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09.09.2008

Schöner – dank Milos Ukena in der Neustädter Straße

Hardcore_Tattoo
Tattoo-Meister Milos Ukena in seinem Flaneur-geprüften Tattoo-Studio

Heute ist es endlich soweit: Wir wollen das bravouröse Flaneur-Logo auf unsere durchtrainierten Oberarme tätowieren lassen. Hierzu wenden wir uns vertrauensvoll an Tattoo-Meister Milos Ukena, der seit 16 Jahren eine erfolgreiche Tattoo-Fräserei betreibt und selbst ein wandelndes Portfolio seines künstlerischen Handwerks ist. Bei seinem Anblick wächst unser Vertrauen schnell ins Unermessliche. Auch seine Mitarbeiter präsentieren sich von der besten Seite: Verena „Vre“ Reimann hat hier nicht nur das Tattoo-Handwerk von der Pike auf erlernt, sondern kann auch elegant mit Bielefelder Luft umgehen. Nicht weniger sympathisch tritt Praktikant Hannes „Borzum“ Schütt auf, gekonnt serviert er die erste Rate Abendpils. Auf diese Erfrischungsaperitifs folgt ein spannender Rundgang durch die verzweigten Katakomben des Artcore-Studios. Im wichtigsten Raum ruht ein selbstbewusster OP-Stuhl unter einer Schutzhülle, und Legionen kunstvoll gestalteter Tattoo-Maschinen zwinkern uns von Tischen und von Wänden aufmunternd zu. Insgesamt fällt auf: Alles ist derart blitzeblank sauber, dass sogar der Domestos-cleane Abort zu Notoperationen einladen will.

Plötzlich hören wir einen verzweifelten Chor jammern: „Hunger. Hunger. Hunger.“ Aha, unsere Mägen melden sich. Ein Telefonat – und ruckzuck bringt die Chef-Fahrerin des La Piccola Napoli genau das, was wir uns sehnlich wünschen. Unser heutiger Gast und Lieblings-IT-Mann Sascha staunt nicht schlecht über so viel Leckerpizza. „Und dazu noch ein Odölchen …“, schwärmt der versierte Genießer mit Blick auf den verbliebenen Getränkerest in der Flasche „Bielefelder Luft“. Das wird ihm gern gewährt, und dann plaudert er uns von seiner Kerstin, die er (das muss natürlich – Ehrensache! – unter uns bleiben) am liebsten Teddy nenne, und außerdem wolle er ihr morgen antragen, sich mit ihm zu verloben. Hierzu plane er nun, fährt der hormonell bestens ausgestattete Mann fort, sich einen Kerstin-verehrenden Schriftzug tätowieren zu lassen. Meister Milos wirft sofort das Tattoo-Besteck an und nach angemessener Frist prangt auf Saschas Unterarm der kunstvolle Schriftzug „Kerstin forever“ – das wird seine Angebetete gewiss überzeugen! Während Sascha geschmückt wird, sind auch wir nicht faul. Wir lassen uns gezielt veredeln, und nun leuchtet von unseren Oberarmen das prächtige Flaneur-Logo. Für so viel Pracht vergeben natürlich am Ende sehr gern das exklusive Siegel Flaneur-geprüftes Tattoo-Studio.

—> Artcore Tattoo, Neustädter Straße 2b, 33602 Bielefeld

18 Comments

  1. Eddi the Ding (Gast)

    REPLY:
    sondern ein lösungsmittelfreier Marker!

  2. fuck4freedom (Gast)

    Hallo ihrs.

    also ich will niemandem zu nahe treten, aber ein sauber gestochenes Tattoo sieht anders aus.

  3. Bielefelder Flaneure

    REPLY:
    Stimmt. Kein Zweifel. Doch das liegt wohl am Foto unserer schlechtauflösenden Billighändikameras – das Original ist hingegen ein Kracher! Ehrlich. Wir sitzen heute mit Muscle-Shirts am Gehrenberg-Kaffeestrich in der Sonne, dann kann’s jeder sehen.

  4. fuck4freedom (Gast)

    REPLY:
    okay dann ist ja gut 😉
    nur son Tipp… wenns frisch ist würd ichs erstmal von der Sonne fernhalten.

  5. milos,vre+borzom (Gast)

    REPLY:
    also der Herr Fuck4Friedhelm hat ja richtig angemerkt das das Tattoo auf´m Foto nicht sooo dolle rüberkommt,aber was können wir dafür das die Flaneure nur ne 1,2 Megapixel Kamera haben(vom „Bild der Frau“ Abo,das andere Geschenk wär nen Tischstaubsauger gewesen)
    Da wir das Tattoo komplett ohne Hautreizung,Blut,Schwellung etc gestochen haben erlauben wir auch den Flanöris sich damit volle pulle inne Sonne zu ballern,hähä..
    wir wissen was was du nicht weisst…
    veele groetjes,
    El Tatuador

  6. Lizy (Gast)

    REPLY:
    Ich hab die Flaneure gestern vor dem Miners sitzen sehen mit ihren neuen Tattoos, mit Sonnenbrillen und Hüten auf den Köpfen. Kindern haben sie Schokolade geschenkt und mir haben sie zugezwinkert, nett!

    Seid ihr heute auch wieder da? 😉

  7. El Condor pasa (Gast)

    REPLY:
    Das geht alles wieder ab.

  8. Bielefelder Flaneure

    REPLY:
    Nix da Gäg! Bei den Flaneure ist immer alles hochernst und bierseriös. Wir haben einen Volksbildungsauftrag, da kann man nicht rumalbern! Also jetzt bitte Ruhe im Netz und hübsch weiterlesen. Salve.

  9. fuck4freedom (Gast)

    REPLY:
    ich wusste doch gleich das Tattoo sieht mehr nach Edding aus…

  10. Bernd (Gast)

    REPLY:
    edding? au shit, das geht doch nur mit wurzelbürste und ata wieder weg

  11. fuck4freedom (Gast)

    REPLY:
    n echtes geht GAR NICHT weg 😉

  12. milos (Gast)

    HeyHo,yo,das Artcore-Tattoo-Team bedankt sich bei allen fürs heitere miträtseln und wünscht weiterhin viel erfolg auf dem weiteren Lebensweg!
    Baby,you ROCK!!!
    HaHaHa,
    El Tatuador,
    Milos

  13. Bielefelder Flaneure

    REPLY:
    Wir geben auf: So viel Fachwissen, enorm! Doch Legende bleibt Legende.

  14. rosmarin

    zugegeben…. ich dachte zunächst an henna…
    keinesfalls ein echtes tatoo….
    dazu sind die mäntel der flaneure viel zu flatternd….
    trügen die herren rüstungen, so wäre vermutlich auch das tatoo echt…
    aber das tatoo, von welcher dauerhafter oder flüchtiger konsistenz es auch sein möge, sieht prima aus … bisserl groß vielleicht.
    gibts das auch in small????

  15. Bielefelder Flaneure

    REPLY:
    Für Frau Rosmarin macht Meister Milos garantiert sofort eine Version in small oder xs oder xxs. Garantiert.

  16. milos (Gast)

    REPLY:
    Size doesn´t matter!höhöhö…

  17. kath (Gast)

    Gehört nicht zum Thema, aber mein Emailfach ist zu weit weg..
    Gestern abend hatte ich einen alten weißen Polo mit Flaneurkarte an der Heckscheibe vor mir.
    „Fleisch kann, Kartoffeln muss“ oder so. Wo gibt es diese Dinger? War der Gütersloher ein offizieller Bielefelder Flaneur? Er wirkte ziemlich jung 😉

  18. Bielefelder Flaneure

    REPLY:
    „Fleisch kann, Kartoffeln muss“ war das Motto unsrerer ersten Flaneur-Mottokarte, die wir zu Tausenden über Bielefeld verbreitet haben. Nun gibt es noch ein paar Restexemplare bei uns. Wenn Sie uns Ihre Adresse senden (bielefelderflaneure ät web Punkt de), spendieren wir Ihnen eine Karte und, weil wir heute so gut gelaunt sind, eine Überraschung – ist das was? Achso, und der Gütersloher – nee, den kennen wir nicht, aber wir freuen uns natürlich, dass unser Ruhm über Bielefeld hinausstrahlt.

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