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Museum erinnert an einen Pionier

Unsere letzte Begegnung mit Roland Sanner alias Don Rolando

Unsere letzte Begegnung mit Roland Sanner alias Don Rolando

Noch heute erinnern sich viele Bielefelder gern an Don Rolando, Bielefelds ersten Schallplatten-Jockey. Roland Sanner, wie er mit bürgerlichem Namen hieß, startete seine DJ-Karriere 1966. In Bielefelds erster Diskothek, der “Berolina-Bar” am Berliner Platz, legte er schon im zarten Alter von 15 Jahren schwungvolle Platten auf. Zu diesem Zeitpunkt war er Auszubildender bei der Plattenfirma Ariola in Gütersloh. Nach der Ausbildung avancierte Sanner zum DJ für ganz OWL. Ob im “Leopard-Club” in Herford oder im “Big Ben” in Minden, überall war Sanner aktiv und arbeitete mit der Elite des deutschen Schlagers zusammen – mit Bill Ramsey (Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett ), mit Ricky Shayne (Ich sprenge alle Ketten), mit Gus Backus (Der Mann im Mond), mit Manuela (Schuld war nur der Bossa Nova) oder Chris Howland, mit dem er bis zu dessen Tod im Jahre 2013 Kontakt pflegte.

Im April verstarb Roland Sanner mit fast 67 Jahren. Nun erinnert das Historische Museum der Stadt Bielefeld an ihn. Im Rahmen einer Ausstellung über Jugendkultur zeigt es Sanners Emailleschild “Don-Rolando-Platz”. Jahrelang schmückte es sein DJ-Pult im “Café Europa”. Nach Sanners Tod haben wir es dem Historischen Museum übergeben. Gern erzählte uns Roland Sanner von Wolfgang Sauer, dem erfolgreichen Schlagersänger und Jazzpianisten, mit dem er bis zuletzt freundschaftlich verbunden war. Daher laden wir Sie jetzt zu einer Reise ein, denn Wolfgang Sauer entführt uns in die schönen Zeiten der Erinnerung.

—> “Bielefelder Jugendkultur”, Ausstellung im Historischen Museum, 28.09. – 09.11.2014

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Bielefelder Attraktion

Reges Treiben auf drei Etagen: Das Agora-Restaurant am Eröffnungstag

Reges Treiben auf drei Etagen: Das Agora-Restaurant am Eröffnungstag

Beeindruckend: Agora, das neue Restaurant und Café am Kesselbrink. Heute war Eröffnung, und Bielefeld hat sofort Besitz ergriffen von dem architektionischen Prachtstück. Auf drei Etagen, drinnen und draußen, auf offener Terrasse oder hinter 12.000 Efeu-Setzlingen – überall lohnt ein Aufenthalt. Prosit auf eine erfolgreiche Zukunft!

—> Agora, Kesselbrink 2, 33602 Bielefeld

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Geschichtsträchtiges Dornberg

Hüten einen historischen Ort: Servierfee Nadine Iwer und Wirt Zafer Atmaca

Hüten einen historischen Ort: Servierfee Nadine Iwer und Wirt Zafer Atmaca

Als er noch neckisch “Zappelkrug” genannt wurde, pilgerte die studentische Jugend aus ganz Bielefeld hierher. Bloß keine Pappelkrug-Disco verpassen, lautete eine Grundregel der 1980er und 90er Jahre. Aber auch mit Live-Musik und Kleinkunst wurde hier die Stadt verwöhnt. Entsprechend viele schöne Erinnerungen keimen in uns auf, als wir nach vielen Jahren endlich wieder vor der Tür stehen – und die scheint fast unverändert zu sein. Doch die Geschichte des Hauses reicht noch viel weiter zurück. 1894 erhielt Louis Pleitner die amtliche Schankkonzession für seinen Pappelkrug. Allerdings unter der Bedingung, so ist überliefert, dass hier weder Unsittlichkeit noch Völlerei gefördert würden. Die Shariah Police lässt grüßen. Nachdem ein Großbrand 1917 ganze Arbeit geleistet hatte, ließ Wirt Heinrich Bokermann das Haus neu erblühen, mit doppeltem Schankraum, Saal, Veranda und einem feinen Biergarten. Kein Wunder also, dass daraus ein beliebter Ausflugsort entstand.

Heute kommen zwar auch Ausflügler, die sich über den prächtigen Biergarten freuen, aber viele Gäste stammen aus der weitläufigen Nachbarschaft, verrät uns Zafer Atmaca, der erst nach dem Studium des Sportmanagements zum Pappelkrug-Wirt heranwuchs. Mit Fleiß und Freundlichkeit sowie einem breiten Kulturprogramm, das den alten Zeiten seine Referenz erweist, hält er den Pappelkrug auf der Erfolgsspur. Erfolg bescheinigen wir auch seinen Schnitzeln, die nicht nur wohlschmecken, sondern durch eine Besonderheit auffallen – die Soße ist unten: ob beim schmackhaften Zigeunerschnitzel oder beim würzigen Schnitzel “Pappelkrug”. Auch erweist sich die Küche als flexibel. Auf Wunsch wird das Schnitzel “Pappelkrug” ebenfalls in der Salat-mit-Reis-Variante geliefert. Als wir zu später Stunde mit Wirt Zafer Atmaca plaudern und Servierfee Nadine Iwer eiskalten Ouzo anliefert, wissen wir, dass sich zu der bemerkenswerten Tradition des Hauses eine ebensolche Zukunft gesellen wird.

—> Pappelkrug, Werther Straße 311, 3319 Bielefeld

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Endspurt der Biergartenzeit

Unsere Flaneurkarte für diesen Monat: Das deutsche Gastromotto par excellence

Unsere Flaneurkarte für diesen Monat: Das deutsche Gastromotto par excellence

Zum Endspurt der Biergartenzeit erinnern wir an ein altes Wirtshaus-Gesetz. Es gilt als die deutscheste aller Verfahrensnormen im gastronomischen Umgang mit Vor-der-Tür-Trinkern. Ursächlich für diese Regel ist das feine ästhetische Empfinden der Wirtsleute, die wussten: rustikale Biergartentische und das kleine Pils, womöglich mit abgespreitztem kleinen Finger genossen, passen einfach nicht zusammen.

—> Zu Bielefelds 800. Geburtstag gibt’s jeden Monat eine neue Flaneur-Karte in den beliebten City-Card-Aufstellern

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Gastronomische Stadtgestaltung

Passt gut zu Bielefeld: In China ist die Farbe Rot ein Synonym für Freude, Sommer und den Süden

Passt gut zu Bielefeld: In China ist die Farbe Rot ein Synonym für Freude, Sommer und den Süden

Kollegen im Büro.
„Wo geht Ihr heute Mittag essen?“
„Wir wollen ins Meiwei.“
„Mäiih was? Kenn‘ ich nicht.“
„Doch, kennst Du. Das rote Haus in der Viktoriastraße.“
„Ach so! Klar, da komm‘ ich mit.“

—> Meiwei, Münzstraße 5 (Ecke Viktoriastraße), 33602 Bielefeld

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Die Bielefelder Flaneure freuen sich über die Hilfe von:


netzperfekt, Internetagentur in Bielefeld


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