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24. Jul 2018

Gute Leute, gutes Futter

Hat soeben den zweiten Gyrosspieß installiert: Ikram Dündar im Einsatz

Hat soeben den zweiten Gyrosspieß installiert: Ikram Dündar im Einsatz

Wunderbar! Die Gyrosteller werden im sympathischen Hügel-Format ausgeteilt. Egal welche Tellervariante man wählt, der Fleischhunger wird auf jeden Fall besiegt. Und es schmeckt vorzüglich. Wir sind wieder mal in Heepen und verputzen heute den Gyrosteller mit Pommes sowie den Gyrosteller mit Tsatsiki und Krautsalat. Nur trainnierten Essern gelingt die Großtat, den Teller komplett geleert zu haben. Allen anderen packen die netten Wirtsleute das Übriggebliebene gern in einen Beutel für daheim. Ebenfalls sehr schmackhaft ist das brave Tsatsiki, auch als Soloauftritt. Natürlich begutachten wir auch die traditionelle Mantaplatte und dürfen dabei ebenfalls sehr zufriedene Noten vergeben. Wer bei angenehmem Wetter draußen speisen möchte, dem bietet das Artemis vor dem Haus einen kleinen Biergarten in Streifenform. Die Männer hinter der Theke arbeiten hochtourig. Halb Heepen ruft an und will beliefert werden. Andere Gäste kommen persönlich, um sich eine dicke Futtertüte für daheim abzuholen. Und wieder andere sitzen hier und schmatzen und trinken. So wie wir. Die Wirtsleute sind fleißig und nett zugleich. Ruckzuck wird ein neuer hausgemachter Gyrosspieß eingesetzt, der Heeper Hunger ist noch immer nicht besiegt.

Der Artemis-Grill wohnt in einem Haus mit variabler Service-Vergangenheit. In den 1970er und 80er Jahren betrieb hier Egon Ehlbracht einen zeittypischen Tante Emma Laden, denn in dieser Zeit kaufte man noch beim Händler um die Ecke ein. Später wurde daraus ein Haus der Gastronomie. Den kreativsten Namen trug 2008 die Trinkstube „Ein-Stein“, Untertitel: „Fakultät für Bierologie und Pfeilosophie“, mit anderen Worten: Bier und Dart. Aber schon kurz danach eröffnete die Wirtsleute Maria und Laki unter dem programmatischen Namen „Athen“ eine Gyrosstube, die Heepen glücklich machte. Heute grillen sie in Rödinghausen, und seit etwa 1,5 Jahren hört das Haus nun auf den Namen „Artemis“. Übrigens: Nicht weit weg von hier hat auch Bielefeld eine Brücke, wo sich Liebende mit einem Schloss ewige Verbundenheit geloben. Die Brücke führt über die fröhlich plätschernde Lutter. Wer nach der Speisung im Artemis ein wenig lustwandeln möchte, kann das hier gut tun. Und ein Vogelschutzgebiet passiert man dabei auch noch.

—> Artemis-Grill, Heeper Straße 394, 33719 Bielefeld

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