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Unsere Reise nach Vietnam

Wissen auch Rémy Martin bestens zu servieren: Die Wirtsleute Duong

Wissen auch Rémy Martin bestens zu servieren: Die Wirtsleute Duong

Sie sind Chinesen und stammen aus Vietnam. Vor Jahrzehnten schon sind sie nach Deutschland gekommen. Kieunga und Thuong Nhi Duong heißen die Wirtsleute, die uns heute herzlich zum vietnamesichen Abendschmaus begrüßen. Sanfte Klänge schweben durch die große Gaststube als wir vietnamesische Frühlingsrollen kennenlernen. Sie sind nicht nur ganz was anderes als die uns bisher bekannten Frühlingsrollen, nein, sie müssen außerdem getunkt werden. Allerdings, so lernen wir willig, im Salat- und Minzblattmantel. Die Dinger sind lecker, und das Tunken gefällt uns. Bald schon erscheint Wirt Duong Thuong Nhi erneut an unserem großen Rundtisch und serviert Huhnfleischspieße. Prima, dass die mundige Erdnusssoße auch so schmeckt wie sie ausschaut. Als letztes exotisches Abenteuer im Vorspeisenreigen begegnet uns schließlich ein köstlicher vietnamesischer Salat.

Nun schnallen wir die Gürtel weiter, denn nun folgen die Hauptspeisen. Wieder treffen wir auf Unbekanntes und Wohlschmeckendes. Uns fehlen die Worte, daher lassen wir ein stilles Beweisfoto von unserem Glück erzählen. Wichtig ist dabei, so betont Duong Kieunga, dass in der Küche kein Glutamat zum Einsatz kommt. Beim Versuch, die Köstlichkeiten mittels Stäbchen zu verzehren, bekennt unser heutiger lieber Gast Matthias, dass er zum ersten Mal im Leben dazu veranlasst worden sei, langsam zu essen. Zum Ende der großen Schlemmerei serviert uns Wirt Duong Thuong Nhi schöne Schnäpse. Sofort bedanken wir uns mit einem kleinen Kulturprogramm, indem wir die Fotos unserer alten Führerscheine herzeigen und damit große Freude auslösen. Anschließend präsentiert Matthias erstaunliche Weisen auf einer vietnamesischen Maultrommel.

Als wir gegen Mitternacht das gastliche Haus verlassen, schwebt eine Wolke der Zufriedenheit über uns. Freundlich lächelt das Zen-Chi-Schild. Wir halten inne, denn es spricht zu uns. “Hier ist der Grenzübergang ins gastfreundliche Vietnam”, ist es laut und deutlich zu vernehmen. Aber wer einmal dort war, wird es nie vergessen.

—> Zen Chi, Otto-Brenner-Straße 112, 3307 Bielefeld

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Astreine Geburtstagsparty

Darf man nicht verpassen: Bielefelds große Geburtstagsparty

Darf man nicht verpassen: Bielefelds große Geburtstagsparty

Feier-Abend, die knallbunte Revue zum Geburtstag unserer Stadt, trägt das Flaneur-Prädikat „lustig, leichtfüßig und sehr unterhaltsam“. Trotzdem soll es Bielefelder geben, die den charmanten Wirbelwind noch nicht gesehen haben. Los, Leute, auf ins Stadttheater! Neben unglaublich vielen Kostümen, einem alles gebenden Orchester und dem gut gelaunten Ensemble erwarten Sie ostwestfälische Merksätze wie: „Münsteraner sind eigentlich Paderborner, die sich für Düsseldorfer halten.“ oder „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, dann würde ich heute noch ein Gadderbäumchen pflanzen.“ oder „Brackwede – die zarteste Versuchung seit es Ostwestfalen gibt.“

—> Feier-Abend, die Bielefelder Geburtstags-Revue im Stadttheater

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Die Akropolis steht in Bielefeld

Im Innern der Akropolis: Wirt Spiros Paschalis mit Servicemann Georgios

Im Innern der Akropolis: Wirt Spiros Paschalis mit Servicemann Georgios Pogoniotis

Und wir dachten immer, die Akropolis sei eine alte Tempelburg in Athen – weit gefehlt! Die Akropolis ist ein schnuckeliger Grill in Bielefeld. Schon seit 2002 brutzelt hier Spiros Paschalis fleischige Köstlichkeiten nach griechischem Leckerheitsgebot. Kopilotin ist dabei seine Frau Evdoxia Gogolou, doch die hat heute frei, wird aber bestens von Servicemann Georgios Pogoniotis vertreten. Die Gaststube empfängt uns solide bestuhlt und ist – typisch Akropolis – mit griechischem Wandschmuck ausgestattet. Hier fühlen wir uns wohl.

Mit von der Partie ist heute Dirk Pannhorst. Der gute Mann ist extra aus Helpup angereist und freut sich nun mit uns über die Invasion der Fleischteller. Wollüstig fallen wir über die feine Leber her, zerbeißen astreines Souvlaki und naschen vom Gyros mit Tsatsiki. Dazu werden schmackhafte Pommes mit Salben gereicht, so dass es uns an nichts fehlt. Synchron zu unseren Kauvorgängen erweist sich Wirt Spiros Paschalis als ausgezeichneter Bierbeibringer und als ein ebensolcher Ouzobeibringer. Nach wunderbaren Stunden der Völlerei sind wir schließlich satt & glücklich und zum Dank widmen wir Spiros Paschalis & Georgios Pogoniotis ein extra fröhliches Prosit. Verständlich also, dass wir auf unserem Heimweg mit Inbrunst ein altes, wohlbekanntes Lied anstimmen: Akropolis adieu, / ich muss gehen. / Die weißen Rosen sind verblüht, / was ich geschehen? / Ich wär so gern geblieben, / Akropolis adieu!

—> Grill Akropolis, Otto-Brenner-Straße 110, 33607 Bielefeld

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Zeugen männlicher Sanitärtraditon

Der Damenwelt meist unbekannt: Wuchtige Zeugen männlicher Sanitärtraditon

Der Damenwelt meist unbekannt: Wuchtige Zeugen männlicher Sanitärtraditon

Die April-Karte unserer Serie zum Stadtgeburtstag widmen wir den Bielefelder Speibecken. Nichts versinnbildlicht besser die schwindende Bereitschaft zum geselligen Alkoholmissbrauch. Noch vor 30 Jahren hatte sich Deutschland auf 150 Liter Bier pro Kopf und Jahr hochgetrunken, und heute schaffen wir nicht mal mehr 100 Liter. 90% dieser goldenen Flüssigkeit wurde damals in Gaststätten konsumiert, heute sind es nur noch schwächelnde 10%. Was Wunder also, dass man die Speibecken heute nur noch in alten Traditionsgaststuben findet. Die Jugend kennt sowas gar nicht mehr, die Damenwelt eh nicht – eine alte Kulturtradition vergeht. Übrigens: Im Jahre 2008 haben wir ein ehrwürdiges Bielefelder Speibecken in die Schweiz vermittelt. Hier können Sie das Ereignis in einer Fotodokumentation bestaunen.

—> Zu Bielefelds 800. Geburtstag jeden Monat eine neue Flaneur-Karte in den beliebten City-Card-Aufstellern.

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Netzaktivisten zu Gast in Bielefeld

Abgetaucht ins Bielefelder Nachtleben: Das Bloggertreffen per Foto von Jörg Dieckmann

Abgetaucht ins Bielefelder Nachtleben: Das Bloggertreffen per Foto von Jörg Dieckmann

Das Internet trennt die Menschen? Es fördert die Isolation? Unfug! Das Gegenteil ist der Fall – beweist das Internationale Bloggertreffen (IBT) in Bielefeld. Lange schon stand fest: Am letzten März-Wochenende werden Bloggerinnen und Blogger aus dem deutschsprachigen Raum in Bielefeld zusammenströmen. Mit Stolz & Freude erfüllt uns dabei der Beschluss des Vorbereitungskommitees, die Bielefelder Flaneure mit der freizeitstrategischen Planung des Samstagabends zu beauftragen. Freitagabend und Samstag waren angefüllt mit Gesprächen über Web-Zukunft, Philosophie und Existenzielles (“Wer möchte noch einen Mai Tai haben?”) und wurden gekrönt mit einem Besuch der Sparrenburg. Alsdann fallen die Tagungsteilnehmer entsprechend hungrig zum Abendmal im Kronenstübchen ein. Dabei erhalten wir Besuch von der Weltpresse, vertreten durch die sympathische Cigdem Özdemir. Möglicherweise hat die gute Frau noch nie so viele unterschiedliche Informationen auf einmal erhalten, denn Blogger sind vielseitig: Inwiefern kann ein zweihändiger Klavierauszug der Beethoven-Symphonien mit einer musikalischen Masturbation in Wien in Zusammenhang gebracht werden? Oder: Wie kommt Blindenschrift auf eine Gefängnismauer in Baden-Württemberg? Parallel sorgen Wirt Kosta und seine Familie bestens für uns, so dass die Blogger-Gemeinschaft sehr zufrieden ist. Ein Abschiedsfoto mit den Wirtsleuten versteht sich am Ende von selbst. Und dann folgt ein Streifzug durch die Bielefelder Nacht mit Einkehr in jeder Trinkstube, die sich uns in den Weg stellt. Start bei Taki, gefolgt von Zum Bären und auch die Kleine Kneipe wird heimgesucht. Foursquare hatte seine helle Freude. Unterwegs wird die Staatsmacht bei der Amtsausübung bewundert und ein Spielautomat bezwungen. Also ein aufregender Abend, typisch Bielefeld. Am Ende dieser langen Nacht überreichen wir den auswärtigen Gästen unser Geschenk: das Siegel Flaneur-geprüfter Blogger respektive für die Damen in weiblicher Form. Beschluss: Beim nächsten IBT reisen wir an, egal wo es stattfindet. Wir freuen uns jetzt schon drauf.

Update: Am Tag drauf berichtet die Neue Westfälische über das Bloggertreffen

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Die Bielefelder Flaneure freuen sich über die Hilfe von:


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