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02. Mrz 2014

Historische Bielefelder Biernominierung

Unsere 3. Karte zum Stadtgeburtstag: 1927 trinken Bielefelder Bier und haben Spaß dabei

Unsere 3. Karte zum Stadtgeburtstag: 1927 trinken Bielefelder Bier und haben Spaß dabei

Ein Wort rauscht durch die Medien, Biernominierung lautet es, und manche denken, dass es sich dabei um etwas sehr Modernes handelt. Weit gefehlt, erfahren wir von Susanne Bartsch (Wirtin in vierter Generation). Als Beweis legt sie uns ein Foto ihres Großvaters vor. Wir sehen den Lehrer Paul Burmester (ganz vorn, lachend, mit Bier) wie er 1927 in der Gaststätte Concordia (gelegen an der heutigen Gadderbaumer Straße) mit Freunden bei einer Biernominierung sitzt. Die Regeln legten damals fest, dass jeder Bier trinken musste, dem ein anderer zugeprostet hatte. Dies Spiel war sehr beliebt, betont Susanne Bartsch, und wurde daher regelmäßig wiederholt. Weil das Foto so schön ist, bringen wir es als März-Karte unserer Flaneur-Kartenserie zum Stadtgeburtstag heraus.

Wenn Sie demnächst in der Viktoriastraße sind, dann kehren Sie bitte bei Frau Bartsch ein und lassen sich die vielen schönen Geschichten über ihren Großvater erzählen. Warum er als Lehrer so beliebt war. Warum sich noch heute viele Bielefelder an ihn erinnern. Warum er den Spitznamen Knibbel trug. Und warum Biertrinken eine schöne Angelegenheit ist.

—> Die Karten gibt’s wie immer in den City-Card-Displays. Und natürlich bei Susanne Bartsch.

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