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Parallelwelt mit Speisewagen

Herren der kleinen Welt: Günter Sagemeier, Hans-Dieter Töllner, Wolfgang Schmidt

Herren der kleinen Welt: Günter Sagemeier, Hans-Dieter Töllner, Wolfgang Schmidt

Schon 1988 wurde der Bahnhof Hillegossen stillgelegt? Leider ja. Doch – oh Wunder! – beim Modelleisenbahnclub Bielefeld lebt er fröhlich weiter. Direkt vor dem Bahnhofsgebäude lädt uns ein leuchtend roter Schienenbus zur Reise ein. Mit ihm geht es hinaus in die große, weite Welt. Wir reisen vorbei an beeindruckenden Großstädten, sehen einen stattlichen Ringlockschuppen in Aktion, rollen über Berg und Tal bis hinein in frostweiße Winterlandschaften. Ja, so geht’s zu im Clubhaus der Modelleisenbahner von Bielefeld. Hoch über der Szenerie bewachen Monitore am Stellpult das Geschehen. Eine Etage höher übt diese verantwortungsvolle Aufgabe Ole Kordes aus, denn auch die Modelleisenbahn-Jugend ist mit Eifer bei der Sache.

Eine veritable Parallelwelt ist hier im historischen Gemäuer am Rochdale-Park im Laufe von Jahrzenten gewachsen. Und wenn die Arbeit des Tages getan ist, dann setzen sich die Modellbauer im sturzgemütlichen Modelleisenbahn-Café zusammen. Die stilechte Sitzmöbel sind Innereien eines prächtigen Speisewagens, den sich der Club 1980 eigenhändig aus einem ausgedienten Waggon herausmontieren durfte. Wenn die Modellbauer einen ihrer seltenen Tage der offen Tür veranstalten, dann lassen Sie sich bloß nicht den Besuch in diesem exklusiven Speisewagen-Café entgehen, wo man für kleinen Taler lecker Kaffee & Limo genießen kann.

—> Modelleisenbahnclub Bielefeld, Heeper Straße 33, 33607 Bielefeld

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Afrika – mitten in Bielefeld

Schenken uns Eritreas Küche: Chefkellnerin Sella Kidane und Wirtin Mislal Bereket

Schenken uns Eritreas Küche: Chefkellnerin Sella Kidane und Wirtin Mislal Bereket

Hurra, heute reisen wir nach Afrika! Genauer gesagt nach Eritrea. Glücklicherweise liegt Afrika gar nicht mehr so weit entfernt (Kontinentalverschiebung?), sondern beim Klosterplatz. Eine geräumige Gaststube empfängt uns, die unaufdringlich, aber stimmungsvoll dekoriert ist. Als Garderobe fungieren freundliche Elefanten. Farbenfrohe Bilder laden zum Hinschauen ein. Dazu passt, dass Chefkellnerin Sella Kidane die Speisen in einem schmucken Mosop serviert. Und was lassen wir uns servieren? Nein, bitte keine Scherze über Elefantenfüße und Giraffenhälse, wir bestellen Zigni Begih, das ist, wie Sie ja wissen, gekochtes Lammfleisch in einer schmackhaften Soße, mit Zwiebeln, Paprika, Tomaten und darf als durchaus scharf klassifiziert werden. Weniger scharf, aber nicht weniger köstlich ist Kilwa Begih, gewürfeltes Lammfleisch mit Zwiebeln und Paprika. Wohingegen Kilwa Dorho als würziges Huhnfleisch mit buntem Paprika erfreut. Auch gönnen wir uns mutig eine vegetarische Platte, die man aus verschiedenen Modulen zusammenstellen kann und die dementsprechend treffsicher mundet. Zu den Speisen ordern wir selbstverständlich afrikanisches Bier und erhalten Dju Dju in der Kokosschale.

Unser Besuch in Afrika ist auch eine Fortbildungsveranstaltung, denn wir lernen, mit der bloßen Hand zu essen. Erstens, weil das in Eritrea so üblich ist und zweitens haben wir einen Gast dabei – Frau Angelika, Bielefelds berühmte Eritrea-Kennerin. Unseren Speisen, so klärt sie uns auf, ist ein weiches gesäuertes Fladenbrot beigefügt. Es heißt Injera und ist typisch für Eritrea. Geduldig zeigt sie uns, wie man Injera-Fetzen dazu nutzt, das Essen aufzunehmen und zum Mäulchen zu führen. Redlich bemühen wir uns, doch am Ende erlaubt uns Frau Angelika, nach europäischen Gabeln zu greifen. Tja, so werden wir also zu erneuten Übungszwecken wiederkommen müssen. Wir freuen uns schon drauf.

—> Karibu Afrika, Oberntorwall 8, 33602 Bielefeld

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Mit der Linie 3 in den Feierabend

Mann mit Herz und Wacholder: Wirt Roland Berlau im Dienst am Gast

Mann mit Herz und Wacholder: Wirt Roland Berlau im Dienst am Gast

Sie erinnern sich an das Eckstübchen? Ja genau, die kleine Trinkstube an der Jöllenbecker Straße, Ecke Heisenbergweg. Im Sommer 2013 übernahm hier Roland Berlau das Ruder, änderte sogleich den Namen in Linie 3 und machte sich erstmal an die Modernisierung. Ob in der Gaststube oder bei den Toiletten, die Renovierung war ein Kraftakt, den er tipptopp bewältigt hat. Alles in Eigenregie, betont der gelernte Zerspanungsmechaniker nicht ohne Stolz, sogar die Kuemmerling-Uhr hat er in kreativer Kleinarbeit selbst erschaffen.

Es ist Feierabendzeit und an der Theke regiert die gute Laune. Wir widmen uns erstmal dem vorbildlichen Getränkesortiment – Beschluss: Start mit lecker Wacholder, und zwar in zwei Geschmacksrichtungen. Zum Pils gönnen wir uns den Nussgenuss, den man für kleinen Taler am freundlichen Automaten ziehen kann. Weil wir so lieb sind, wird uns die schöne Trinksitte Turmbau zu Bielefeld vorgeführt und anschließend schenkt uns Roland Berlau ein Live-Konzert. Inzwischen sind Motorradfahrer eingetroffen, deren Kutten wir natürlich bestaunen. Die netten Herren haben ihre netten Ehefrauen mitgebracht, so dass sich die gute Stube langsam füllt. Seit Jahren schon ist die Institution Eckkneipe ein aussterbendes Biotop, doch an der Jöllenbecker Straße lebt sie offensichtlich fröhlich weiter. Somit wünschen wir weiterhin viel Lebenskraft. Prösterchen!

—> Linie 3, Jöllenbecker Straße 103, 33613 Bielefeld

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Bielefeld bei Nacht

Lichter der Großstadt - jetzt als Bielefeld-Version im Film

Lichter der Großstadt – jetzt als Bielefeld-Version im Film

—> Streifen Sie mit uns durch die Bielefelder Nacht

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Die Saubermacher

Gute Männer: Dennis Osterhaus, Heinz-Gerhard Strathmann, Sascha Ohnesorge

Gute Männer: Dennis Osterhaus, Heinz-Gerhard Strathmann, Sascha Ohnesorge

Die Stadt ist weihnachtsfein hergerichtet. Und wer hat’s gemacht? Die Jungs und Mädels vom städtischen Umweltbetrieb. Bewaffnet mit Laubbläsern und anderen wunderbaren Gerätschaften ziehen sie stets zuverlässig durch Straßen und Parks. Dafür gehört ihnen unser großes Dankeschön! Stellvertretend für alle Fleißigen loben wir heute – Achtung, Tusch! – aus dem Revier Schildesche die Landschaftsgärtner Dennis Osterhaus am Laubrechen und Sascha Ohnesorge am Laubbläser sowie den Maschinisten Heinz-Gerhard Strathmann, der ursprünglich gelernter Landwirt ist.

—> Hier die Jungs bei der Arbeit beobachten

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Die Bielefelder Flaneure freuen sich über die Hilfe von:


netzperfekt, Internetagentur in Bielefeld


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