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Pizza New York – natürlich in Bielefeld

Wissen wie gute Pizza geht: Hayrettin Sansar und Schahab Qasim

Wissen wie gute Pizza geht: Hayrettin Sansar und Schahab Qasim

An der Heeper Straße ist uns ein buntes Haus aufgefallen, in dem sich eine Pizzeria niedergelassen hat. Also besuchen wir heute die lieblich eingerichtete Futterkrippe und lassen uns vom freundlichen Hayrettin Sansar eine schöne Rutsche Bierchen auftischen. Sodann widmen wir uns entspannt dem Studium der umfangreichen Speisekarte. Hier gibt’s nicht nur Pizza, hier gibt’s auch Pasta, Aufläufe, Schnitzel, Fisch, Riesenburger, Spare Rips, Döner, Salat und natürlich Caprisonne – mit anderen Worten: Hier gibt’s alles. Somit stehen wir vor dem Problem, womit wir starten sollen. Wir entscheiden uns einstimmig für den Bauernsalat. Und bereuen es nicht. Gut portioniert, gut abgeschmeckt, gut für die Seele. Danach erklären wir den Tag zum Pizzatag. Und schon wieder stehen wir vor einem Problem, denn die Pizza wird hier in den Varianten “Steinofen” und “Classic” angeboten. Mutig entscheiden wir uns für den Doppeltest: Thunfisch-Pizza gebraten in der Steinofen-Version und Thunfisch-Pizza gebraten in der Klässik-Version. Bei der Bewertung können wir uns nicht auf einen Liebling festlegen. Beide Varianten finden ihre Fürsprecher. Gut an kommt auch die Pizza Quattro Stagioni. Auch die Pizza New York erweist sich als gutes Ding. Als wir sie andächtig verspeisen, drängt sich uns die Frage auf, ob es in New York eine Pizza Heeper Straße gibt. Kann das mal jemand für uns googeln? Mit berechtigtem Stolz in der Stimme weist uns Hayrettin Sansar auf eine Urkunde hin, die seine Pizzeria auf Platz 3 in der Kundenzufriedenheit zertifiziert. Das hat gewiss auch mit der grundsoliden Ausstrahlung der flotten Pizzataxi-Männer Maher und Alaa zu tun, die top gekleidet den Bringedienst absichern. Ob sie auch nach New York ausliefern, haben wir leider vergessen zu fragen.

—> Pizzeria Taormina, Heeper Straße 220, 33607 Bielefeld

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So schön kann Dornberg sein

Sie verwöhnen Dornberg (von links): Jenny, Cathrin, Heiner, Gudrun, Carsten

Sie verwöhnen Dornberg (von links): Jenny, Cathrin, Heiner, Gudrun, Carsten

Wie ein graues Band der Sympathie führt uns die Werther Straße ins erstaunliche Dornberg. Direkt vor “Heiner’s Imbiss” findet unsere Limousine einen prima Parkplatz, und wir betreten den schmucken Gastraum. Schwer was los ist hier, Dornberg hat offenbar großen Hunger. Hungrig ist auch unser heutiger Gast Bernd Stopfel. Wir haben uns seiner angenommen, damit der gute Mann mal rauskommt und was von der Welt sieht. Diese Welt heißt heute zum Beispiel Pommes Spezial (mit charmanter Remoulade und knuffigen Röstzwiebeln) oder Rodeo-Burger (mit aphrodisierendem Bratspeck und bissiger Soße). Beides gelungene Produkte liebevoller Schnellgastronomie. Dem verehrten Herrn Stopfel hat es besonders ein XL-Burger klassischer Bauart angetan. Schon bei seinem Anblick ist der Gerneesser sprachlos vor Glück. Als er dann noch erfährt, dass der XL-Burger, wie gewünscht, ganz ohne Gürkchen serviert wurde, ist seine Begeisterung grenzenlos. Ja, so schön kann Dornberg sein.

Wie schön Dornberg wirklich ist, weiß wohl nur Heiners Gattin Cathrin. Sie stammt aus Dornberg und ist ihrem geliebten Heiner einst ins Paderborner Land gefolgt, wo die beiden eine erfolgreiche Imbissgastronomie betrieben haben. Aber Cathrin bekam Heimweh. Nach Dornberg sehnte sich ihr treues Herz, und so kam es schließlich zu dieser Futterkrippe. Außerdem betreibt das fleißige Pärchen zwei weitere erfolgreiche Nahrungsmittel-Stützpunkte in Werther und Halle. Hut ab!

Bei all der fröhlichen Plauderei mit den Wirtsleuten testen wir einen Dornburger, immerhin sind wir ja in Dornburg, äh… Dornberg. Somit ist dieser Stadtteil der einzige mit einem eigenen Burger. Sehr zu loben sind übrigens auch die hügelgroßen Portionen der stolzen Mantaplatte Deluxe (nur echt mit der Zwillingscurrywurst). Einen solchen Teller leer gegessen zu haben, gelingt nur geübten Essern. Zu den feinen Speisen werden zahlreiche Erfrischungsgetränke angeboten, die unser Interesse wecken, jedoch alle ohne Alkohol. Also kein Bier. Doch bevor sich Trübsal breit machen kann, entscheiden wir: Malzbier ist auch Bier. Somit ist auch bei den Flüssigkeiten alles bestens im Lot.

—> Heiner’s Imbiss, Werther Straße 274, 33619 Bielefeld

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In der Mottenkiste brennt noch Licht (inzwischen Geschichte)

War uns einen schönen Abend lang ein treusorgender Vater: Wirt Peter Köcher

War uns einen schönen Abend lang ein treusorgender Vater: Wirt Peter Köcher

Bielefeld bereitet sich auf die Nachtruhe vor. Wir hingegen stromern noch durch die Heeper Straße, denn wir brauchen einen Schlürschluck, um den Heimweg zu finden. Welche treue Gaststube mag uns jetzt noch aufnehmen? Siehe da, in der Mottenkiste brennt noch Licht! Seit 2004 wird sie von Wirt Peter Köcher geführt. Der alte Gastro-Hase hat schon viel gemacht, wie zum Beispiel seinerzeit die Bayernlandhalle im Safaripark Stukenbrock. Nun glänzt seine Mottenkiste mit einem wunderbaren Branntweinsortiment und daraus serviert uns Peter Köcher heute alles, was wir wollen.

Schon beim Betreten der Mottenkiste gibt es ein ganz großes Hallo, denn unser verehrter Herr Sölter trifft nach langen Jahren genau die Frau wieder, die ihn in seiner Jugend maßgeblich mit wohlschmeckenden Nahrungsmitteln versorgt hat. Nein, wir sprechen nicht von seiner Mutter, sondern von Christa Bartsch. Die grundsympathische Frau war von 1983 bis 1996 Chefserviererin im Grilltiegel, einem Imbiss, der damals in den heutigen Mottenkisten-Räumlichkeiten wohnte. Dort fütterte Christa Bartsch den juvenilen Herrn Sölter regelmäßig mit guten Pommes plus dänischer Remouladensoße. Noch heute schwärmt er davon in den höchsten Tönen. Inhaberin des Grilltiegels war übrigens die Imbissveteranin Roswitha Böse, die bis heute jedes Jahr auf dem Weihnachtsmarkt (rechts auf unserem Archivbild) ein köstliches Zwiebel-Schaschlik austeilt. Während sich Christa Bartsch und Herr Sölter fulminant über ihr unerwartetes Wiedersehen freuen, begrüßen wir Thomas Kaiser, den Wirt der unvergessenen Trinkstube Zum wilden Mann. Alsdann lernen wir die zufriedenen Gäste Jura und Luba kennen und stoßen schließlich mit solidem Branntwein aus Lemgo auf den gelungenen Abend an. Unser Herr Sölter ist vom Verlauf des entzückenden Abends dermaßen begeistert, dass er seine lieben Eltern fernmündlich über jedes Detail informiert. Schön, gell?

—> Mottenkiste, Heeper Straße 186, 33607 Bielefeld

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Aufgepasst: Sammelbilder am 17. Mai 2013

Lassen Sammlerherzen höher schlagen: Unsere wunderschönen Bielefeld-Sammelbilder

Lassen Sammlerherzen höher schlagen: Unsere wunderschönen Bielefeld-Sammelbilder

Darauf hat Bielefeld lange warten müssen: Astreine Sammelbilder mit 1a Personenkult. Am 17. Mai 2013 erscheint die erste Ausgabe und sie präsentiert – Tusch! – Christian Y. Schmidt, Bielefelds Botschafter in Peking! Dabei fällt Herr Schmidt nicht nur durch seine Peking-Betreuung, sondern immer wieder auch durch klasse Bücher positiv auf. Auch war er einst, was wir Bielefelder nie vergessen werden, jahrzehntelang Chefdenker der fröhlichen Zeitschrift Titanic.

Aber nun wird sich der Bielefelder Wahlchinese auf die Reise nach Bielefeld machen, um auf unsere Einladung hin am Freitag, den 17. Mai 2013 im Flaneur-geprüften Chinarestaurant Kaiserpalast eine Lesung seiner besten Geschichten zu geben. Dabei geht es um bisher unbekannte chinesische Phänomene wie Drahtpenisfrauen, Backsteinpopium und Pekingpalmen, aber auch um den “weltberühmten Heimwerker Ai Weiwei” (Schmidt). Natürlich hoffen wir auch auf Neuigkeiten über die solarstrombetriebene Zeitmaschine, an der Herr Schmidt in Peking intensiv arbeitet. Die Lesung wird kombiniert mit einer feinen Speisung, so dass Sie sich schon jetzt eine Kombikarte besorgen sollten. Damit die Veranstaltung für immer in die Geschichte der Stadt eingeht, werden wir alle Besucher des Abends mit dem exklusiven Sammelbild “Bielefelder Helden” Nr. 001 beschenken. Mehr geht nicht.

—> Kulturspeisung mit Christian Y. Schmidt, 17.05.2013 im Kaiserpalast Bielefeld, Start 19:00 Uhr
—> Ab sofort Vorverkauf im Kaiserpalast und im Buchladen Eulenspiegel

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Wo Bielefeld am höchsten ist

Turmhüterin in dritter Generation: Susanne Harms in ihrem lieben Turmcafé

Turmhüterin in dritter Generation: Susanne Harms in ihrem lieben Turmcafé

“Großartig! Wunderbar! Unglaublich!” hört man uns rufen, denn wir haben soeben den Aussichtsturm auf dem Hünenberg erklommen. Wer die Wendeltreppe tapfer emporgestiegen ist, wird reich mit einem großartigen Panoramabild vom Teutoburger Wald beschenkt. Auch den Wandersleuten, die nach uns eintreffen, entlockt der höchste Aussichtsturm des Teutoburger Waldes spontanen Jubel. Marie und Sebastian können kaum glauben, dass Bielefeld sowas zu bieten hat.

Wer in Quelle den Blick von der B68 gen Teutoburger Wald richtet, entdeckt zwei Türme in der Ferne. Einen hohen stolzen Fernsehturm und einen kleinen selbstbewussten Aussichtsturm (der bis 1972 selbst Fernsehturm gewesen ist). Dahin machen wir uns heute auf den Weg, und der Hermannsweg führt uns direkt zu den zwei Türmen, die in den Bielefelder Himmel ragen. In ihrem kleinen, aber feinen Turmcafé empfängt uns Susanne Harms mit freundlichen Worten und lecker Kaffee. Seit 2007 ist sie die Turmhüterin, und zwar in dritter Generation. Schon 1952 hatte ihr Großvater Helmut Wiebracht hier einen kleinen Kiosk eingerichtet, und 1987 übernahm seine Tochter Heidemarie Urth diese wichtige Aufgabe. Übrigens wurde dieser Ort schon vor über 100 Jahren der Gastronomie gewidmet. Letzte Zeugnisse einer leider längst verschwundenen Ausflugsgaststätte – mit innen und außen jeweils 500 Plätzen! – kann entdecken, wer genau hinschaut.

Am Ende unserer Wandertour beschließend wir: Wer in Bielefeld wohnt, muss mindestens einmal im Jahr den Turm besteigen und seinen staunenden Blick über das Ravensberger Land schweifen lassen. Sonst hat er keine Ahnung von Bielefeld und Umgebung. Also, Leute, auf geht’s!

—> Aussichtsturm, Hünenburgstraße, 33649 Bielefeld

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