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Musikmaschinentesten nach dem Fleischflächenessen

gromoll
Vollblutwirtin Elena Vituladiti, die gute Seele des Gromoll, mit fabelhafter Sammelvitrine

Karl, nach eigenem Bekunden nicht nur ein in Bielefeld lebender Sauerländer, sondern auch ein treuer Leser unseres Weblogs, hatte uns den Tipp gegeben. “Viel Fleisch für wenig Geld!” mailte uns der sympathische Mann, und dass er mit dem Gromoll ein Kleinod empfehle, das weitab der Trampelpfade zu finden sei. Klar, dass wir einen solchen Tipp gern aufgreifen.

Und wir werden nicht enttäuscht. Erstaunliche Fleischflächen produziert Wirt Christos Vituladiti hier mit viel Würz- und Bratgeschick, um sie anschließend von seiner freundlichen Ehefrau Elena servieren zu lassen. Adrett auf Spieße gereiht oder lieb auf großformatigen Tellern arrangiert werden so allerlei entzückende Fleischlappen fein gewürzt und gut geölt an die hungrigen Beißer ausgeteilt. Schnuckelig gesellen sich Salatteller hinzu, die ebenfalls in der zweiten Dimension belegt sind. Unser Gromoll-Befund: Wer hier nicht satt wird, muss ein großes Loch im Magen haben. So fällt es uns nicht schwer, unserem heute verspätet eintreffenden Lieblingsgast Henner die letzten Fleischbrocken zu spendieren. Der stets hungrige Mann kann auf diese Weise sinnvoll die Zeit überbrücken, bis ihm seine eigene Fleischfläche gereicht wird. Wohlig schnurrend schmatzt der elastische Wintersportler sogleich alles in sich hinein.

Kaum hat unser privater Verdauungsprozess eingesetzt, entdecken wir die hauseigene Musikbox (Silver City). Sogleich testen wir diese Musikmaschine und staunen enorm, was die so alles gespeichert hat! Howard Carpendale, Katja Epstein, Drafi Deutscher, Der goldene Reiter, Marianne Rosenberg – alle, alle sind hier zu Gast, und wir erwecken sie mit kleiner Münze zu neuem Leben. “Das macht süchtig” stöhnen wir lustvoll auf. Indessen hat unser Lieblingsgast Henner schon damit begonnen, jedes Lied textsicher mitzusingen (“Wun-där gibt es immer wie-hie-der”), und wir fallen gern und anmutig ein (“Kreuzberger Nächte sind lang”), so dass unsere rustikal bezogene Eichenholz-Eckbank ruck-zuck zur Schunkelbank mutiert.

Als uns die braven Wirtsleute am Ende eines langen Tages mit erfrischendem Kräuterlikör belohnen, notieren wir sorgfältig deren lieben Wunsch, dass wir doch bitte den verehrten Stammgästen (sowohl aus der Nachbarschaft, als auch aus Oerlinghausen, Milse oder Sennestadt) den großen Dank von Elena & Christos Vituladiti für 19 Jahre Treue ausrichten sollen. Das machen wir natürlich sehr gern, denn wir verstehen nur zu gut, dass man dem Gromoll ewige Treue schenken kann.

—> Gromoll, Am Grünen Winkel 1a (Ecke Ziegelstraße), 33609 Bielefeld

4 Anmerkungen für "Musikmaschinentesten nach dem Fleischflächenessen"

  1. little james (Gast) 23. Jan 2008 19:35 Antworten

    das nennt ihr salatteller??? wo ist denn da der salat?

    aber das mal fleischportionen, alle achtung :)

  2. W.B. (Gast) 24. Jan 2008 17:28 Antworten

    Kann man bald ein Video bei YouTube sehen, dass die Flaneure auf der Eichenholz-Eckbank schunkeln?

  3. Bielefelder Flaneure 25. Jan 2008 19:45 Antworten

    REPLY:
    Hier ist halt die dritte Dimension ausgefallen; aber sieht doch wirklich schnuckelig aus, oder?

  4. Bielefelder Flaneure 25. Jan 2008 19:46 Antworten

    REPLY:
    Leider, leider hatten wir unsere Filmkamera nicht dabei. Aber beim nächsten Mal denken wir dran. Versprochen!

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