Shiraz-Weinen aus Südafrika und erzählt uns dann seine Familiengeschichte. 1962 kommt sein Vater als Gastarbeiter nach Deutschland, 1969 holt er ihn mit 11 Jahren nach, und heute ist er ein erfolgreicher Gastronom und Bauunternehmer (am Bau des nahegelegenen Cinestar war er auch beteiligt). Zu später Stunde bereichert Zeynel Sagirs Freund Hüssein unsere Runde und wir erfahren, dass beide Männer begeisterte Gedichteschreiber sind. Hernach trägt der freundliche Gastwirt einen kleinen Zwischensnack auf. Als überraschend schmackhaft zum Wein erweisen sich seine türkischen Käsezigarren, so dass wir einen weiteren guten Grund zum Nachschenken haben, aber keinen, an ein Ende unseres schönen Herrenabendes zu denken.

—> Sagirs kleines Restaurant, Bahnhofstraße 28, 33602 Bielefeld

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Bielefeld im Glück: Larissa 2.0

Haben viele treue Stammgäste: Die sympathischen Wirtsleute Azis und Maki Ari

Haben viele treue Stammgäste: Die sympathischen Wirtsleute Azis und Maki Ari

Ein Raunen geht durch Bielefeld: “Larissa hat wieder eröffnet”, so mailt uns voller Freude Larissa-Fan Burkhard Schweighöfer. Bekanntlich hatte der beliebte Grill 2009 durch eine schwere Gebäudeinsuffizienz Totalschaden erlitten. Aber die fleißigen Wirtsleute Ari haben in jahrelanger Klein- und Heimarbeit alles wieder instandgesetzt, so dass wir heute dankbar Herrn Schweighöfers Tipp folgen und Larissa 2.0 begutachten werden.

Herr und Frau Ari haben sich gar nicht verändert, nur die beiden Söhne sind groß geworden und packen schon fleißig mit an. Brav. Nun lassen wir unsere Blicke schweifen. Alles ist fein hergerichtet, alles erstrahlt frisch renoviert. Je länger wir schauen, desto philosopischer wird uns zumute. Kein Wunder, denn an den Wänden finden sich 3-D-Sinnbilder der Topografie klassischer europäischer Philosophie. Scherzbolde behaupten, es handele sich dabei um Allegorien des Larissa-Unfalls, aber das ist natürlich Quatsch.

Aaah, unsere schönen Beilagensalate sind angerichtet! Dann wird es also langsam ernst. Der Getränkeschrank beherbergt erfreulich viele Sorten Erfrischungsgetränke. Wir entscheiden uns schnell für das liebliche Efes und sind nun aufgeregt wie sonstwas, ob die Speisen noch so schmackhaft sind wie damals. Und sie sind es. Wir starten mit dem Hausteller, den wir dankbar loben. Als unverändert klasse stellen sich auch die gefüllten Steaks dar. Astrein ist die Riesenfrikadelle, saftig gefüllt mit Schafskäse. Erfreut notieren wir, dass auch die Larissa-Pizza weiterhin prima mundet. Wie zum Beipspiel die Pizza Olympia. Aber auch im Kleinen erfahren wir viel Freude. So ist unser verehrter Herr Sölter von der seltenen Güte der Larissa-Mayonnaise begeistert und lässt sich daher gern eine Extraportion Mayo zuführen. Und das alles weiterhin zu Preisen, die erschreckend niedrig sind. Die ganze Zeit sorgt Wirtin Maki Ari wie eine Mutter für uns. Am Ende lässt uns nur gehen, wenn wir eine schöne Rutsche Abschlussouzo genossen haben. Damit stoßen wir gern auf das Glück des neuen Grill Larissa an: Hipp, hipp, hurra! Auf einen guten Neustart!

Übrigens: Die Interviews unseres ersten Flaneur-Films wurden 2007 im Larissa aufgezeichnet.

—> Larissa, August-Bebel-Straße 130, 33602 Bielefeld

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