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14. Sep 2007

Hendrik Uffmann stoppt die Druckmaschinen

Um 23:15 Uhr geht unsere Mitteilung online: Wir führen Blind Shopping in OWL ein, um so den Grundstock für das Ich-Denkmal anzulegen. Und schon am nächsten Morgen macht das Westfalen-Blatt daraus die Hauptmeldung des Tages. Das ist Blitz-Journalismus wie wir ihn lieben. Einer musste dafür hart rackern und wieselflink reagieren: Redakteur Hendrik Uffmann. Um 23:17 Uhr liest er von unserer Initiative – wie man hört, ist das Flaneur-Weblog bei ihm immer online – und lässt sofort die Druckmaschinen stoppen: „Das ist der Hammer! Das muss morgen ins Blatt!“ jubelt der kluge Mann ins Telefon, als er dem Druckereichef den Befehl zum Stopp der Rotationswalzen durchgibt. Sogleich beginnt Zeitungsaltmeister Uffmann mit rücksichtsloser Recherche, und nach harter Nachtarbeit legt er ein Ergebnis vor, das überzeugt. Immerhin geht es um Großes, es geht um’s ICH-Denkmal, dessen Idee Hans Traxler der Menschheit geschenkt hat. Und wir hoffen, auch Sie sind beim Blind Shopping dabei.
westfalen-blatt

7 Comments

  1. rpk (Gast)

    braucht bielefeld, im nachfolgenden bifi genannt, das ich-gefuehl. sicher wuerde der stadt ein solches bauwerk zur hebung des egos gut anstehen….wie den meisten anderen staedten auch. das man grade in frankfurt damit anfing, bleibt mir vollkommen unverstaendlich: sind doch die ehemals freien reichsstadtbuerger von natur aus mit einem baerenstarken ego ausgestatten…um diese tatsache noch zu toppen, hat man den sockel just an der stelle errichtet, wo goethe in seinem faust den osterspaziergang abspulen laesst: „vom eis befreit…….hier bin ich mensch, hier darf ichs sein….“ und letztlich genau vor meiner „haustuere“ ……also, bifi braucht das ding und zwar schnell !
    so, nun der weniger angenehme teil: einer muss es zahlen…hat denn bifi ein kulturamt und machen die denn etwas kohle locker? oder einen gewerbe oder foerderverein, ein denkmalsamt oder wenigstens einen mcDonald, der ohnehin zur zeit nicht weiss wohin mit der asche….andererseits kann ich auch frau rosmarin als bifi-neubuergerin zur spende empfehlen, die uns hier in frankfurt schon des oefteren unterstuetzt hat.
    dann brauchte man nur noch traxlers kopfnicken und los gehts…..soooo teuer kann das ding nicht werden, ist es doch volumenmaessig mit einer grabessteele zu vergleichen….das grundstueck spendet die partei, welche auch immer. die muss man nur ordentlich quaelen……
    aus der stadt der avandgardisten gruesst, rainer p. koch…so, umd morgen lass ich mich als ich-besteiger ablichten.

  2. Ich (Gast)

    REPLY:
    Ich denk mal, da ist Hans-Rudolf vor …

  3. Über-ICH (Gast)

    Wenn das Ich ein Denkmal erhält, dann will ich auch eins

  4. Steffi (Gast)

    eine schöne idee

  5. Bielefelder Flaneure

    Herrlich: Kaum ist man mal eine Weile nicht da, versammeln sich allerlei nette Leute und hinterlassen prima Kommentare. Allein die Tipps & Einschätzungen von Rainer P. Koch, unserem Korrespondeten beim Frankfurter ICH-Denkmal, sind ja sowas von prima. Wer solche Unterstützer hat, wird selbstverständlich erfolgreich sein.

  6. rosmarin

    das finde ich schon sehr charmant, dass nur zwei jahre nach dem frankfurter ich-denkmal-bau bielefeld bereits ein mitziehen erwägt. es hätten sich ja auch hamburgmünchenberlin melden können, mailandrom oder gar barcelona. aber nein, es ist bielefeld.
    ich bin dabei (ob sich der ortsansässige kunstverein unterwandern ließe???)

  7. Bielefelder Flaneure

    REPLY:
    Ah, Frau Rosmarin ist im Boot! Das hören wir gern. Und der Vorschlag mit dem Kunstverein ist natürlich sowas von richtig, da müssen wir zügig vorstellig werden. Bei der Gelegenheit unser Aufruf an die Bielefelder Weltbevölkerung, jeden und alles anzusprechen, was nach Kunstverstand aussieht – wir brauchen viele Verbündete für unsere gute Sache. Horrido!

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