<
 
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)
(Bild)

Weltpremiere in Gadderbaum: Das Flaneur-Graffiti! (inzwischen Geschichte)

Am_Dreesgen
Elke Lengnik und Bernhard Meyer sind stolz: 1. auf ihre feine Kneipe, 2. auf unser Graffiti

Heute ist ein ganz besonderer Tag, heute wollen wir der Welt erstmals unser knallneues Flaneur-Graffiti überreichen. Dazu reisen wir ins Bergdorf Gadderbaum. Unsere kraftvolle Limousine schnurrt den Eggeweg hoch und höher, und da lächelt auch schon eine sympathische Gaststube. Die wollen wir beglücken. Kaum haben wir einen komfortablen Tisch belegt, bringt uns Wirtin Elke Lengnik lecker’ Abend-Köpi. Ein fröhliches Prosit lassen wir erklingen, und dann eröffnen wir erstmal unsere kleine Chupa & Surprise-Party. Ja, da lacht das Flaneurherz! Tolle Bastel-Gimmicks und einen süüßen Lutscher verbergen diese knorke Überraschungseier mit Stiel. Und jetzt rauscht auch schon die Schnitzelparade des Abends an. Dabei entpuppt sich Wirt Bernhard Meyer als Scherzkeks: “Für den kleinen Hunger” hatte er uns die Jägerschnitzel angekündigt, und was beschert er uns? Einen schweren Schnitzeltisch mit zwei Schnitzeln pro Teller! Jedes Schnitzel groß genug, um uns prall & satt zu machen. Uff. Auf den Schreck bestellt man am besten eine weitere Lage Köpi.

Als wir nach cirka fünf Stunden Schnitzelfuttern die Teller leer haben, ist endlich der große Moment gekommen. Speziell zur ästhetischen Bereicherung von Wirtsstuben geschaffen, tritt unsere Graffitikunst nun zur Weltpremiere an. Passgenau die Schablone anhalten, dann kurz die Sprühdose in Aktion setzten, und schon erstrahlt die Gaststube hochedel mit top aktuellem Schmuckdesign. Da könnte so mancher Wirt neidisch werden – muss er aber nicht! Denn nach und nach werden wir alle designwilligen Wirtsstuben nachrüsten. Flaneurfarbe haben wir genug.

Unsere Aktion krönt Wirt Bernhard Meyer gekonnt mit einer ganz besonderen Überraschung: Er teilt hausgemachten Lecker-Likör aus, den Elke Lengnik kreiert hat und der uns staunen lässt. Hm, Vanille streichelt unseren Gaumen, Kaffee schraubt an unserem Kreislauf. Und das Geschmacksvolumen ist bestens abgerundet mit einer sanften Portion Trinkbranntwein. Und dann wir müssen überrascht feststellen, dass dieses ungewöhnliche Hausgetränk noch keinen Namen hat. Na, und somit findet dieser ereignisreiche Tag einen weiteren Höhepunkt, denn schnell sind wir uns mit den Wirtsleuten einig: FLANEUR-LIKÖR heißt diese kleine Köstlichkeit ab sofort! Lässig geordert geht so: “Einen Flaneur, bitte.”

Tja, Bielefeld, nun ist es an Dir, diesen Ort zu bewallfahren, um einen Flaneur-Likör unter unserer Graffiti-Kunst zu genießen. Auch soll das Dreesgen “den schönsten Biergarten Bielefelds” (O-Ton Wirt Bernhard Meyer) haben. Das konnten wir allerdings nicht mehr überprüfen, die Schnitzel hatten uns zu lang beschäftigt.

—> Am Dreesgen, Eggeweg 95, 33617 Bielefeld

5 Anmerkungen für "Weltpremiere in Gadderbaum: Das Flaneur-Graffiti! (inzwischen Geschichte)"

  1. Die Altherrenriege (Gast) 25. Jul 2008 01:04 Antworten

    Müssen wir an Eurer alkoholisch-gastronomischen Kompetenz zweifeln? Wir wissen nicht, was man Euch ins Glas geträufelt hat, aber “Trinkbrandwein” war mit Sicherheit nicht drin, denn alle durch Brennen hergestellten alkoholhaltigen Flüssigkeiten und deren Mischungen bezeichnet man im Allgemeinen mit dem Begriff Branntwein … der auch die Branntweinsteuer prägt. Bei den Steuerbehörden wird der Begriff “Trinkbranntwein” für die alkoholhaltigen Getränke benutzt, welche zum menschlichen Genuss vorgesehenen sind.

  2. Bielefelder Flaneure 25. Jul 2008 09:39 Antworten

    REPLY:
    Niemand muss an unserer “alkoholisch-gastronomischen Kompetenz zweifeln”, aber offenbar gelegentlich an unserer orthografischen. Und weil die Altherrenriege unsere Texte präziser liest als wir selbst, hat sie sich ein Gläschen auf unsere Rechnung verdient. (Der seltsame Fehler im Text wird natürlich sofort heimlich ausgebügelt)

  3. hau weg (Gast) 25. Jul 2008 11:35 Antworten

    is doch egal wie man das schreibt, hauptsache es knallt!

  4. Bielefelder Flaneure 25. Jul 2008 13:38 Antworten

    REPLY:
    Nicht so hastig, junger Freund. Es mag Momente geben, wo der Satz zutrifft, aber generell sollte der Blick für’s Detail erhalten bleiben. Das garantiert mehr Genuss und verringert Missverständnisse sowie die Einsätze des Notarztes.

  5. Schiri Schorsch (Gast) 25. Jul 2008 23:20 Antworten

    REPLY:
    / sign (2.0!)

Hinterlass eine Anmerkung

Die Bielefelder Flaneure freuen sich über die Hilfe von:


 π