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Frau Özden wartet auf den Oberbürgermeister (inzwischen Geschichte)

Eiscafé Costa Paradiso

Yildiz Özden umrahmt von den Gästen Gülistan Kraman & Horst Buntin

Hilfesuchend hatte sich Yildiz Özden letzte Woche an Oberbürgermeister Peter Clausen gewandt. Ihr Eiscafé Costa Paradiso, so hatten ihr städtische Mitarbeiter erklärt, müsse am 1. September geschlossen werden. Der Umbau des Kesselbrinks mache das notwendig. Was Frau Özden aber nicht verstand: Warum jetzt schon schließen, wenn bis zum Beginn des Umbaus noch diverse Monate vergehen sollen??? Mit den Unterschriften von 140 zufriedenen Kunden (“Für den Erhalt des Eiscafés!”) war die wackere Frau letzte Woche unangemeldet beim OB erschienen und hatte ihn um einen Aufschub des Rauswurfs gebeten. Clausen bekundet Verständnis und versprach, sich bis heute (31.08.) zu melden. Tja, leider ist nichts daraus geworden. Daher wartet Yildiz Özdem immer noch – und wird ihr Eiscafé weiterhin geöffnet halten. Das freut die zahlreichen Stammgäste, die das Eiscafé gern nutzen. Und Frau Özden muss nicht zum Arbeitsamt gehen.

P.S.: Wir mögen dies Eiscafé allein schon deshalb, weil wir hier seinerzeit eine prima Pressekonferenz abgehalten haben.
Sie werden sich gewiss an den Anlass erinnern: Wir vermittelten damals ein Bielefelder Speibecken in die Schweiz.

—> Eiscafé Costa Paradiso, Friedrich-Verleger-Straße 11, 33602 Bielefeld (Kesselbrink, am Taxistand)

Update, 01.09.: Die Ungewissheit hat Yildiz Özden fast die ganze Nacht nicht schlafen lassen. Wenn ihr nicht alle Stammgäste gut zugeredet hätten, auch heute das Eiscafé wieder zu öffnen, hätte sie vielleicht nicht die Kraft dazu gehabt. Und heute am frühen Morgen kam dann der Anruf eines Sachbearbeiters aus dem Rathaus: Fristverlängerung bis zum 19.09.

2 Anmerkungen für "Frau Özden wartet auf den Oberbürgermeister (inzwischen Geschichte)"

  1. Die Altherrenrige (Gast) 08. Sep 2010 23:38 Antworten

    am 19.9.2010 vor der geöffneten Tür des bedrohten Eiscafés anketten und gemeinsam mit den Stammkästen ihre gesamte Popularität und Medienmacht nutzen um ein Fanal zu setzen und die widerliche Kesselbrink-Politik der zuständigen Bielefelder Stellen landes-, bundes- und europaweit anzuprangern? …

  2. Bielefelder Flaneure 13. Sep 2010 17:33 Antworten

    Naja, wenn wir’s recht bedenken, sind wir eher keine Anprangerer. Wir gehen lieber morgen wieder zu Frau Özden und reden beim Kaffee über ihre Pläne für die Zeit nach dem Eiscafé.

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