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Zum Wandertag nach Bad Hersfeld

So gekonnt wird das Pils nur in Bad Hersfeld serviert: Marleen Würdisch vom Ratskeller

So gekonnt wird das Pils nur in Bad Hersfeld serviert: Marleen Würdisch vom Ratskeller

Der Samstagnachmittag geht seinem Ende entgegen als wir nach zwei Stunden Fahrt Bad Hersfeld erreichen. Für einen kleinen Wochenendtrip haben wir uns dies Städtchen im Nordosten von Hessen ausgewählt, denn nach Beschaulichkeit und Natur steht uns der Sinn. Auf dem geräumigen Marktplatz parken wir unsere Limousine und finden sofort ein gemütliches Café. Melchior Coffee heißt es und bietet alles, was unser Touristenherz ersehnt: Guter Cappuccino, Leckerschmeckerkuchen und (wichtig!) gratis WLAN. Außerdem geht’s hier nett und fröhlich zu, so dass wir uns rasch einig sind: Dem Melchior-Team gehört unser Prüfsiegel!

Dann stromern wir durch die Stadt. Erstaunlich viele adrette Fachwerkhäuser lächeln uns an, aber am stärksten beeindruckt uns der Service eines Ladens für Haushaltswaren. Ein ganzes Schaufenster hat er ausdrücklich dem Schenken gewidmet, und zeigt dabei ein betörendes Sortiment von Hieb-, Stich- und Schusswaffen. Eine Nachbarstadt von Bad Hersfeld heißt Friedlos – besteht hier ein Zusammenhang? Uns egal, denn nunmehr haben wir akuten Abendhunger. Unter dem schmucken Hersfelder Rathaus entdecken wir den Ratskeller. Sogleich entpuppt er sich als Quell enorm schmackhafter Speisen. Ob die Medaillons vom Landschwein nach Jägerart oder der Ratsherrentopf oder das Pfannenschnitzel oder das … oder das… alles ist delikat. Daher verneigen wir uns in tiefer Dankbarkeit vor den Köchen Tino Schmidt und Mirco Dülsner. Und als wir am Ende den regionalen Kräuterlikör Aha! kennenlernen dürfen, steht für uns endgültig fest: Dem Rastkeller-Team gehört unser Prüfsiegel!

Zu fortgeschrittener Stunde verlassenen wir die gastliche Stube und fahnden nach einen hübschen Ort für den Tagesabschlusstrunk. Und da lockt auch schon eine geräumige Gaststube namens News Café. Viele Hersfelder haben sich hier eingefunden und trinken und lärmen dergestalt fröhlich, dass auch wir uns schnell wohl fühlen. Und zu allem Glück bedient uns auch noch Jana (möglicherweise Hersfelds netteste Servicekraft). Somit können wir den ersten Tag unserer kleinen Hersfeld-Reise mit einem zufriedenen Prosit ausklingen lassen.

Fremde, die in Bad Hersfeld gut schlafen wollen, beziehen am besten ein Fremdenzimmer im Haus Kromm. Auch das Frühstück ist hier zu loben. Gemeinsam mit Joan Meins, einer netten Dame, die hier ebenfalls genächtigt hat, nehmen wir es am Sonntagmorgen im Wohnzimmer von Herrn und Frau Kromm ein. Verständlich, dass sich Frau Meins am Ende gern mit den hochsympathischen Wirtsleuten fotografieren lässt (links mit Schal). Aber nun geht’s los! Auf, zum Wandertag in den hessischen Forst! Durch sanfte Wälder führt unser Weg, vorbei an Hersfelder Gemsen, und dann immer an der sanften Fulda entlang. So geht es ganze sechs Kilometer lang, und immer hochgradig naturverbunden. Freund Henner seufzt dabei versonnen, er sei seit vielen Jahren nicht mehr so viel gelaufen. Schließlich werden wir belohnt. Im Hersfelder Suburb Kohlhausen kehren wir in der fabelhaften Gaststätte Glebe zum Frühschoppen ein. Hier lacht dem Wanderer das kleine Erfrischungspils und die hausgemachte Bratwurst mit Pommes und Salat. Danach führt uns Juniorwirt Lothar Glebe in die Wissenschaft der lokalen Brände ein, so dass wir am Ende aufgrund von Zeitmangel auf den Rückmarsch verzichten müssen und uns stattdessen ein Taxi kommen lassen. Den Wirtsleuten Vater Helmut und Sohn Lothar Glebe gebührt unser immenser Dank für ihren optimalen Dienst am wandernden Gast.

—> Hier ist Bad Hersfeld

2 Anmerkungen für "Zum Wandertag nach Bad Hersfeld"

  1. M Kaffee 26. Jan 2011 14:40 Antworten

    Großartig, dass die Kollegen von Melchior Coffee ein Flaneurs-Siegel bekommen haben. Lobet die Bohne.

  2. Katha 26. Jan 2011 15:53 Antworten

    das melchior team ist der einfach nur spitze!!!

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