<
 
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)

Unser Imbiss im Viertel um den Ostmannturm (Inzwischen Geschichte)

Goelbasi
Stets vorbildlicher Kundenkontakt: Die Wirtsleute Murat & Emel Eker

Vom Kesselbrink geht’s heute in das Stadtviertel, das im Schatten des Ostmannturms lebt. Wir schlendern die August-Bebel-Straße entlang und bewundern eine vorbildliche Ladenmischung: Zigaretten, Backwaren, Lautsprecher, Särge – alles kann man hier kaufen. Aber nun möchten wir ein ausführliches Abendmahl einnehmen, daher suchen wir den Gölbaşi-Imbiss auf. Eine frisch renovierte kleine Gaststube empfängt uns mit einem freundlichen Teetisch. Über diesen netten Kundenservice hinaus hat Wirt Murat Eker auch Handfestes zu bieten. Die erfreulich nett dreinblickenden Beilagen erweisen sich als schmackhaft und bekömmlich. Mit lecker gegarten Hahnbeinen und würzigem Gemüsemix lockt das Tagesgericht und muss deshalb rücksichtslos dran glauben. Außerdem machen wir uns erfolgreich über die Thunfischpizza (mit extra Zwiebeln) her. Und die Dönerteller befeuern wir noch extradick mit diesem roten Pulver (wie heißt das noch gleich?). Am Ende sind wir alle pappsatt und zufrieden. Allerdings haben wir auch Flöhe im Bauch von all der vielen Cola & Fanta, die wir (neben einem einsamen Ayran) in uns reingeschüttet haben.

Am Nebentisch beobachten wir jemanden, der gerade erst damit beginnt, seinen ganz großen Hunger zu bekämpfen. Der Sohn des Hauses ist es, er heißt Abdurrahman und isst andächtig die mächtige Dönertasche, die ihm sein Vater gegeben hat. Sein Vater Murat Eker ist kein Amateur, sondern ein gelernter Koch, der sein Handwerk versteht. Und so berichtet er uns von seinen strategischen Ideen, mit denen er die mannigfaltige Kundschaft begeistern will. Wir sind uns sicher, dass ihm das gelingen wird. Er betreibt seinen Grill erst seit wenigen Wochen, aber die Besucherzahl, die wir beobachten dürfen, lässt Gutes orakeln.

Als wir schließlich den gastlichen Ort mit herzlichem Gruß verlassen, stellen wir fest, dass wir einen tiefen Eindruck auf Abdurrahman gemacht haben müssen. Denn wir verschwinden schon draußen im Abenddunkel und sein Vater räumt unseren Tisch ab, aber Abdurrahman schaut uns noch lange hinterher.

—> Gölbaşi Imbiss, August-Bebel-Straße 28, 33602 Bielefeld

3 Anmerkungen für "Unser Imbiss im Viertel um den Ostmannturm (Inzwischen Geschichte)"

  1. Die Altherrenriege (Gast) 10. Apr 2010 16:03 Antworten

    Da ist aber noch einiges auf’n Tellern geblieben:

    /wp-content/uploads/2010/old/Tisch1.jpg

  2. Ro (Gast) 11. Apr 2010 18:47 Antworten

    Hm. Mich lachen die Hahnbeine auch nicht so richtig an…..

  3. Bielefelder Flaneure 11. Apr 2010 22:25 Antworten

    REPLY:
    Ist schon klar, die Blässe ihrer Haut widerspricht den üblichen Imbissgewohnheiten, denn die Hahnbeine sind nicht gegrillt, sondern in würzigem Sud gegart. Fakt ist: Die Hahnbeine waren köstlich. Probieren!

Hinterlass eine Anmerkung

Die Bielefelder Flaneure freuen sich über die Hilfe von:


netzperfekt, Internetagentur in Bielefeld


 π